Lungenentzuendung durch Schimmel: Risiken und Symptome
Aktualisiert am 31. Oktober 2026 Philipp Silbernagel

Lungenentzuendung durch Schimmel: Risiken und Symptome

Fachlich geprüft vom Silberkraft-Team

Schimmel in der Wohnung ist weit mehr als ein ästhetisches Problem oder ein Zeichen mangelnder Lüftung. Für viele Bewohner stellt der mikrobielle Befall eine ernstzunehmende gesundheitliche Bedrohung dar, die von leichten allergischen Reaktionen bis hin zu schweren Atemwegserkrankungen reichen kann. Eine der gefürchtetsten Komplikationen ist die sogenannte „Schimmelpilz-Lungenentzündung“. Doch was verbirgt sich medizinisch genau dahinter? Handelt es sich um eine Infektion durch den Pilz selbst oder um eine massive allergische Reaktion der Lunge? Die Unterscheidung ist wichtig, da Ursachen und Risikogruppen variieren. In diesem umfassenden Artikel beleuchten wir die medizinischen Hintergründe, die biologischen Mechanismen von Schimmelpilzen wie Aspergillus fumigatus und geben fundierte Handlungsempfehlungen zur Prävention und Sanierung, basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Standards und Richtlinien.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unterscheidung ist wichtig: Man differenziert zwischen einer echten Infektion (invasive Aspergillose) und einer allergischen Lungenentzündung (Exogen-allergische Alveolitis).
  • Hauptverursacher: Der Schimmelpilz Aspergillus fumigatus gilt als wichtigster Erreger für tiefe Mykosen und Lungeninfektionen.
  • Risikogruppen: Menschen mit geschwächtem Immunsystem (z.B. nach Transplantationen oder Chemotherapie) sind besonders gefährdet für Infektionen.
  • Allergische Reaktionen: Auch gesunde Menschen können bei sehr hoher Sporenbelastung eine allergische Lungenentzündung (EAA) entwickeln. Solche Konzentrationen treten laut Umweltbundesamt in der Regel nur an bestimmten Arbeitsplätzen auf, im Allgemeinen nicht in Wohnungen.
  • Feuchtigkeit als Ursache: Wachstumsvoraussetzung ist immer Feuchtigkeit; ab etwa 70–80 % relativer Feuchte an der Wandoberfläche ist Wachstum möglich, wenn sie über längere Zeit anliegt.
  • Schnelles Handeln: Bei Verdacht auf schimmelbedingte Atemwegserkrankungen sollten die Beschwerden ärztlich abgeklärt und der Kontakt zum Befall möglichst vermieden werden, bis er fachgerecht beseitigt ist.

Medizinische Grundlagen: Wie Schimmel die Lunge angreift

Um die Gefahr einer "Lungenentzündung durch Schimmel" zu verstehen, muss man wissen, dass Schimmelpilze auf zwei grundsätzlich unterschiedliche Arten die menschliche Lunge schädigen können: durch Infektion oder durch Allergie. Die Sporen von Schimmelpilzen sind mikroskopisch klein (oft 2–10 µm) und können tief in die Atemwege eindringen[1].

1. Die invasive Aspergillose (Infektion)

Bei einer echten Infektion wächst der Pilz tatsächlich im Lungengewebe. Dies wird als invasive Aspergillose bezeichnet. Der häufigste Erreger hierfür ist Aspergillus fumigatus. Dieser Pilz ist thermotolerant, was bedeutet, dass er bei Körpertemperatur (37 °C) und sogar bis zu 50 °C hervorragend wachsen kann[2]. Diese Eigenschaft macht ihn besonders gefährlich für den menschlichen Körper, da unser "natürliches Fieber" ihn nicht abtötet.

Diese Form der Lungenentzündung betrifft fast ausschließlich Menschen mit einer massiven Abwehrschwäche (Immunsuppression). Dazu gehören Patienten nach Organtransplantationen, HIV-Infizierte oder Krebspatienten während einer Chemotherapie[1]. Für diese Risikogruppe kann das Einatmen von Sporen lebensbedrohlich sein, da sich der Pilz über die Blutbahn in andere Organe ausbreiten kann (systemische Infektion).

2. Die Exogen-allergische Alveolitis (EAA)

Für Menschen mit intaktem Immunsystem ist die Exogen-allergische Alveolitis (EAA), auch als "Befeuchterlunge" oder "Drescherlunge" bekannt, das relevantere Risiko – sie ist allerdings selten und tritt laut Umweltbundesamt in der Regel nur bei sehr hohen Sporenkonzentrationen auf, wie sie an bestimmten Arbeitsplätzen vorkommen; in Wohnungen kommt sie im Allgemeinen nicht vor. Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Reaktion des Lungengewebes (der Alveolen) auf das Einatmen von organischen Stäuben, Pilzsporen oder Bakterien[1].

