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DIN 4108-2 (Schimmel)
Februar 13, 2026 Philipp Silbernagel

DIN 4108-2 (Schimmel)

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Schimmel in Wohnräumen ist weit mehr als nur ein ästhetisches Problem; er stellt ein signifikantes Gesundheitsrisiko dar und ist häufiger Streitpunkt in mietrechtlichen Auseinandersetzungen. Wenn sich schwarze Flecken in den Ecken bilden oder ein modriger Geruch durch die Räume zieht, stellt sich oft die Frage nach der Ursache: Lüftet der Bewohner falsch oder ist die Bausubstanz mangelhaft? Genau hier kommt die DIN 4108-2 ins Spiel. Sie ist das technische Regelwerk, das den Mindestwärmeschutz im Hochbau definiert und somit die physikalische Basis für schimmelfreies Wohnen legt. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Anforderungen diese Norm stellt, was der mysteriöse fRsi-Faktor bedeutet und wie Sie dieses Wissen nutzen können, um Ihre Gesundheit und Ihre Immobilie effektiv zu schützen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Mindestwärmeschutz: Die DIN 4108-2 legt fest, wie gut Wände und Decken isoliert sein müssen, um Tauwasser und Schimmelbildung zu verhindern, nicht primär um Energie zu sparen.
  • Die 12,6 °C-Grenze: Um Schimmelwachstum zu vermeiden, darf die Oberflächentemperatur an der Innenseite von Außenwänden diesen Wert nicht dauerhaft unterschreiten.
  • Der fRsi-Faktor: Dieser Temperaturfaktor ist das entscheidende Maß der Norm. Er muss an jeder Stelle der Konstruktion ≥ 0,70 sein.
  • Wärmebrücken: Kritische Bereiche wie Gebäudeecken oder Fensterlaibungen sind besonders anfällig und müssen den Anforderungen der Norm genügen.
  • Gesundheitsschutz: Die Einhaltung der Norm dient dem hygienischen Wärmeschutz und minimiert das Risiko für Atemwegserkrankungen und Allergien.

Was regelt die DIN 4108-2 eigentlich?

Die DIN 4108 mit dem Titel "Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden" ist ein umfassendes Regelwerk im deutschen Bauwesen. Während andere Teile der Norm sich mit Klimabedingungen oder Luftdichtheit befassen, ist der Teil 2 (Mindestanforderungen an den Wärmeschutz) für die Schimmelprävention von zentraler Bedeutung. Sie ist gewissermaßen das "Grundgesetz" für trockene Wände.

Es ist wichtig zu verstehen, dass der Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2 nicht mit dem energiesparenden Wärmeschutz (wie im Gebäudeenergiegesetz GEG gefordert) verwechselt werden darf. Der Mindestwärmeschutz hat eine andere Zielsetzung: Er dient der Bauschadensfreiheit und der Hygiene. Er soll sicherstellen, dass bei normaler Nutzung eines Wohnraums keine Feuchtigkeitsschäden durch Kondensat an den Bauteiloberflächen entstehen [1].

Hygienischer Wärmeschutz vs. Energiesparen

Ein Gebäude kann theoretisch den Mindestwärmeschutz erfüllen, aber dennoch energetisch ineffizient sein (hohe Heizkosten). Umgekehrt führt eine energetische Sanierung fast immer dazu, dass der Mindestwärmeschutz weit übertroffen wird. Das Problem liegt oft im Detail: Insbesondere bei Altbauten, die vor Inkrafttreten strengerer Normen errichtet wurden, oder bei unsachgemäß ausgeführten Sanierungen (z.B. Fenstertausch ohne Fassadendämmung), wird der Mindestwärmeschutz an kritischen Stellen unterschritten. Die Folge: Die Wände kühlen zu stark aus.

Achtung: Fenstertausch im Altbau

Werden in einem schlecht gedämmten Altbau neue, hochdichte Fenster eingebaut, ohne gleichzeitig die Fassade zu dämmen, verschiebt sich der kälteste Punkt des Raumes vom Fensterglas auf die Außenwand (oft in die Ecken). Da die neuen Fenster auch die Luftdichtheit erhöhen, steigt die Luftfeuchtigkeit im Raum, während die Wandecken kalt bleiben. Das ist ein klassisches Szenario für Schimmelbildung nach DIN 4108-2 Kriterien.

Die Physik des Schimmels: Warum 12,6 °C?

