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Kopfläuse – erkennen und mit diesem Mittel schnell wieder los werden

In Deutschland erkranken schätzungsweise mehr als eine Million Menschen jährlich an Kopfläusen. Dabei sind vor allem Kinder zwischen 3 und 12 Jahren betroffen. Am häufigsten betroffen sind dabei Mädchen. Wissenschaftler führen dies darauf zurück, dass Mädchen in der Regel kontaktfreudiger sind und sich somit leichter anstecken. Wenn Du oder Dein Kind Kopfläuse hat, ist dies kein Grund gleich in Panik zu verfallen.

Wir zeigen Dir wie Du Kopfläuse erkennen kannst, woher Kopfläuse kommen, wie sie übertragen werden und vor allem wie Du Kopfläuse schnell wieder los wirst.

Die Kopflaus im Überblick – Alles was Du über die Laus wissen müsst

Bevor du dich an die Bekämpfung von Läusen machst, wollen wir dir einmal vorstellen mit wem du es eigentlich zu tun hast. Kopfläuse (lateinisch Pediculus humanus capitis) sind Parasiten, die sich ausschließlich von Menschenblut ernähren. Sie leben vorwiegend auf unserer Kopfhaut. In seltenen Fällen können auch die Augenbrauen und oder die Barthaare betroffen sein. Die winzig kleinen Tierchen werden kaum größer als ein Stecknadelkopf. Dabei sind die Tierchen äußerst gefräßig, denn sie benötigen alle 2 bis 3 Stunden Blut, sonst verhungert die Laus innerhalb eines Tages. Saugt sich die Laus mit Blut voll, färbt sich ihr eigentlich transparenter Chitinpanzer leicht rötlich. Weitere spannende Fakten über die Kopflaus.

Wo kommen Kopfläuse her?

Kopfläuse begleiten uns Menschen seit jeher. Bereits unsere Vorfahren in der Steinzeit hatten mit Kopfläusen zu kämpfen. Mit der Zeit haben sich die Läuse perfekt an uns angepasst und nutzen uns Menschen als Wirt. Sie lieben es warm und feucht. Unsere Kopfhaut bietet Ihnen daher die idealen Lebensbedingungen. Da die Tierchen weder fliegen noch springen können, werden Sie ausschließlich direkt (Mensch-zu-Mensch) übertragen. 

Wie werden Kopfläuse übertragen?

Besonders Kinder sind sehr häufig betroffen. Hauptsächlich werden Kopfläuse direkt übertragen,  also von Haar zu Haar, z.B. durch engen Kontakt beim Spielen. Nicht verwunderlich, dass in Kitas und Grundschulen besonders oft Kopflaus-Alarm herrscht. Ist ein Kind im Kindergarten betroffen, ist es sehr wahrscheinlich, dass in den folgenden Tagen eine kleine “Kopflaus-Epidemie” in der Gemeinschaftseinrichtung auftreten wird. Kopfläuse haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Egal wie oft die Haare gewaschen werden, die Tierchen fühlen sich auf jedem Kopf wohl. Falsche Scham oder Vorwürfe gegenüber anderen Eltern sind an dieser Stelle nicht angebracht. Eine indirekte Übertragung über Mützen, den Kamm oder andere Stoffe ist sehr selten.

Wie erkenne ich Läuse ?

Kopfläuse sind mit bloßem Auge schwer zu erkennen. Durch ihre Größe und ihren anfangs transparenten Chitinpanzer sind die Tierchen sehr gut getarnt. Eine Kopflaus kommt selten alleine. Meistens sind ganze Schulen oder Kindergärten betroffen. Sollte jemand aus Deinem näheren Umfeld von Läusen geplagt sein, solltest Du unbedingt auch bei Dir und Deinen Kindern  auf die typischen Anzeichen achten.

Du solltest Verdacht schöpfen, wenn Dein Kind sich vermehrt an der Kopfhaut kratzt. Allerdings kommt es nicht bei allen Betroffenen von Anfang an zu starkem Juckreiz.

Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest Du zusätzlich die Kopfhaut untersuchen. Stellen hinter den Ohren, am Nacken und an den Schläfen sind besonders beliebt bei Läusen. 

 

Welche Symptome deuten auf einen Lausbefall hin?

  • Ständiges kratzen am Kopf: Saugt die Kopflaus Blut aus der Kopfhaut, so hinterlässt Sie Ihren Speichel. Dieser wird vom menschlichen Körper als Fremdstoff erkannt worauf er entsprechend reagiert. Es entstehen Schwellungen (sogenannte Papeln), diese führen zum Juckreiz.
  • Weiße, klebrige Schuppen an der Kopfhaut. Je nachdem ob die Laus noch im Ei ist oder schon geschlüpft ist, sind die Eier brauch oder weiß 

Läusebefall mit einem Kamm ermitteln

Mittels Sichtkontrolle werden die winzig kleinen Tierchen nicht in allen Fällen entdeckt. Am einfachsten und sichersten ist daher die Überprüfung der Kopfhaut mit einem Läusekamm.

1. Wasche Dein Haar bzw. das Haar Deines Kindes und trage Sie im Anschluss eine Pflegespülung auf. Die Pflegespülung sollte nicht ausgewaschen werden, denn sie erleichtert das Kämmen.

2. Kämme die Haare gründlich durch. Sobald der Kamm nicht mehr in den Haaren hängen bleibt ,kannst du auf den Läusekamm wechseln.

3. Kämme die Haare nun Strähne für Strähne mit dem Läusekamm durch. Achte dabei auf Gründlichkeit! Dazu den Kamm an der Kopfhaut ansetzen und bis an die Spitzen runter ziehen.

4. Nach jeder Strähne solltest Du den Kamm auf einem weißen Papiertuch nach Läusen untersuchen und anschließend säubern.

Was tun wenn Du Läuse findest ?

Wenn Du Larven oder deren Nissen auf der Kopfhaut findest, liegt eindeutig ein Kopflausbefall vor. Dieser muss so schnell es geht behandelt werden! Nur so stellest Du sicher, dass sich der Parasit nicht noch weiter in Deinem Umwelt ausbreitet.

Durch das Infektionsschutzgesetz sind Eltern dazu verpflichtet Schulen und Kindergärten einen Lausbefall zu melden. Verfalle nicht in Panik. Läuse sind lästig aber mit den richtigen Mitteln und Maßnahmen wirst Du schnell wieder Herr der Lage. Denke dabei auch an Dein Kind. Kinder finden die Vorstellung von kleinen Krabbeltierchen auf Ihrem Kopf ebenso erschreckend wie Du, daher solltest Du Ruhe bewahren und ihm versichern, dass die kleinen Tierchen keinen großen Schaden anrichten können. 

Kopfläuse schnell und effektiv bekämpfen

Um die Läuse schnell wieder los zu werden empfehlen Experten eine Kombination aus Läusemittel und Auskämmen. Mit Hilfe des Kamms können Läuse nicht nur identifiziert sondern auch direkt entfernt werden.

Läuse auskämmen mit Hilfe eines Läusekamms

Ein guter Läusekamm besitzt Zinken deren Abstand nicht größer als 0,2 mm ist. Gehe beim Auskämmen der Läuse vor wie bei der Befallsermittlung (siehe weiter oben). Wichtig beim Kauf eines Läuzekamms ist neben des Zinkenabstands die Form und Stabilität. Metallzinken sind oftmals robuster als Plastik Zinken und daher besser geeignet. Eine zusätzliche Lupe kann dabei helfen, wirkliche alle Tierchen ausfindig zu machen.

Zur Reinigung des Kamms, legst Du diesen einfach in alkoholhaltigen Desinfektionsmittel oder wäscht ihn mit kochend heißem Wasser.

Als alleinige Maßnahme ist das Auskämmen der Läuse nicht geeignet, daher solltest Du zusätzlich zu einem wirkungsvollen Läusemittel greifen.

 

Läusemittel – Was hilft wirklich?