Im Gegensatz zur klassischen Typ-I-Allergie (wie Heuschnupfen), die sofort auftritt, gehört die EAA zu den Typ-III/IV-Allergien. Die Symptome treten oft verzögert auf, etwa 4 bis 8 Stunden nach der Exposition[3]. Dies macht die Diagnose oft schwierig, da der direkte zeitliche Zusammenhang zum Aufenthalt in der schimmelbelasteten Wohnung nicht immer sofort erkannt wird.

Warnsignal: Grippeähnliche Symptome

Typische Symptome einer EAA sind Fieber, Schüttelfrost, Husten, Engegefühl in der Brust und Atemnot, die einige Stunden nach Kontakt mit dem Schimmel auftreten. Oft wird dies fälschlicherweise für eine wiederkehrende Grippe gehalten. Bei chronischem Verlauf können Gewichtsverlust und eine dauerhafte Einschränkung der Lungenfunktion (Lungenfibrose) die Folge sein[3]. Solche Beschwerden gehören in ärztliche Hände – nur dort lässt sich klären, was dahintersteckt.

Gefährliche Schimmelpilzarten im Innenraum

Nicht jeder Schimmelpilz besitzt das gleiche pathogene Potenzial. Die Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA 460) klassifiziert Pilze in Risikogruppen (RG). Für den Innenraum sind besonders Pilze der Risikogruppe 2 relevant, da sie als fakultativ pathogen gelten – also unter bestimmten Umständen Krankheiten auslösen können[2].

Aspergillus fumigatus

Dieser Pilz ist der bedeutendste Erreger für Schimmelpilzinfektionen der Lunge. Er kommt häufig in Biotonnen, Blumenerde oder kompostierbarem Material vor, wächst aber auch auf feuchten Wänden. Aufgrund seiner Thermotoleranz und der geringen Größe seiner Sporen (2–3 µm) gelangt er tief in die Bronchiolen und Alveolen[1]. Er ist in die Risikogruppe 2 eingestuft und gilt als besonders problematisch für abwehrgeschwächte Personen[2].

Stachybotrys chartarum

Dieser oft als „schwarzer Schimmel“ bezeichnete Pilz – dunkel gefärbt sind aber auch viele andere, häufigere Arten – wächst bevorzugt auf zellulosehaltigen Materialien (Gipskarton, Tapete) nach massiven Wasserschäden. Er kann Mykotoxine (Satratoxine) bilden[1]. Die bisher in Innenräumen gemessenen Mykotoxin-Konzentrationen sind laut Umweltbundesamt jedoch so niedrig, dass sie keine akuten toxischen Wirkungen auslösen; dass Stachybotrys in Wohnungen Lungenblutungen verursacht, ist wissenschaftlich nicht gesichert. In Luftproben ist er oft schwer nachzuweisen, da seine Sporen schleimig sind und nicht leicht fliegen[1].

Andere relevante Arten

Arten wie Cladosporium und Alternaria gehören zu den wichtigen Auslösern für Schimmelpilzallergien (Typ I) und Asthma, können aber bei sehr hoher Exposition ebenfalls an der Entstehung einer EAA beteiligt sein[6].

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Um eine Gesundheitsgefährdung dauerhaft abzuwenden, muss die Ursache des Schimmelbefalls verstanden werden. Schimmel benötigt zum Wachsen vor allem eines: Feuchtigkeit.

Physikalische Grundlagen

Entscheidend für das Schimmelwachstum ist nicht nur die sichtbare Nässe, sondern die sogenannte Wasseraktivität (aw-Wert) an der Materialoberfläche. Ab einer relativen Luftfeuchte von 80% direkt an der Wandoberfläche (aw-Wert 0,8) sind die Wachstumsbedingungen für viele innenraumrelevante Schimmelpilzarten erreicht[4]. Einige xerophile (trockenheitsliebende) Pilze wie Aspergillus restrictus wachsen sogar schon ab 70% relativer Feuchte[4].

Typische Schadensbilder

Häufige Ursachen sind Wärmebrücken in Altbauten, wo die Wandoberflächentemperatur so weit absinkt, dass der Taupunkt unterschritten wird oder die kritische 80%-Marke erreicht wird. Auch Neubaufeuchte, Leitungswasserschäden oder falsches Lüftungsverhalten (Kipplüftung im Sommer in kühlen Kellerräumen) führen zu idealen Wachstumsbedingungen[1].