Um die Vorgaben der DIN 4108-2 zu verstehen, muss man wissen, wie Schimmel entsteht. Viele Menschen glauben, dass Wände "nass" sein müssen (Kondenswasser), damit Schimmel wächst. Das ist ein Irrtum. Schimmelpilze benötigen kein flüssiges Wasser; ihnen reicht eine erhöhte relative Luftfeuchtigkeit direkt an der Bauteiloberfläche.

Wissenschaftliche Untersuchungen, auf die sich auch das Umweltbundesamt bezieht, zeigen, dass Schimmelwachstum bereits ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80 % an der Oberfläche beginnt [2]. Kondenswasser (Tauwasser) entsteht erst bei 100 % Luftfeuchtigkeit.

Die Berechnungsgrundlage der Norm

Die DIN 4108-2 definiert Standard-Randbedingungen, um die Schimmelgefahr zu bewerten:

  • Raumlufttemperatur: 20 °C
  • Relative Luftfeuchtigkeit im Raum: 50 %

Unter diesen Bedingungen liegt der Taupunkt (100 % Feuchte) bei ca. 9,3 °C. Das bedeutet, wäre die Wand 9,3 °C kalt, würde Wasser herunterlaufen. Die kritische Grenze für Schimmel (80 % Feuchte) liegt jedoch höher, nämlich bei genau 12,6 °C.

Daher fordert die DIN 4108-2, dass die innere Oberflächentemperatur von Außenbauteilen – auch im Bereich von Wärmebrücken – den Wert von 12,6 °C nicht unterschreiten darf. Dies ist die "magische Grenze" des hygienischen Wärmeschutzes.

Der fRsi-Faktor: Das Herzstück der Norm

Da Außentemperaturen schwanken, ist eine feste Temperaturvorgabe (wie "Wand muss immer 13 Grad haben") technisch schwer als fester Grenzwert zu definieren. Deshalb nutzt die Bauphysik und die DIN 4108-2 eine dimensionslose Größe: den Temperaturfaktor fRsi.

Dieser Faktor beschreibt die güte der Dämmung an einer bestimmten Stelle, unabhängig von der aktuellen Temperaturdifferenz. Er setzt die Oberflächentemperatur ins Verhältnis zur Außen- und Innentemperatur.

Formel: fRsi = (θsi - θe) / (θi - θe)

Dabei sind:

  • θsi: Temperatur der Innenoberfläche
  • θe: Außentemperatur (Norm-Auslegungstemperatur, z.B. -5 °C)
  • θi: Innentemperatur (20 °C)

Die DIN 4108-2 fordert zwingend: fRsi ≥ 0,70

Das bedeutet vereinfacht: Die Oberflächentemperatur der Wand muss "näher" an der Raumtemperatur liegen als an der Außentemperatur. Ein Wert unter 0,70 gilt als Wärmebrücke mit akutem Schimmelrisiko und stellt bei Neubauten oder sanierten Gebäuden einen Baumangel dar [3].

Praxis-Tipp: Möbel an Außenwänden

Auch wenn eine Wand den fRsi-Wert von 0,70 erfüllt, kann falsches Möblieren das Schimmelrisiko erhöhen. Große Schränke an Außenwänden verhindern, dass die warme Raumluft die Wand erreicht. Die Wand kühlt hinter dem Schrank aus, die Temperatur fällt unter 12,6 °C, und Schimmel entsteht. Halten Sie mindestens 5-10 cm Abstand zur Wand oder stellen Sie Möbel bevorzugt an Innenwände.

Wärmebrücken: Die Schwachstellen im System

Die DIN 4108-2 legt besonderes Augenmerk auf sogenannte Wärmebrücken. Das sind Bereiche in der Gebäudehülle, durch die Wärme schneller nach außen transportiert wird als durch die angrenzenden Bauteile. Man unterscheidet zwei Hauptarten:

  1. Materialbedingte Wärmebrücken: Hier treffen Materialien mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit aufeinander. Ein klassisches Beispiel ist eine Stahlbetonstütze, die eine Ziegelwand unterbricht. Beton leitet Wärme besser als Ziegel, kühlt also innen stärker aus.
  2. Geometrische Wärmebrücken: Diese treten auf, wo die außenliegende Oberfläche größer ist als die innenliegende, also typischerweise an Gebäudeecken. Hier muss viel Wärme aus einer kleinen Ecke (innen) eine große Fläche (außen) versorgen. Die Ecke kühlt zwangsläufig stärker aus als die flache Wand.

