Bettwanzen bekämpfen

Kaum ein Ort kann als intimer bezeichnet werden als das Bett. Jeder Mensch möchte sich also dementsprechend aussuchen, mit wem oder was er seine Matratze teilt. Und Bettwanzen gehören ganz sicher nicht dazu.

Diese kleinen, unscheinbaren Tiere sorgen für eine ganze Menge Ärger, wenn sie sich erst einmal in den eigenen Laken eingefunden haben. Gleichzeitig ist es aber auch nicht unmöglich, diese wieder zu vertreiben.

Wir zeigen nachfolgend, wie genau sich Bettwanzen bekämpfen lassen, wie Sie einen Befall erkennen können und welche Maßnahmen zur Vorbeuge geeignet sind.

Die gute Nachricht gibt es gleich vorweg: Es gibt einige einfache Tipps und Hausmittel, so dass beim Kampf gegen die unerwünschten Besucher auf sämtliche Chemie und die Kosten für einen Schädlingsbekämpfer verzichtet werden kann.

Bettwanzen: Was ist das eigentlich genau? 

Gehört haben von den Bettwanzen schon die meisten Menschen, wirklich näher beschäftigen möchten sich hiermit aber nur die Wenigsten.

In der Regel steigt das Interesse an den kleinen Schädlingen erst dann, wenn sich ein Bettwanzenproblem abzeichnet bzw. der Verdacht besteht, dass ein Bettwanzenbefall vorherrscht.

Dass die Bettwanzen abgesehen davon nicht sonderlich oft thematisiert werden, hat mit mehreren Gründen zu tun.

Zum einen ekeln sich viele Menschen schlichtweg vor dem unschönen Gedanken, dass Bett mit zahlreichen tierischen Schädlingen zu teilen.

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Gleichzeitig sind die Bettwanzen enorm unscheinbare Tiere, die in der Nacht aktiv sind und vom menschlichen Auge nur denkbar selten erspäht werden.

Farblich sind die Tiere eher unscheinbar und leicht bräunlich, bzw. oftmals sogar fast transparent. Die Größe der Bettwanzen liegt bei rund fünf bis sechs Millimetern, vollgesogene Tiere können allerdings auch die doppelte Größe erreichen.

Habe ich ein Bettwanzenproblem? So lässt sich der Befall erkennen 

Auch wenn wir die Bettwanzen selber nur im Ausnahmefall einmal zu Gesicht bekommen, sieht es bei den Auswirkungen und Hinterlassenschaften der Tiere ein wenig anders aus.

Das bedeutet auch: Es gibt mehrere Hinweise darauf, ob ein Bettwanzenproblem bzw. ein Bettwanzenbefall vorliegt. Zunächst einmal wären da die lebenden Tiere, die wir aber wie angesprochen eher seltener entdecken werden.

Vielversprechender sind die Hinweise am eigenen Körper. Bettwanzen beißen in den Körper und hinterlassen dabei kleine Stiche. Diese können leicht mit Mückenstichen oder anderen Insektenstichen verwechselt werden, da die Bettwanzenstiche ebenfalls ein Jucken oder eine Rötung der Haut verursachen können.

Neben den Hinterlassenschaften auf dem eigenen Körper sollten auch die Hinterlassenschaften in der näheren Umgebung geprüft werden. Hierzu gehören zum Beispiel Kotspuren, die im Lebensraum der Tiere natürlich an vielen Orten aufzufinden sein dürften.

Darüber hinaus sollten Sie auf tote Bettwanzen oder Blutspuren an der Bettwäsche achten. Ebenfalls ratsam ist es zudem, die Augen nach den Bettwanzeneiern offen zu halten. Eine weibliche Bettwanze kann rund zwölf Eier pro Tag legen, die Population kann durch die Eier also in kürzester Zeit horrend anwachsen.

  • Nach lebenden Tieren ausschau halten
  • Eigenen Körper nach Stichen absuchen
  • Umgebung nach Hinterlassenschaften wie Kot absuchen
  • Auf Blutspuren oder tote Bettwanzen achten
  • Augen nach Bettwanzeneiern offen halten

Probleme mit Bettwanzen: Darum sind die Tiere so schwer zu beseitigen 

Sicherlich interessant zu wissen ist, dass ein Bettwanzenbefall nicht immer zwingend mit einer mangelnden Hygiene zusammenhängen muss. Stattdessen können die Tiere auch als „Urlaubsmitbringsel“ eingeschleppt werden oder reisen als „blinder Passagier“ auf einem gebrauchten Möbelstück mit.

So oder so handelt es sich in allen Fällen um einen recht widerstandsfähigen Besucher, der sich im Laufe der Jahre den Gegebenheiten – und wohl auch seiner Unbeliebtheit angepasst hat. So können Bettwanzen enorm lange ohne Nahrung überleben und überbrücken so Zeiträume von mehr als einem halben Jahr.