Egal für welches Mittel Du dich am Ende entscheidest, wirken kann jedes noch so gute Mittel nur, wenn es korrekt angewendet wird. 

Chemische Mittel

Handelsübliche Mittel setzten dabei auf zwei unterschiedliche Wirkungsprinzipien: Öl oder Insektengift. Spezielles Öl erstickt die Kopfläuse während das Gift die Nerven der Insekten lähmt. Besonders Wirkungsvoll sind laut Stiftung Warentest Läusemittel die auf das Öl Dimeticon setzen. Dicht gefolgt von Mitteln die auf Licener setzen ein Extrakt des Neembaums.

Experten raten im Anschluss an die Verwendung von Läusemittel auch immer zum Kamm zu greifen. Das Auskämmen kann dabei vor oder nach der Behandlung mit dedem Läusemittel verwendet werden.


Läuse bilden in jüngster Zeit zunehmend Resistenzen, daher haben mehrere seit langem verwendete chemische Mittel ihre Wirksamkeit verloren. Es werden vermehrt Alternativen, wie ätherische Öle zur Behandlung des Parasitenbefalls angewendet. 

Welche ätherischen Öle helfen gegen Läuse? Natürliche Mittel gegen Läuse?

Vor allem Teebaumöl ist bekannt für seine Wirkung gegen Kopfläuse. Teebaumöl ist einätherisches Öl  das aus den Blättern des in Australien wachsenden Teebaums gewonnen wird. Das Teebaumöl kann dabei entweder ins Shampoo gegeben werden oder direkt auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Wir empfehlen das Öl direkt in die Kopfhaut einzumassieren.

Wichtig ist auch hier die Einwirkzeit. Diese sollte je nach Haarlänge zwischen 10 und 30 Minuten betragen. Idealerweise kann es über Nacht auf dem Kopf einwirken. Achte auch auf gute Qualität des Teebaumöls. Durch die Kopfläuse kann die Kopfhaut gereizt sein. Beim Auftragen des Teebaumöls, kann dies zu leichtem aber ungefährlichen Brennen führen.

Weitere Mischungen aus Citronella, Eukalyptus, Lavendel oder Rosmarin sind ebenso für ihre Wirkung gegen Läuse bekannt. 

KEINE PANIK!

Hier findest Du eine kleine Checkliste was im Ernstfall zu tun ist

 Identifiziere den Lausbefall mit Hilfe eines Läusekamms

 Informiere Deine Umgebung (inklusive Kitas und Schulen)

 Verwende ein Anti-Laus-Mittel zur Abtötung der Läuse

 Achte unbedingt auf die richtige Anwendung inklusive Einwirkzeit

 Kämme die toten Läuse und Nissen mit Hilfe eine Läusekams aus

 Reinige  alle Kämme und Bürsten im Haus

 Wasche alle Handtücher, Mützen, Kopfkissenbezüge und sonstige Wäsche auf mind. 60 °C

 Führe unbedingt eine Nachbehandlung mit dem gewählten Anti-Laus-Mittel und regelmäßige Kontrollen mit dem Läusekamm durch

 Bewahre stets Ruhe! Läuse sind lästig aber mit den richtigen Tipps schnell bekämpft

Folgebehandlung

Egal wie gut die Mittel auch bei Test abschneiden mögen eine zweite Behandlung ist in jedem Fall nötig. Diese sollte ca. 8 Tage nach der ersten Behandlung wiederholt werden. Eine kontinuierliche Erfolgskontrolle ist unerlässlich im Kampf gegen Läuse

Kopfläuse vorbeugen – Was kann man tun um sich vor Kopfläusen zu schützen?

Bis dato gibt es keine wissenschaftlichen Studien, die Nachweisen, dass ein Mittel oder eine Methode Kopfläusen vorbeugen kann. Jedoch gibt es einige Maßnahmen, die das Risiko eines Befalls minimieren können. Regelmäßige Kontrolle mit einem Läusekamm, denn je früher der Befall erkannt wird, desto leichter ist es die Plagegeister wieder los zu werden.