Praxis-Tipp: Das Isoplethensystem

Wissenschaftliche Modelle, sogenannte Isoplethensysteme, zeigen, dass Schimmelpilzsporen keimen können, wenn Temperatur, Feuchte und Substrat über einen bestimmten Zeitraum zusammenwirken. Problematisch wird es, wenn Kondensat – etwa nach dem Duschen – regelmäßig und über längere Zeit nicht abgelüftet wird[4].

Diagnose und Nachweis von Schimmelbelastungen

Wenn der Verdacht besteht, dass Atemwegsbeschwerden durch Schimmel verursacht werden, ist eine fundierte Diagnostik sowohl beim Patienten als auch in der Wohnung notwendig.

Medizinische Diagnostik

Ärzte nutzen verschiedene Verfahren, um eine Sensibilisierung oder Infektion nachzuweisen. Dazu gehören Prick-Tests auf der Haut und RAST-Tests (Blutuntersuchung auf spezifische IgE-Antikörper) für Typ-I-Allergien. Für die Diagnose einer Exogen-allergischen Alveolitis (EAA) wird oft nach spezifischen IgG-Antikörpern im Blut gesucht (Präzipitine)[1]. Ein positiver Antikörpernachweis belegt jedoch nur den Kontakt mit dem Allergen, nicht zwingend die Erkrankung selbst.

Baubiologische Untersuchung

Um die Quelle in der Wohnung zu finden, sind einfache Do-it-yourself-Sedimentationsplatten laut Umweltbundesamt nicht geeignet, da sie keine reproduzierbaren Ergebnisse liefern. Zuverlässige Untersuchungen umfassen:

  • Materialproben: Direkte Entnahme von befallenem Putz oder Tapete zur Bestimmung der Art und Tiefe des Befalls[1].
  • Luftkeimsammlung: Aktives Ansaugen von Luft auf Nährböden, um die Konzentration kultivierbarer Sporen zu messen. Wichtig ist hierbei immer der Vergleich mit der Außenluft[1]. Ein individuelles Gesundheitsrisiko lässt sich mit Schimmelpilzmessungen laut Umweltbundesamt nicht bewerten.
  • Partikelsammlung: Erfassung auch toter Sporen, die ebenfalls allergen wirken können. Dies ist besonders wichtig nach Sanierungen oder bei Arten wie Stachybotrys, die auf Nährböden schlecht wachsen[1].
  • MVOC-Messung: Analyse flüchtiger organischer Verbindungen (Microbial Volatile Organic Compounds), um verdeckte Schimmelschäden (z.B. hinter Vorsatzschalen) aufzuspüren[1].

Rechtliche Aspekte: Mietminderung bei Gesundheitsgefahr

Eine nachgewiesene Gesundheitsgefährdung durch Schimmel, hat erhebliche mietrechtliche Konsequenzen. Gerichte haben in der Vergangenheit hohe Mietminderungsquoten zugesprochen, wenn eine konkrete Gefahr bestand.

So hat das Amtsgericht Charlottenburg (Az.: 203 C 607/06) in einem Einzelfall bei erheblicher gesundheitlicher Gefährdung einer Familie mit Kindern eine fristlose Kündigung und eine Mietminderung um 100% für gerechtfertigt gehalten[7]. Auch das Landgericht Berlin (GE 1991, 625) sah in einem Einzelfall bei erheblicher Durchfeuchtung und Schimmelpilzbefall in Küche, Wohn- und Schlafzimmer eine Minderung von 80% als angemessen an[7].

Wichtig ist hierbei jedoch immer die Kausalität: Der Mieter muss beweisen, dass der Mangel (Schimmel) vorliegt. Bei Gesundheitsgefahren ist oft ein ärztliches Attest in Kombination mit einem Gutachten von Sachverständigen notwendig (siehe Schimmel-Sachverständige). Solche Urteile sind Einzelfälle und keine Zusage für andere Fälle; lassen Sie sich im Zweifel vom Mieterverein oder anwaltlich beraten.

Sanierung und Schutzmaßnahmen

Ist Schimmel vorhanden, muss er entfernt werden – und zwar unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, um eine massive Freisetzung von Sporen zu verhindern, die die Atemwege belasten kann.