Darüber hinaus sind die Tiere enorm klein und werden in der Regel erst erkannt, wenn Bisse am eigenen Körper zu sehen sind. Dann kann es allerdings schon zu spät sein, denn die Population der Tiere kann innerhalb kürzester Zeit schnell anwachsen.

Zudem entwickeln die Tiere relativ gut eine Resistenz gegen verschiedene Abwehrmittel und können zum Beispiel problemlos auch mit Kälte umgehen.

Trotz der geringen Größe lässt sich also sagen, dass sich die Bettwanzen bei ausbleibender Bekämpfung schnell zu einem Problem eines großen Kalibers entwickeln können.

Zusammenfassung

  • Sie überleben bis zu einem halben Jahr ohne Nahrung
  • Bettwanzen sind sehr klein und werden so nur schwer erkannt
  • Sie haben eine Resistenz gegen verschiedene Abwehrmittel und Kälte entwickelt
  • Die Population wächst bei guten Lebensbedingungen extrem schnell an

Sind Bettwanzen gefährlich? 

Bettwanzen sind auf jeden Fall eines: Enorm unangenehm. Spätestens nach den ersten Bissen dürfte jedem Betroffenen klar sein, was damit gemeint ist. Die Bettwanzenbisse sind aber nicht nur einfach unangenehm, sondern können in einigen Fällen auch Allergien oder Hautausschläge hervorrufen.

Ob eine derart heftige Reaktion eintritt, variiert aber natürlich von Person zu Person. Auf jeden Fall ist es bisher noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen, dass Bettwanzen Krankheiten wie zum Beispiel Hepatitis B übertragen können. Zumindest das beruhigt also.

Nicht zu unterschätzen ist allerdings auch die Folge für den eigenen Geisteszustand. Wer denkt, er sei mit Bettwanzen in Berührung gekommen, reagiert in der Regel enorm verunsichert und neigt dazu, sich ständig von den Tieren verfolgt zu fühlen.

Zudem ist es auch unangenehm, zum Beispiel von Arbeitskollegen auf die roten Stellen am Körper angesprochen zu werden und diese dann mit einem Bettwanzenbefall begründen zu müssen.

Und wo verstecken sich die Bettwanzen am liebsten? 

Aufgrund ihrer geringen Größe können sich die Bettwanzen rein theoretisch so gut wie überall verstecken. Allerdings gibt es natürlich einige Orte, die von den Schädlingen bevorzugt werden.

Hierzu gehören vor allem alle Plätze, an denen die Tiere ungestört und in möglichst starker Dunkelheit leben können. Im eigenen Zuhause gehören hierzu zum Beispiel Bücher, Bettgestelle, Bezüge, Kleidung, Elektrogeräte, Kissen, Fußleisten, Nachtschrank, Teppichränder, Türrahmen oder Taschen.

In Hotels treten Bettwanzen ebenfalls auf, allerdings sind die Tiere hier vermehrt zum Beispiel in den Möbeln zu finden.

Der Grund dafür ist recht simpel, denn durch das ständige Wechseln der Bettwäsche finden die Tiere in den Hotels im Bett nicht wirklich ihre Ruhe und suchen sich daher lieber ein anderes Plätzchen zum Verweilen.

Bettwanzen bekämpfen: Wie gehe ich vor? 

Wie bereits beschrieben, können die Bettwanzen als enorm hartnäckiger Besucher bezeichnet werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, gründlich bei der Bekämpfung des Schädlings vorzugehen.

Die Kosten für einen Schädlingsbekämpfer können erst einmal eingespart werden, da sich auch ohne Kammerjäger gegen die Tiere vorgehen lässt.

Hierfür ist erst einmal wichtig herauszufinden, ob es sich wirklich um ein Bettwanzenproblem handelt. Konnte der Verdacht bestätigt werden, geht es mit der genauen Analyse des Befalls weiter. Hiermit ist das Ausmaß der Schäden gemeint. Ist dieses zu groß, kann das Bettwanzenproblem möglicherweise tatsächlich nur mit professioneller Hilfe bereinigt werden.

Bei einem etwas kleineren Befall sollte erst einmal aufgeräumt werden. Je weniger Versteckmöglichkeiten die Bettwanzen haben, desto besser ist dies natürlich bei der Suche.

Mit dem Aufräumen sollte übrigens möglichst frühzeitig gestartet werden, da sich auch durch die Bewegungen im Haus schon Unruhe bei den Bettwanzen heraufbeschwören lässt. Und die sorgt erst einmal dafür, dass die Population nicht wächst.

Die erste „Waffe“ gegen die ungeliebten Besucher sollte dann der Staubsauger sein. Dieser wird genutzt, um das betroffene Zimmer erst einmal gründlich zu reinigen. Wichtig ist es hierbei, nicht nur den Boden oder die unmittelbare Umgebung des Bettes zu reinigen, sondern auch das Bettgestell und vor allem alle Ecken und Kanten.

