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Honigbiene Apis mellifera

Honigbiene
Medium Risk Can sting Beneficial Physical Hazard

Taxonomy

Kingdom Tiere (Animalia)
Phylum Gliederfüßer (Arthropoda)
Class Insekten (Insecta)
Order Hautflügler (Hymenoptera)
Family Apidae
Genus Apis
Species Apis mellifera
Scientific Name Apis mellifera Linnaeus, 1758
Accepted Name

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OpenInsect
1
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Data from the Silberkraft Community
Last on 27.04.2026
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Einleitung

Die Westliche Honigbiene (*Apis mellifera*) ist eine staatenbildende Art aus der Familie der Echten Bienen (Apidae), die ursprünglich in Europa, Afrika und dem Nahen Osten beheimatet ist. Als weltweit wichtigste genutzte Bienenart in der Imkerei wurde sie vom Menschen auf fast alle Kontinente verbreitet und spielt eine unverzichtbare Rolle bei der Bestäubung landwirtschaftlicher Kulturen sowie der Produktion von Honig und Wachs.[1][2] Sie ist die einzige Vertreterin der Gattung *Apis*, die natürlich in Europa vorkommt, und wird in über 20 Unterarten unterteilt, die sich in Morphologie und Verhalten unterscheiden.[2]

Biologie & Lebenszyklus

Die Westliche Honigbiene (*Apis mellifera*) durchläuft eine vollständige Metamorphose (Holometabolie) und lebt in eusozialen Kolonien, die um eine einzelne reproduktive Königin zentriert sind.[1][3] Die Fortpflanzung basiert auf einem haplodiploiden System, bei dem sich aus befruchteten Eiern diploide Weibchen (Arbeiterinnen oder Königinnen) und aus unbefruchteten Eiern haploide Männchen (Drohnen) entwickeln.[3][2] Junge Königinnen paaren sich im Flug mit 10 bis 20 Drohnen und speichern bis zu 7 Millionen Spermien in ihrer Spermatheka für eine lebenslange Befruchtung.[1][2] Die Entwicklungsdauer vom Ei bis zur Imago ist kastenabhängig und beträgt etwa 16 Tage für Königinnen, 21 Tage für Arbeiterinnen und 24 Tage für Drohnen.[3] Nach dem dreitägigen Eistadium durchlaufen die Larven fünf Häutungen über einen Zeitraum von 5 bis 7 Tagen, wobei die Kastendifferenzierung primär durch die Ernährung gesteuert wird.[3][5] Während alle Larven initial Gelée Royale erhalten, werden Arbeiterinnen- und Drohnenlarven ab dem dritten Tag auf ein Gemisch aus Gelée, Honig und Pollen umgestellt, wohingegen Königinnenlarven exklusiv mit Gelée Royale gefüttert werden.[5][2] Die anschließende Verpuppung erfolgt in mit Wachs verdeckelten Zellen, in denen die Histolyse der Larvengewebe und der Aufbau der adulten Strukturen stattfinden.[3] Die Lebensdauer der Adulten variiert stark saisonal: Sommerbienen leben aufgrund hoher physiologischer Belastung oft nur 15 bis 38 Tage, während Winterbienen bis zu sechs Monate überdauern.[1][3] Königinnen können dank spezieller enzymatischer Prozesse und Ernährung 1 bis 5 Jahre alt werden, während Drohnen meist nur etwa 30 Tage leben oder direkt nach der Paarung sterben.[1][2] Eine physiologische Besonderheit ist die Thermoregulation des Brutnestes, das konstant zwischen 33 °C und 36 °C gehalten wird, indem Arbeiterinnen durch Muskelkontraktionen Wärme erzeugen oder durch Fächeln und Wasserverdunstung kühlen.[2] Im Winter bildet die Kolonie eine dichte Traube, um die Kerntemperatur auch bei Frost über 14 °C zu halten, wobei sie von eingelagerten Honigvorräten zehrt.[3][1] Adulte Bienen ernähren sich von Nektar als Kohlenhydratquelle und Pollen für Proteine und Lipide, wobei Sammelflüge in einem Radius von bis zu 6 km stattfinden.[2] Zu den bedeutendsten Mortalitätsfaktoren zählt die ektoparasitische Milbe *Varroa destructor*, die das Immunsystem schwächt und Viren wie das Flügeldeformationsvirus (DWV) überträgt.[1][2] Weitere biologische Bedrohungen sind bakterielle Brutkrankheiten wie die Amerikanische Faulbrut und der Pilz *Nosema ceranae*, der die Lebenserwartung der Bienen signifikant verkürzt.[2][3] Natürliche Feinde umfassen Wespenarten wie *Vespa velutina*, Vögel sowie Säugetiere wie Bären und Stinktiere, die Bienenstöcke aufbrechen, um Brut und Honig zu fressen.[1][2]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Deutschland

    17.01.2026

  • Rheinhessisches Rheingebiet, Ingelheim am Rhein, Rheinland-Pfalz, Deutschland

    16.01.2026

  • Rheinland-Pfalz, Deutschland

    16.01.2026

  • Nordrhein-Westfalen, Deutschland

    16.01.2026

  • Deutschland

    15.01.2026

Daten: iNaturalist