Gerade in den geometrischen Wärmebrücken (Ecken, Kanten) ist die Einhaltung des fRsi-Wertes von ≥ 0,70 oft die größte Herausforderung. Die Norm bietet hierfür sogenannte "Wärmebrückenkataloge" (Beiblatt 2 zur DIN 4108), die konstruktive Detaillösungen vorschlagen, die als normgerecht gelten.

Gesundheitliche Risiken bei Nichteinhaltung

Warum ist die DIN-Norm so streng? Weil die Konsequenzen der Nichteinhaltung gravierend für die Gesundheit der Bewohner sind. Schimmelpilze setzen Sporen und Stoffwechselprodukte (MVOC, Mykotoxine) frei. Das Robert Koch-Institut (RKI) warnt eindringlich vor den Folgen einer Schimmelpilzexposition in Innenräumen [4].

Zu den häufigsten gesundheitlichen Auswirkungen gehören:

  • Allergische Reaktionen: Schnupfen, Niesen, gerötete Augen und Hautausschläge.
  • Atemwegserkrankungen: Erhöhtes Risiko für Asthma, besonders bei Kindern.
  • Infektionen: Bei immungeschwächten Personen können Schimmelpilze (z.B. Aspergillus-Arten) schwere Infektionen der Lunge auslösen.
  • Geruchsbelästigung: Der typisch modrige Geruch beeinträchtigt das Wohlbefinden massiv.

Die Einhaltung der DIN 4108-2 ist somit aktiver Gesundheitsschutz. Ein Gebäude, das diese Mindestanforderungen nicht erfüllt, kann als "nicht bewohnbar" oder zumindest als gesundheitsgefährdend eingestuft werden.

Rechtliche Bedeutung: Mieter vs. Vermieter

In der Praxis spielt die DIN 4108-2 eine entscheidende Rolle vor Gericht. Wenn Schimmel in einer Mietwohnung auftritt, beschuldigen sich die Parteien oft gegenseitig:

  • Vermieter: "Der Mieter lüftet und heizt nicht genug."
  • Mieter: "Die Wände sind schlecht isoliert, ich kann gar nicht dagegen anheizen."

Gutachter nutzen die DIN 4108-2 als Maßstab zur Klärung der Schuldfrage. Dabei gilt grundsätzlich der Stand der Technik zum Zeitpunkt der Errichtung des Gebäudes. Allerdings muss der Mindestwärmeschutz gewährleistet sein, um Schimmelfreiheit bei "üblichm Wohnverhalten" zu ermöglichen.

Wenn ein Gutachter feststellt, dass an den betroffenen Stellen (z.B. in der Außenecke) der fRsi-Wert unter 0,70 liegt (bei Neubauten oder nach Sanierungen), liegt ein Baumangel vor. Der Vermieter ist in der Pflicht. Erfüllt die Wand jedoch die Anforderungen der Norm, rückt das Nutzerverhalten (Lüften und Heizen) in den Fokus.

Grenzen des Nutzerverhaltens

Die Rechtsprechung hat jedoch auch Grenzen für das Lüftungsverhalten definiert. Es ist einem Mieter nicht zuzumuten, tagsüber alle zwei Stunden zu lüften, um bauliche Mängel auszugleichen. Wenn die DIN 4108-2 massiv unterschritten wird, hilft auch bestes Lüften oft nicht mehr – hier muss saniert werden.

Handlungsempfehlungen zur Schimmelvermeidung

Unabhängig davon, ob Ihr Gebäude die Norm gerade so erfüllt oder übertrifft, können Sie durch richtiges Verhalten das Risiko minimieren. Hierbei greift oft die DIN 1946-6 (Lüftung von Wohnungen) als Ergänzung zur DIN 4108-2.

5 Tipps für ein gesundes Raumklima

  1. Stoßlüften statt Kippen: Öffnen Sie die Fenster mehrmals täglich für 5-10 Minuten weit. Kipplüftung kühlt nur den Fenstersturz aus (Gefahr von Schimmel!) und tauscht kaum Luft.
  2. Hygrometer nutzen: Vertrauen Sie nicht Ihrem Gefühl. Ein einfaches Hygrometer hilft, die Luftfeuchtigkeit im Blick zu behalten. Zielbereich: 40 % bis 60 %.
  3. Gleichmäßig heizen: Lassen Sie Räume nicht komplett auskühlen. Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen, und kalte Wände neigen schneller zu Kondensation, sobald wärmere, feuchte Luft (z.B. aus dem Bad) hineinströmt.
  4. Türen schließen: Halten Sie Türen zu kühleren Räumen (z.B. Schlafzimmer) geschlossen, damit keine feuchte Warmluft aus anderen Räumen dort an den kalten Wänden kondensiert.
  5. Nach Feuchtigkeitsspitzen lüften: Nach dem Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen sofort intensiv lüften, um die Feuchtigkeit direkt nach draußen zu befördern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Gilt die DIN 4108-2 auch für Altbauten?