Arbeitsschutz ist Patientenschutz

Die Biostoffverordnung und die DGUV Information 201-028 („Gesundheitsgefährdungen durch Biostoffe bei der Schimmelpilzsanierung“) regeln den Schutz bei Sanierungsarbeiten. Bei Befall mit Pilzen der Risikogruppe 2 (z.B. Aspergillus fumigatus) sind erhöhte Schutzmaßnahmen erforderlich[8]. Dazu gehören:

  • Staubdichte Abschottung des Sanierungsbereichs (Schwarz-Weiß-Bereich).
  • Einsatz von Luftreinigern mit HEPA-Filtern.
  • Persönliche Schutzausrüstung (Atemschutz mindestens FFP3, bei größeren Sanierungen gebläseunterstützt (TM3P/TH3P), Schutzanzug, dicht schließende Schutzbrille, Nitrilhandschuhe).

Eine bloße Abtötung des Schimmels (z.B. mit Fungiziden) reicht nicht aus, da auch abgetötete Sporen und Zellwandbestandteile (Glukane) weiterhin allergen und reizend wirken können. Das befallene Material muss vollständig entfernt werden[1].

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann jeder Schimmel eine Lungenentzündung auslösen?

Nein, nicht jeder Schimmelpilz verursacht Infektionen. Für gesunde Menschen ist das Risiko einer Infektion gering. Das Risiko einer allergischen Lungenentzündung (EAA) besteht jedoch bei massiver Exposition gegenüber fast allen sporulierenden Schimmelpilzen – solche Expositionen kommen laut Umweltbundesamt aber im Allgemeinen nicht in Wohnungen vor, sondern an bestimmten Arbeitsplätzen. Besonders riskant für Infektionen ist Aspergillus fumigatus[2].

Reicht es, den Schimmel mit Chlorreiniger zu entfernen?

Nein. Chlor bleicht den Schimmel oft nur und tötet ihn oberflächlich ab. Die allergene Wirkung der Biomasse bleibt bestehen. Zudem dringen die Wurzeln (Myzel) bei porösen Untergründen (Tapete, Putz) tief ein. Befallene poröse Materialien müssen entfernt werden[1].

Wie erkenne ich, ob meine Lungenprobleme vom Schimmel kommen?

Ein Indiz ist der sogenannte "Karenz-Effekt": Bessern sich die Symptome deutlich, wenn Sie die Wohnung für einige Tage verlassen (z.B. im Urlaub) und kehren sie bei Rückkehr zurück? Das kann auf eine häusliche Quelle hindeuten. Eine ärztliche Diagnose ist zwingend erforderlich[1].

Dürfen Asthmatiker Schimmel selbst entfernen?

Auf keinen Fall. Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen, geschwächtem Immunsystem oder bestehenden Allergien sollten sich während der Sanierung nicht in den betroffenen Räumen aufhalten und keinesfalls selbst Hand anlegen, da die Sporenkonzentration beim Entfernen extrem ansteigen kann[1].

Was sind MVOCs?

MVOCs (Microbial Volatile Organic Compounds) sind flüchtige organische Verbindungen, die von Schimmelpilzen produziert werden und für den typischen modrigen Geruch verantwortlich sind. Sie können als belästigend empfunden werden, akute gesundheitliche Wirkungen sind laut Umweltbundesamt wegen der geringen Konzentrationen aber nicht zu erwarten. Sie dienen als Hinweis auf verdeckten Schimmelbefall[1].

Fazit

Die Gefahr einer Lungenentzündung durch Schimmel ist real, muss aber differenziert betrachtet werden. Während die klassische Infektion (Aspergillose) vor allem immungeschwächte Personen bedroht, ist die allergische Lungenentzündung (EAA) ein Risiko, das auch gesunde Menschen bei sehr hoher Schimmelbelastung treffen kann – solche Belastungen sind in Wohnungen allerdings selten.

Prävention durch Kontrolle der Luftfeuchtigkeit und sofortiges Handeln bei Wasserschäden sind der beste Schutz. Sollte bereits ein Befall vorliegen, ist eine genaue Analyse der Ursachen und der Befallsart, beispielsweise durch einen Schimmeltest mit Laboranalyse, unerlässlich, um die Gesundheit der Bewohner nicht weiter zu gefährden. Nehmen Sie Warnsignale wie chronischen Husten oder Atemnot in feuchten Wohnungen ernst, lassen Sie diese ärztlich abklären und konsultieren Sie bei Bedarf einen Umweltmediziner.

Quellen und Referenzen

  1. Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, "Schimmelpilze in Innenräumen – Nachweis, Bewertung, Qualitätsmanagement", Bericht, Stuttgart, 2004.
  2. Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS), TRBA 460 "Einstufung von Pilzen in Risikogruppen", Ausgabe Juli 2016 (geändert 2023).
  3. Sennekamp, H.J., "Exogen-allergische Alveolitis", Dustri-Verlag, München, 1998 (zitiert im LGA Bericht).
  4. Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. (

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