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♥ Silberkraft Kollektion

Kastanienminiermotten

Braune Flecken auf den Blättern schon im Sommer und vorzeitiger Laubfall sind typisch für die Kastanienminiermotte (Cameraria ohridella). Ihre Larven fressen Gänge, sogenannte Minen, ins Blattinnere der weißblühenden Rosskastanie. Pro Jahr entwickeln sich mehrere Generationen. Hier findest du Pheromonfallen und Lockstoffe gegen die Miniermotte.

Pheromonfallen und Multifallen locken die männlichen Falter an, fangen sie ab und zeigen dir den Flugbeginn im Frühjahr. Hänge sie rechtzeitig vor dem ersten Flug in den Baum, Lockstoffdispenser liefern den passenden Lockstoff. Ebenso wichtig: Sammle im Herbst das Laub vollständig ein und entsorge es über die Biotonne, denn darin überwintern die Puppen. Weitere Fallen findest du unter Pheromonfallen.

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Häufige Fragen (FAQ)

Woran erkenne ich die Kastanienminiermotte?

Ab dem Frühsommer zeigen sich auf den Blättern der Rosskastanie helle, später braune Flecken zwischen den Blattadern. Hältst du ein Blatt gegen das Licht, siehst du darin die Fraßgänge und oft die kleine Larve. Bei starkem Befall verfärbt sich die ganze Krone schon im Sommer braun und die Blätter fallen vorzeitig ab.

Wann hängt man Fallen gegen die Kastanienminiermotte auf?

Die ersten Falter schlüpfen im Frühjahr aus den Puppen im überwinterten Laub, meist um den Blattaustrieb der Kastanie im April. Hänge Pheromonfallen deshalb schon Ende März oder Anfang April in die Krone. Da bis in den Herbst mehrere Generationen folgen, bleiben die Fallen die ganze Saison hängen und der Lockstoff wird nach Herstellerangabe erneuert.

Was hilft gegen die Kastanienminiermotte?

Am wichtigsten ist das Laub: Sammle es im Herbst vollständig ein, auch unter Hecken und in Beeten, und entsorge es über die Biotonne statt auf dem eigenen Kompost. So entfernst du die überwinternden Puppen. Ergänzend fangen Pheromonfallen männliche Falter ab und senken so die Zahl der Nachkommen. Beziehst du Nachbarbäume mit ein, erhöht das den Erfolg.

Stirbt die Rosskastanie durch die Miniermotte?

In der Regel nicht. Der Befall schwächt den Baum, weil er durch den frühen Laubverlust weniger Reservestoffe einlagern kann. Kommen weitere Belastungen wie Trockenheit oder Krankheiten hinzu, leidet die Vitalität stärker. Gute Wasserversorgung in trockenen Sommern, konsequentes Entsorgen des Laubs und Pheromonfallen helfen, den Baum zu entlasten.

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