Marderschreck
Eine sinnvolle Lösung gegen Marder?

Statistiken zufolge verursacht jeder Marderschaden Kosten zwischen 150 und 350 Euro. Dieser geringe Schaden tritt aber nur ein, wenn der Marder lediglich Zündkabel angenagt hat.

Sollte dieses Tier den Kühlschlauch erwischt haben, dann könnte sich daraus nach einer gewissen Zeit ein Motorschaden entwickeln. Klar, dass diese Kosten dann mehrere Tausend Euro betragen können.

All dies verdeutlicht, warum alle Autofahrer den Besuch eines Marders zu vermeiden versuchen. Das funktioniert beispielsweise mit einem Marderschreck. Worauf du hier achten musst, möchten wir jetzt verraten.

Was ist ein Marderschreck?

Ein Marderschreck ist ein relativ kleines elektrisches Gerät, das in den Motorraum montiert wird.

Dieses elektrische Gerät soll verhindern, dass der Marder den Motorraum betritt.

Aus diesem Grund gibt es zwei verschiedene Geräte:

- Ultraschallgerät
- Elektroschocker

marderschreck

Das Ultraschallgerät hat den Vorteil, dass der Marder im besten Falle gar nicht erst in die Nähe des Autos geht.

Dies funktioniert aber nur, wenn das Gerät mit dem richtigen Winkel eingestellt wird. Dies zu erreichen ist manchmal sehr schwer, da sich der Marder schließlich von mindestens zwei Seiten dem Motorraum nähern kann.

Zudem handelt es sich bei den Mardern um sehr flinke und wendige Tiere, die auch über den Kofferraum und das Autodach zum Motorraum gelangen können.

Wenn du all dies beachtest, dann scheint das Elektroschock-Gerät die richtige Alternative zu sein. Dieses besteht aus mehreren Platten, die an unterschiedlichen Stellen im Motorraum montiert werden.

Die Platten werden in der Regel mit der Autobatterie verbunden.

Sobald der Marder auf eine der Metallplatten tritt, erhält er einen Stromschlag. Dieser Stromschlag ist jedoch so schwach, dass er dem Tier nicht schadet – zur Flucht verhilft er aber dennoch.

Ultraschall oder Elektroschock – welche Marderabwehr ist
besser?

Es gibt keine allgemeingültige Antwort darauf, welches dieser beiden Geräte besser ist. Du kannst dich auch für das Gerät entscheiden, das einfacher zum Einbauen ist: das Ultraschallgerät.

Dieses wird mit wenigen Handgriffen montiert und soll verhindern, dass sich der Marder überhaupt dem Auto nähert. Allerdings ist es so, dass es hier sehr große Unterschiede zwischen den Geräten gibt.

Günstige Geräte arbeiten mit einer anderen Frequenz, beziehungsweise mit einer zu geringen Lautstärke. Experten zufolge sollte ein Ultraschallgerät mit einer Frequenz von 20kHz und einer Lautstärke von 100 Dezibel arbeiten.

Allerdings ist es so, dass es sich hierbei doch um eine sehr hohe Lautstärke handelt, die insbesondere in der Nacht unangenehm auffällt. Somit erscheint es, dass das Elektroschock Gerät doch besser wäre.

Aber auch dieses besitzt einige Nachteile, und zwar nicht nur in Bezug auf den komplizierten Einbau. Dieses Gerät wird mit der Batterie verbunden und sollte diese bereits schwach sein, dann könnte sich diese entladen.

Somit wäre zwar dein Auto vor den Nagerbissen gerettet, aber es könnte womöglich nicht mehr anspringen.

Wie sicher sind die Marderschreck-Geräte?

Das Ultraschallgerät kann zu jeder Zeit verwendet werden und es muss hierbei nichts besonderes beachtet werden.

Um den Autobesitzer bei der Verwendung des Elektroschockgerätes abzusichern, erhalten viele Geräte Sicherheitsfunktionen. So schaltet sich das Gerät automatisch ab, wenn das Zündschloss aktiviert wird.

Sollte die Motorhaube geöffnet werden, so gibt es auch hierfür eine Abschaltautomatik. Allerdings besitzen nicht alle Geräte beide Sicherheitsfunktionen.

Wann eignet sich ein Marderschreck?

Der sicherste Ort für ein Auto ist definitiv die abgesperrte Garage. Nachdem jedoch die wenigsten Autofahrer solch eine besitzen, wurden diese beiden Marderschreck Geräte erfunden.

Beide Geräte lassen sich im Außenbereich verwenden, und zwar unabhängig vom Standort des Autos. Sie eignen sich für einen öffentlichen Parkplatz, für die Tiefgarage oder gar ein Carport.