Grundsätzlich gilt für ein Gebäude die Norm, die zum Zeitpunkt der Errichtung gültig war. Es gibt keine generelle Nachrüstpflicht auf den aktuellen Stand der DIN 4108-2, es sei denn, es werden wesentliche Änderungen am Gebäude vorgenommen (Sanierung). Dennoch orientieren sich Gerichte bei der Beurteilung der "Wohnungstauglichkeit" oft an den Mindestanforderungen, um Schimmelfreiheit zu gewährleisten.

Kann ich den fRsi-Wert selbst messen?

Nein, der fRsi-Wert ist ein theoretischer Berechnungswert. Sie können jedoch mit einem Infrarot-Thermometer und einem Hygrometer Indizien sammeln. Messen Sie an einem kalten Tag die Oberflächentemperatur in der Raumecke und vergleichen Sie diese mit der Raumtemperatur. Liegt die Ecke deutlich unter 12,6 °C (bei 20 °C Raumtemperatur), besteht ein Risiko.

Reicht Anti-Schimmel-Farbe als Lösung?

Nein. Anti-Schimmel-Farben enthalten Fungizide, die das Wachstum kurzzeitig hemmen, aber sie beheben nicht die physikalische Ursache (zu kalte Wand, zu hohe Feuchte). Die Wirkung lässt mit der Zeit nach. Ohne Behebung der bauphysikalischen Mängel (Dämmung) oder Anpassung des Lüftungsverhaltens kommt der Schimmel wieder.

Was tun, wenn trotz Lüften Schimmel entsteht?

Wenn Sie nachweislich korrekt lüften (Protokoll führen!) und dennoch Schimmel auftritt, liegt der Verdacht auf einen baulichen Mangel nahe (Wärmebrücke, Wasserschaden, aufsteigende Feuchte). In diesem Fall sollten Sie den Vermieter informieren und ggf. einen Bausachverständigen hinzuziehen.

Wie hängt die DIN 4108-2 mit der Luftdichtheit zusammen?

Die DIN 4108-2 fordert Wärmeschutz, die DIN 4108-7 fordert Luftdichtheit. Beides muss Hand in Hand gehen. Eine luftdichte Hülle ohne ausreichenden Wärmeschutz führt zu Schimmel. Ein guter Wärmeschutz ohne Luftdichtheit führt zu Bauschäden durch Konvektion (warme Luft strömt durch Ritzen nach außen und kondensiert im Dämmstoff).

Fazit

Die DIN 4108-2 ist weit mehr als trockene Bürokratie; sie ist die wissenschaftliche Basis für gesundes Wohnen. Sie definiert die Grenzen, innerhalb derer unsere Gebäude funktionieren müssen, um uns vor Feuchtigkeit und Schimmel zu schützen. Das Verständnis um die 12,6 °C-Grenze und den fRsi-Faktor hilft Mietern und Eigentümern, die Ursachen von Schimmelbefall objektiv zu bewerten und effektive Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Schimmel ist fast immer ein Zusammenspiel aus Bauphysik und Nutzerverhalten. Während wir die Bauphysik (Dämmung, Wärmebrücken) oft nicht sofort ändern können, haben wir unser Lüftungs- und Heizverhalten selbst in der Hand. Sollten bauliche Mängel jedoch so gravierend sein, dass die Mindestanforderungen der Norm unterschritten werden, ist eine fachgerechte Sanierung unumgänglich. Nehmen Sie Schimmel nie auf die leichte Schulter – Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.

Quellen und Referenzen

  1. DIN 4108-2:2013-02, Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden - Teil 2: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz, Beuth Verlag, Berlin.
  2. Umweltbundesamt (UBA), "Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden", 2017.
  3. Verband Privater Bauherren e.V., "Leitfaden Schimmelpilze in Wohnräumen", basierend auf DIN 4108.
  4. Robert Koch-Institut (RKI), "Schimmelpilzbelastung in Innenräumen - Befund und gesundheitliche Bewertung", Bundesgesundheitsblatt, 2007.
  5. DIN EN ISO 13788:2013-05, Wärme- und feuchtetechnisches Verhalten von Bauteilen und Bauelementen - Raumseitige Oberflächentemperatur zur Vermeidung kritischer Oberflächenfeuchte und Tauwasserbildung im Bauteilinneren.

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