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Klassifikation
Wissenschaftlicher Name Aulacorthum solani (Kaltenbach, 1843)
Überblick
Die Gefleckte Kartoffellaus (Aulacorthum solani) ist eine Pflanzenlaus aus der Überfamilie Aphidoidea in der Ordnung der Hemiptera.1 Sie saugt als polyphager Schädling an einer Vielzahl von dikotylen und monokotylen Wirtspflanzen und gilt weltweit als bedeut anbauender Schädling in der Land- und Gartenbauwirtschaft.12
Auf einen Blick
Erkennen
Die Gefleckte Kartoffellaus (Aulacorthum solani) ist eine polyphage Pflanzenlaus, deren ungestlügelte Formen eine Körperlänge von 1,2-2,6 mm erreichen. Charakteristisch für die Grundfärbung ist ein grüner Ton, der artspezifisch von dunkelgrünen Flecken oder Patches direkt vor den Siphunculi ergänzt wird. Ventral weist die Art höchstens eine sehr leichte Wachsbestäubung auf. Belastbare morphologische Detaildaten zu Kopf, Thorax, Abdomen und Extremitäten fehlen in der aktuellen Datenlage weitgehend, da die Bestimmung primär über die makroskopische Färbung und die charakteristischen Flecken erfolgt.1 Larvalstadien, Puppen und Eier sind in den vorliegenden Quellen morphologisch nicht näher beschrieben. Aufgrund der spezifischen Fleckenzeichnung vor den Siphunculi ist eine Abgrenzung zu anderen grün gefärbten Blattlausarten meist gut möglich.1
Porträt
Aulacorthum solani ist eine weltweit verbreitete Pflanzenlaus aus der Überfamilie Aphidoidea und gehört zur Ordnung der Hemiptera. Die Art zeichnet sich durch ein extrem breites Wirtsspektrum aus, welches sowohl Dikotyledonen als auch Monokotyledonen umfasst. Im natürlichen Lebensraum besiedelt sie eine Vielzahl unterschiedlicher Habitate und tritt zudem als häufiger Schädling im geschützten Anbau auf. Ungeflügelte adulte Exemplare erreichen eine Körperlänge von 1,2-2,6 mm. Farblich präsentieren sie sich typischerweise in Grün, wobei charakteristische dunkelgrüne Flecken vor den Siphunculi ausgebildet sind. Ventral zeigt sich höchstens eine sehr leichte Wachsbestäubung. Im Gegensatz zu vielen anderen Arten wird Aulacorthum solani nicht von Ameisen besucht. Das Spektrum der Wirtspflanzen erstreckt sich über zahlreiche Pflanzenfamilien wie Solanaceae, Apiaceae, Asteraceae und Chenopodiaceae. Darüber hinaus ist die Art in der Lage, auf Vertretern der Pteridophyta wie Equisetaceae, Aspleniaceae und Polypodiaceae zu fressen. Auch holzige Pflanzen wie Vertreter der Pinaceae und Ulmaceae werden unter bestimmten Bedingungen als Wirte genutzt. Die Fortpflanzung kann sowohl holozyklisch als auch anholozyklisch erfolgen, wobei die Art monözisch lebt. Belastbare Daten zu spezifischen Larvenstadien oder anatomischen Feinanpassungen fehlen in der aktuellen Literaturlage weitgehend, weshalb hierzu keine detaillierten Aussagen getroffen werden können.2
Systematik
Die Gefleckte Kartoffellaus ist unter dem wissenschaftlichen Namen Aulacorthum solani (Kaltenbach, 1843) bekannt.2 Die Art gehört zur Ordnung der Schnabelkerfen (Hemiptera) und wird innerhalb der Überfamilie Aphidoidea eingeordnet. Als deutscher Trivialname hat sich neben Gefleckte Kartoffellaus auch die Bezeichnung Streifengamanderlaus etabliert, während im englischen Sprachraum die Bezeichnungen foxglove aphid und glasshouse-potato aphid gebräuchlich sind.1 Weitere spezifische historische Kombinationen oder Synonyme sind in den vorliegenden Primärdaten nicht detailliert aufgeschlüsselt. Belastbare Belege zur genauen etymologischen Herleitung des Gattungs- und Artnamens fehlen in den Standardquellen. Die Art wurde ursprünglich durch den Autor Kaltenbach im Jahr 1843 beschrieben.2 Frühere oder abweichende Familien- und Gattungszuordnungen außerhalb der Aphididae sind für dieses Taxon nicht dokumentiert. Aufgrund der begrenzten Datenlage in den herangezogenen Primärquellen kann auf Details zu Homotypica und Heterotypica nicht eingegangen werden.