Weitere Möglichkeiten, den Marder zu vertreiben

Bist du dir unsicher, ob ein Ultraschallgerät ausreicht, um einen Marder zu vertreiben? Deine Bedenken bestehen zu Recht, denn es gibt auch Marder, die sich an die Frequenz gewöhnen.

Daher schalten viele dieser Geräte automatisch nach einer gewissen Zeit auf eine andere Frequenz um. Es gibt jedoch auch Geräte, die du manuell umschalten kannst. Nicht jeder möchte das elektrische Gerät in seinem Auto haben, das dem Tier einen Stromschlag schenkt.

Vielleicht hast du trotz aller Sicherheitsvorkehrungen Angst, selbst einen Stromschlag zu erhalten? Traust du dir nicht zu, das Gerät ins Auto einzubauen? Schließlich musst du es an die Batterie anschließen und laut diverser Hersteller dauert die Montage bis zu 90 Minuten.

So logisch deine Bedenken sind, so logisch ist es, dass du auch auf andere Weise Marder vertreiben kannst. Marder lassen sich durch Licht verscheuchen – aber auch Lärm und Wasser mögen sie nicht.

Daher könntest du mehrere Bewegungsmelder installieren, damit der Zugriff von jeder Seite aus vereitelt wird. Dies funktioniert aber nur, wenn du entweder ein Carport nutzt oder das Auto in der Nähe von deinem eigenen Grundstück steht.

Gleiches trifft auf einen automatischen Rasensprenkler zu, den du natürlich nur nutzen kannst, wenn du ein Eigenheim besitzt.

Welche Hausmittel funktionieren?

Der obenstehende Abschnitt bestätigt, dass nicht jeder zu alternativen Ideen greifen kann, um den Marder zu verscheuchen.

Daher greifen viele zu dem Trick, ein mit Urin getränktes Tuch in das Auto zu hängen. Angeblich sollen auch Katzen- und Hundehaare helfen.

Diese Ideen basieren auf der Tatsache, dass ein Marder einen strengen Eigengeruch besitzt und sein Revier auch markiert. Dies geschieht vor allem, um Konkurrenten zu verscheuchen.

Sollten diese Tricks nicht in der Lage sein, den Eigengeruch vom Marder zu überdecken, dann funktionieren sie definitiv nicht.

Mittel gegen Marder

Hättest du die Idee, den Marder zu fangen oder ihm Gift zum fressen zu geben? Lass hiervon bitte die Finger, denn in vielen Bundesländern stehen die Marder unter Schutz.

Die Idee, den Marder mit Marderfallen zu fangen, damit ihm nichts passiert, funktioniert ebenfalls nicht immer straffrei.

In vielen Gebieten gilt eine Verordnung, die besagt, dass nur Fachmänner einen Marder fangen dürfen – und dies auch nur in bestimmten Zeiten des Jahres. Daher möchten wir dir von dieser Idee absolut abraten.

Perfekte Marderabwehr

An dieser Stelle möchten wir noch einmal darauf eingehen, dass die Marderschreck Geräte zwar hilfreich sind, um einen Marder vom Betreten des Autos abzuhalten – diese Geräte helfen aber nicht immer zu einhundert Prozent.

Dies liegt an folgenden Gründen: Für den Marder gibt es viele Wege, ein Auto zu betreten. Kein Ultraschallgerät ist in der Lage, den gesamten Raum um das Auto herum mit dem Ton zu versorgen.

Darin verbirgt sich demnach die Gefahr, dass der Marder über Umwege zum Motorraum gelangt. Gleiches trifft auf die Metallplatten zu: vielleicht merkt sich der Marder, dass hiervon eine Gefahr ausgeht und mogelt sich um die Platten herum?

Manche Hersteller gehen bereits auf Nummer sicher und liefern acht Platten mit, die du auch sinnvoll unter der Motorhaube verteilen solltest. All dies sind jedoch keine Garantien, den Marder für immer fernzuhalten.

Denke auch daran, dass ein Marder auch Manschetten anbeißt oder sich eventuell den Bremsschlauch oder die Benzinleitung aussucht. All das bedeutet, dass auch der hintere und mittlere Teil vom Auto geschützt werden sollte.

Und genau hierfür haben wir eine Lösung: Das Marderabwehrspray von Silberkraft. Dieses kannst du am gesamten Auto anwenden, da es für uns Menschen geruchsneutral ist.

Zudem ist es biologisch abbaubar. Diese Aussagen garantieren, dass du in der Tat jeden Schlauch und jede Leitung mit diesem Spray behandeln darfst.