Die Bettwanzen selber werden so vermutlich nicht erwischt, dafür aber deren Hinterlassenschaften und möglicherweise auch einige Eier. Wichtig: Ist das Staubsaugen beendet, sollte der Beutel sofort gut verschlossen und außerhalb der Wohnung entsorgt werden.

Andernfalls finden die Bettwanzen in der Regel ziemlich schnell einen Weg zurück in die eigenen vier Wände.

Gründlich vorgehen sollten Betroffene auch rund um die eigene Kleidung. Der Kleiderschrank ist ein beliebtes Versteck der Bettwanzen und so finden sich oftmals Bettwanzeneier an der eigenen Kleidung. Die Kleidung waschen ist also auf jeden Fall dringend zu empfehlen, gleichzeitig können Teppiche zum Beispiel mit Dampf bearbeitet werden.

Wurden Bettwäsche und Kleidung gründlich gereinigt, empfiehlt sich für die weitere Nutzung ein Bettwanzenschutzbezug. Dieser verhindert, dass sich die Bettwanzen in der Matratze verstecken können.

Schritt für Schritt Anleitung

  • 1. Bettwanzen indentifizieren und Ausmaß des Schadens analysieren
  • 2. Je nach Größe des Schadens selbst Hand anlegen oder Kammerjäger hinzurufen
  • 3. Aufräumen und alle Versteckmöglichkeiten beseitigen
  • 4. Umgebung mit einem Staubsauger gründlich reinigen
  • 5. Kleidung waschen und gegebenenfalls Teppiche mit Dampf bearbeiten
  • 6. Nach gründlicher Reinigung Bettwanzenschutzbezug auftragen

Bettwanzenspray als clevere Lösung 

Ergänzend zu den genannten Möglichkeiten ist vor allem der Einsatz des Silberkraft Bettwanzensprays zu empfehlen.

Das Spray bietet einen effektiven Schutz für Matratzen, Betten und andere Textilien und hilft zum Beispiel durch das enthaltene Geraniol dabei, einen Neubefall durch das Ungeziefer zu verhindern.

Das Spray besteht ausschließlich aus biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen, gleichzeitig befinden sich keinerlei Treibgase in dem Bettwanzenspray.

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Das Problem der ungebetenen Gäste kann somit ökologisch, aber dennoch effektiv angegangen werden. Die Bettwanzen werden nicht getötet, sondern durch Inhaltsstoffe wie Margosa Extrakt schlichtweg vertrieben.

Es wird somit nicht in das Ökosystem eingegriffen und: Im Vergleich zu einem Kammerjäger, der in der Regel ebenfalls mit einem Bettwanzenspray arbeiten wird, wird hier auch noch der Geldbeutel geschont.

Wie kann ich den Bettwanzen vorbeugen? 

Definitiv empfehlenswert ist es, das eigene Schlafzimmer und natürlich auch alle weiteren Räumlichkeiten in den eigenen vier Wänden regelmäßig zu reinigen. Insbesondere Polster oder Textilien sollten zudem gewaschen und gereinigt werden, wodurch die Umgebung für die Bettwanzen denkbar unattraktiv gestaltet werden kann.

Allerdings: Auch im reinlichsten Haushalt kann es trotz allem zu einem Befall kommen. Bettwanzen werden zum Beispiel auch aus dem Urlaub im Rucksack mit ins eigene Zuhause gebracht oder verstecken sich möglicherweise in gerade gekauften, aber gebrauchten Möbelstücken.

In diesen Fällen hilft es, eine intensive Kontrolle durchzuführen. Im Urlaub sollte das Zimmer also erst einmal gründlich unter die Lupe genommen und auf Spuren für einen Bettwanzenbefall untersucht werden.

Im Zweifelsfall sollten Reisende nach einem neuen Zimmer fragen. Ähnlich identisch sollten auch die neu erworbenen Möbelstücke kontrolliert werden. Weisen diese Hinweise auf einen Befall auf, ist vom Kauf auf jeden Fall abzuraten.

Ansonsten hilft es in den eigenen vier Wänden, regelmäßig mit dem Bettwanzenspray zu arbeiten. Dieses kann zum Beispiel beim Staubwischen aufgetragen werden und sorgt so unauffällig für einen guten Schutz gegen die Bettwanzen.

Wer dann auch noch mit einem Bettwanzenschutzbezug arbeitet, dürfte sich unterm Strich gut gegen einen Befall geschützt haben. Eine 100 prozentige Sicherheit, dass ein Bettwanzenbefall dann dauerhaft ausbleibt, gibt es aber auch bei der gründlichsten Vorsorge natürlich nicht.

Zusammenfassung

  • In Hotels die Betten bevor dem Schlafen gehen genau auf Bettwanzen abchecken
  • Nach dem Urlaub Kleidung im Koffer kontrollieren
  • Zuhause regelmäßig das Bettwanzenspray auftragen und Staub wischen
  • Bett mit Schutzbezug beziehen

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