Lebensweise
Aulacorthum solani ist eine polyphage Pflanzenlaus, die sowohl auf Dikotyledonen als auch auf Monokotyledonen saugt und zu den weltweit wirtsspezifisch am breitesten angepassten Blattlausarten gehört. Zu den wirtschaftlich bedeutenden Wirtspflanzen zählen Gemüsekulturen wie Tomaten, Paprika, Sellerie, Karotten, Kürbisgewächse und Leguminosen sowie Tabak und Tulpenzwiebeln.1 Darüber hinaus umfasst das breite Wirtsspektrum Vertreter verschiedener Familien wie Apiaceae, Asteraceae, Campanulaceae, Chenopodiaceae, Euphorbiaceae, Plantaginaceae, Solanaceae, Urticaceae und Violaceae. Auch Funde an Farnen der Familien Equisetaceae, Aspleniaceae, Athyriaceae, Polypodiaceae und Pteridaceae sowie vereinzelt an Nadelhölzern der Pinaceae sind dokumentiert. Die ungeflügelten Formen (Aptera) erreichen eine Körperlänge von 1,2 bis 2,6 mm und zeichnen sich durch eine grüne Grundfärbung mit charakteristischen dunklen Flecken vor den Siphunculi aus. Ventral weist die Art höchstens eine sehr geringe Wachsbestäubung auf. Hinsichtlich ihres Lebenszyklus kann die Art sowohl holozyklisch als auch anholozyklisch und monoözisch auftreten. Als terrestrische und nahezu kosmopolitische Art besiedelt sie ein weites Spektrum an Habitaten und tritt häufig auch als Schädling in geschlossenen Räumen auf. Im Gegensatz zu vielen anderen Blattlausarten wird Aulacorthum solani nicht von Ameisen besucht.2 Belastbare quantitative Daten zur genauen Entwicklungsdauer, zu spezifischen Temperaturoptima, zu Mortalitätsfaktoren sowie zu detaillierten physiologischen Besonderheiten wie Diapause und Kältetoleranz fehlen in der aktuellen, primär auf Verbreitungs- und Wirtsdaten gestützten Literatur weitgehend.12
Lebensweise
Aulacorthum solani besiedelt als polyphage Art ein außergewöhnlich breites Spektrum an Wirtspflanzen aus unterschiedlichen botanischen Familien, darunter Monokotyledonen und Dikotyledonen.1 Die Tiere saugen als pflanzensaugende Insekten vorwiegend an den Blättern, wobei sie beispielsweise auf Verbascum sp. bevorzugt auf den Blattunterseiten angetroffen werden.2 Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Blattlausarten erfolgt keine tending durch Ameisen.23 Belastbare Daten zu spezifischem Flug-, Abwehr- oder Orientierungsverhalten liegen in den Quellen ansonsten nicht vor.123
Lebensweise
Aulacorthum solani nimmt als polyphage Art eine ökologische Nische als pflanzensaugender Herbivor mit einem der weltweit breitesten Wirtsspektren ein. Die Art besiedelt sowohl Dikotyledonen als auch Monokotyledonen sowie gelegentlich Farnpflanzen (Pteridophyta) und Koniferen. Zu den dokumentierten Wirtspflanzen gehören zahlreiche Familien wie Apiaceae, Asteraceae, Solanaceae und Urticaceae, wobei die Tiere bevorzugt auf der Blattunterseite oder an Blütenstielen zu finden sind. Neben terrestrischen Freilandbiotopen tritt die Art regelmäßig als Schädling in geschlossenen Räumen und Gewächshäusern auf. Als wirtschaftlich bedeutender Schädling befällt sie Nutzpflanzen wie Tomaten, Paprika, Kartoffeln, Sellerie und Karotten durch das Absaugen von Pflanzensaft. Im Gegensatz zu vielen anderen Blattlausarten wird Aulacorthum solani nicht von Ameisen besucht.1
Verbreitung
Aulacorthum solani ist eine weltweit verbreitete Art, deren natürliches Verbreitungsgebiet als kryptisch eingestuft wird.21 Die Art gilt heute als kosmopolitisch und besiedelt nahezu alle Kontinente und Klimazonen. In Europa ist die Art weit verbreitet und wird in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Italien, Norwegen und Schweden nachgewiesen.2 Belastbare historische Daten zur genauen Einschleppungshistorie fehlen in der Literatur weitgehend, jedoch ist die Art heute global etabliert.21 Die ökologische Amplitude der Art ist breit, weshalb sie eine Vielzahl unterschiedlicher terrestrischer Habitate besiedelt. Dazu gehören