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Kurkuma Curcuma longa

Kurkuma

Taxonomy

Kingdom Pflanzen (Plantae)
Phylum Tracheophyta (Tracheophyta)
Class Liliopsida (Liliopsida)
Order Zingiberales (Zingiberales)
Family Zingiberaceae
Genus Curcuma
Species Curcuma longa
Scientific Name Curcuma longa L.
Accepted Name

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1
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Last on 31.03.2026
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Einleitung

Kurkuma (*Curcuma longa*) ist eine ausdauernde, rhizombildende krautige Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae), die ursprünglich im tropischen Südasien beheimatet ist. Die Art zeichnet sich durch ihre verdickten, innen tief orange gefärbten Rhizome aus, die weltweit als Gewürz, natürlicher Farbstoff und in der traditionellen Medizin genutzt werden. Von verwandten Spezies wie *Curcuma aromatica* lässt sie sich durch molekulare Marker sowie die spezifische Zusammensetzung ihrer Speicherorgane abgrenzen.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Curcuma longa wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, deren primäres Überdauerungsorgan ein verzweigtes, unterirdisches Rhizomsystem darstellt.[1] Diese Rhizome sind oval bis zylindrisch geformt, besitzen ein leuchtend orangefarbenes Inneres und dienen der Speicherung von Reservestoffen, um Umweltstress zu überstehen.[5] Oberirdisch bildet die Pflanze Pseudostämme aus überlappenden Blattscheiden, die Wuchshöhen von bis zu einem Meter erreichen und eine Rosette aus lanzettlichen Blättern tragen.[1] Biologisch handelt es sich um eine triploide Spezies mit einem Chromosomensatz von 2n=63, was zur Sterilität der Pflanze führt.[3] Aufgrund dieser genetischen Konstitution bildet *Curcuma longa* keine lebensfähigen Samen aus und ist für die Fortpflanzung obligat auf vegetative Vermehrung durch Rhizomteilung angewiesen. Zwar erscheinen in den Sommermonaten zapfenartige Blütenstände mit gelb-weißen Blüten, diese spielen jedoch für die generative Reproduktion keine Rolle. Der Lebenszyklus ist eng an saisonale Rhythmen gekoppelt: Nach einer vegetativen Wachstumsphase sterben die oberirdischen Teile in Trockenperioden ab, und die Pflanze tritt in eine Dormanz ein. Das erneute Austreiben der Knospen erfordert Bodentemperaturen von über 13 °C sowie Lufttemperaturen um 21 °C.[1] Die gesamte Entwicklungsdauer vom Austrieb bis zur Erntereife der Rhizome beträgt unter optimalen Bedingungen 8 bis 10 Monate.[5] Physiologisch ist die Art an tropische Klimate angepasst und gedeiht optimal bei Temperaturen zwischen 20 und 35 °C. An das Substrat stellt *Curcuma longa* spezifische Anforderungen und bevorzugt gut durchlässige, lehmige Böden mit einem pH-Wert von 5,5 bis 7,5.[1] Während der Lagerung kann die Keimung der Rhizome durch physiologische Prozesse gehemmt werden, um Nährstoffverluste zu minimieren, was auch technisch durch Inhibitoren gesteuert werden kann. Zu den natürlichen Feinden zählen spezifische Schädlinge wie der Triebbohrer *Dichocrocis punctiferalis*, Schildläuse am Rhizom sowie Nematoden, die die Vitalität der Pflanze beeinträchtigen. Zudem ist die Kultur anfällig für pilzliche Erkrankungen wie Rhizomfäule und Blattfleckenkrankheit, die oft durch integrierte Pflanzenschutzmaßnahmen kontrolliert werden müssen.[7]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Munich, Bavaria, Deutschland

    02.06.2025

Daten: iNaturalist

Wissenschaftliche Forschung & Patente

KR-101834759-B1 Biological Erteilt

Zusammensetzung mit Kurkuma-Extrakt zur Bekämpfung der Nosemose bei Honigbienen

Republic Korea Man Rural Dev Admin (2016)

Relevanz: 9/10

Zusammenfassung

Dieses Patent beschreibt die Verwendung von Kurkuma-Extrakt als Mittel gegen die Nosemose (eine parasitäre Krankheit) bei Honigbienen. Der Extrakt tötet den Erreger effektiv ab, ohne die Bienen zu vergiften oder Resistenzen zu erzeugen. Es ist eine direkte Anwendung von Kurkuma als biologisches Bekämpfungsmittel gegen einen spezifischen Schädling/Parasiten.

CN-105532692-A Chemical Unbekannt

Keimhemmungsmittel und Verfahren für Kurkuma-Saatgut

Sichuan Academy of Chinese Medicine Sciences (2015)

Relevanz: 6/10

Zusammenfassung

Das Patent beschreibt eine chemische Methode, um das Auskeimen von Kurkuma-Saatgut während der Lagerung zu verhindern. Es wird eine Kombination aus Paclobutrazol (in wässriger Lösung) und Chlorpropham (Pulver) verwendet. Dies reduziert Gewichtsverlust und erhält die Proteinqualität des Saatguts, was für die landwirtschaftliche Lagerung von hoher Relevanz ist.