Der Marder wird dann fernbleiben und zwar deswegen, weil dieses Spray den Geruch vom Marder überdeckt. Somit ist das Problem gelöst, dass der Marder dein Auto als sein Revier ansieht.

Das Spray besitzt ferner den Vorteil, dass du es auch spontan anwenden kannst: fährst du mit dem Wohnmobil in Urlaub und möchtest dort vor dem Marder sicher sein?

Auch dann ist das Spray sinnvoll, weil du hier nichts in dein Auto einbauen musst – sprühe jedoch alle wichtigen Kabel und Schläuche ein.

Weitere Tipps zur Marderabwehr

Unabhängig davon, für welche Maßnahme du dich entscheidest: es ist wichtig, zuerst das Auto sorgfältig zu waschen.

Diese Aussage bezieht auch eine Motorwäsche mit ein. Der Grund liegt klar auf der Hand: du kannst nur dann einen Marder verscheuchen, der bereits anwesend war, wenn dessen Geruch verschwindet.

Erst dann macht es Sinn, an eine Marderabwehr zu denken. Wende diesen Trick auch dann an, wenn du das Marderspray von Silberkraft verwendest. Dieses überdeckt zwar sofort den Mardergeruch, aber eine vorherige Motorwäsche schadet auf keinen Fall.

Möchtest du auf Nummer sicher gehen, dann könntest du zusätzlich ein Mardergitter verwenden. Dieses legst du für gewöhnlich unter den vorderen Teil deines Autos.

Perfekt wäre es, wenn das Mardergitter so groß wäre, dass die Vorderreifen darauf parken können. Du musst im Endeffekt den Weg des Marders mit dem Gitter auslegen.

Dieses Gitter fügt dem Marder keine Schmerzen zu. Angeblich soll der Marder unsicher werden, ob er diesem Boden trauen kann und vermeidet es, darauf zu treten.

Wie wichtig ist es, einen Marder zu vertreiben?

Wie wir weiter oben geschrieben haben und wie leider auch die Statistiken der Versicherungen bestätigen, gehen pro Jahr mehrere Tausend Schadensmeldungen ein, die von einem Marder verursacht wurden.

Dies bestätigt leider immer wieder, dass kein Auto vor diesem Tier sicher ist. Solltest du über deine Kfz-Versicherung solch einen Schaden abgesichert haben, dann kannst du dich zum Teil freuen – so verhinderst du zumindest einen Teil der Kosten.

Aber: vor einem großen Schaden, der sich erst nach einer längeren Zeit entwickelt, schützt dich die Versicherung nicht. Oder hast du schon mal gehört, dass eine Versicherung einen Motorschaden übernimmt?

Und genau deshalb ist es wichtig, einen Marder vom Auto fernzuhalten. Hinzu kommt, dass niemand täglich seinen Motorraum inspiziert, ob sich der Marder daran zu schaffen gemacht hat.

Und falls doch, dann fallen die kleinen Bisse nicht auf. Bei diesen handelt es sich jedoch um diejenigen, die früher oder später einen großen Schaden verursachen.

Gehe daher niemals ein Risiko ein und verwende notfalls mehrere Marderabwehrtechniken gleichzeitig und denke immer daran, dass Marder schlaue Tiere sind. Hat sich ein Steinmarder genau dein Auto ausgesucht, dann findet er auch dann einen Zugang, wenn du einen Marderschreck verwendest.

Daher ist es immer wichtig, das Marderspray zu verwenden, das den Mardergeruch verschwinden lässt – es wirkt zudem dank seiner Sofort- und Langzeitwirkung binnen kürzester Zeit.

Vermeide so auch, dass ein anderer Marder angelockt wird, weil er seinen Konkurrenten wahrnimmt.

Fazit: Nicht immer wirkt der Marderschreck

So sinnvoll ein Marderschreck auch ist und in vielen Fällen hilft, so gilt leider auch die Aussage, dass diese Geräte nicht immer helfen.

Das trifft vor allem dann zu, wenn bereits ein Marder anwesend war. Dann lautet der erste Schritt: den vorhandenen Geruch entfernen – dies funktioniert mit dem Marderspray von Silberkraft.

Erst dann sollten die Geräte verwendet werden, um einen erneuten Angriff des Marders zu verhindern.

Aber auch dann können sie nur richtig funktionieren, wenn sie richtig montiert und richtig eingestellt wurden.

Die beste Chance, einen Marder auf Dauer loszuwerden, lautet: mehrere Maßnahmen miteinander kombinieren.

Ansonsten empfehlen wir noch diesen Artikel zum Thema Marderschutz Auto.

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