sowohl Freilandbiotope als auch geschützte Bereiche wie Gewächshäuser, in denen sie als häufiger Schädling auftritt. Das Spektrum der Wirtspflanzen gehört zu den umfangreichsten innerhalb der Blattläuse und umfasst sowohl dikotyle als auch monokotyle Pflanzen. Zu den dokumentierten Wirten zählen Nutzpflanzen wie Tomaten, Paprika, Tabak, Sellerie, Karotten, Tulpenzwiebeln, Kürbisgewächse und Leguminosen. Darüber hinaus werden wildwachsende Pflanzen aus verschiedensten Familien wie Asteraceae, Apiaceae, Solanaceae und Urticaceae besiedelt. Sogar auf Vertretern der Pteridophyta wie Farnen sowie gelegentlich auf Nadelhölzern wie Pinaceae wird die Art gefunden. Neben landwirtschaftlichen Kulturen und natürlichen Vegetationsstrukturen tritt Aulacorthum solani regelmäßig als Indoor-Schädling in Gebäuden auf. Spezifische quantitative Daten zur vertikalen Verbreitung in verschiedenen Höhenstufen liegen in der systematischen Literatur nicht vor.2
Verbreitung
Jahresverlauf
Aulacorthum solani kann sowohl holozyklisch als auch anholozyklisch überwintern und zeigt eine hohe Anpassungsfähigkeit an verschiedene Witterungsbedingungen. Die Art ist polyphag und besiedelt ein sehr breites Spektrum an Wirtspflanzen aus unterschiedlichen Pflanzenfamilien. Da Aulacorthum solani auch als häufiger Schädling in geschlossenen Räumen auftritt, ist die Aktivität nicht strikt auf Freilandbedingungen beschränkt.2 Belastbare Daten zu spezifischen Generationenfolgen pro Jahr fehlen in den primären wissenschaftlichen Quellen weitgehend. Öffentliche Suchanfragen in Deutschland zeigen im Jahresverlauf einen Schwerpunkt im Juli mit einem Mittelwert von 4.55, während in den Wintermonaten Januar und Februar keine relevanten Suchaktivitäten verzeichnet werden.1 Die Datenlage bezüglich genauer Flugperioden, tageszeitlicher Aktivitätsmuster und exakter Temperaturabhängigkeiten ist in der wissenschaftlichen Literatur für diese Art bisher nicht systematisch quantifiziert.2
Jahresverlauf
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Praxiswissen
Aulacorthum solani agiert als bedeutender landwirtschaftlicher und gärtnerischer Schädling, der durch seine saugende Lebensweise direkte Schäden an Pflanzen verursacht. Aufgrund seines extrem breiten Wirtsspektrums, welches sowohl Dikotyle als auch Monokotyle umfasst, befällt die Art weltweit wichtige Kulturen wie Tomaten, Paprika, Tabak, Sellerie, Karotten, Tulpenzwiebeln, Kürbisgewächse und Leguminosen. Das typische Schadbild entsteht durch das Saugen von Pflanzensaft an den Blättern, wobei sich die ungeflügelten Stadien bevorzugt auf der Blattunterseite aufhalten. Neben Nutzpflanzen tritt die Art auch als häufiger Schädling im geschützten Anbau beziehungsweise in Innenräumen auf. Belastbare Daten zu spezifischen physikalischen oder chemischen Bekämpfungsmaßnahmen fehlen in der aktuellen Literaturbasis weitgehend. Präventive Maßnahmen stützen sich primär auf die Überwachung potenzieller Wirtspflanzen in betroffenen Habitaten. Die Art ist nahezu kosmopolitisch verbreitet und besiedelt ein breites Spektrum an terrestrischen Lebensräumen. Spezifische Daten zu medizinischen Vektoreigenschaften oder integrierten Bekämpfungskonzepten sind für diese Sektion nicht belegt.1
Praxiswissen
Aulacorthum solani gilt als bedeutender landwirtschaftlicher Schadorganismus mit einem der weltweit breitesten Wirtspflanzenspektrums unter den Blattläusen. Als polyphager Schädling befällt die Art sowohl Dikotyledonen als auch Monokotyledonen. Wirtschaftliche Schäden entstehen primär durch das Absaugen von Pflanzensaft. Zu den betroffenen Kulturpflanzen zählen insbesondere Tomaten, Paprika, Tabak, Sellerie, Karotten, Tulpenzwiebeln, Kürbisgewächse und Leguminosen.1 Darüber hinaus tritt die Art regelmäßig als Schädling im geschützten Anbau auf.2
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