♥ Silberkraft Kollektion
Hühner
Milben bei Hühnern sind eines der häufigsten Probleme im Stall. Vor allem die Rote Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae) versteckt sich tagsüber in Ritzen, unter Sitzstangen und in Nestern und saugt nachts Blut. Hier findest du Mittel gegen Milben im Hühnerstall und Kieselgur für ein trockeneres Stallklima.
Das Milbenspray nutzt du als Umgebungsspray auf Sitzstangen, Lege- und Ruheplätzen und als Kontaktspray auf dem Gefieder an Rücken und Flügeln, Kopf und Augen sparst du dabei aus. Milbenpuder aus Kieselgur stäubst du in Nester, Ecken und Ritzen, reines Kieselgur verteilst du in Stall und Einstreu. Wiederhole die Behandlung alle ein bis zwei Wochen. Weitere Produkte für Geflügel und Ziervögel findest du unter Vögel / Hühner, alle Milbenmittel unter Milbensprays.
Häufige Fragen (FAQ)
Typische Anzeichen sind unruhige Hühner, die abends nicht auf die Sitzstange wollen, blasse Kämme, weniger Eier und Federverlust. Die Rote Vogelmilbe sitzt tagsüber in Ritzen und unter Sitzstangen. Drück ein weißes Tuch in Ritzen oder leuchte nachts mit einer Taschenlampe die Sitzstangen ab: Rote oder graue Punkte und krümelige Ablagerungen deuten auf einen Befall hin.
Wichtig ist die Kombination: Stall ausmisten, gründlich reinigen, Ritzen schließen und dann gezielt behandeln. Milbenspray sprühst du auf Sitzstangen, Lege- und Ruheplätze und in Ritzen, als Kontaktspray auch auf das Gefieder an Rücken und Flügeln. Milbenpuder aus Kieselgur stäubst du in Nester, Ecken und Ritzen. Wiederhole die Behandlung alle ein bis zwei Wochen, weil aus Eiern neue Milben schlüpfen.
Kieselgur (Diatomeenerde) verteilst du dünn auf Sitzstangen, in Legenestern, in der Einstreu sowie in Ecken und Ritzen. Es bindet Feuchtigkeit und sorgt für ein trockeneres Stallklima. Trag beim Ausbringen eine Staubmaske und eine Schutzbrille, vermeide unnötigen Staub und lüfte den Stall gut. Nach dem Ausmisten trägst du das Pulver neu auf.
Die Rote Vogelmilbe vermehrt sich vor allem in der warmen Jahreszeit stark, also etwa von Frühjahr bis Herbst. Bei Wärme kann sich eine neue Generation innerhalb von rund einer Woche entwickeln. Die Milben sind nachtaktiv und saugen Blut, während die Hühner auf der Stange sitzen. Ohne Wirt überleben sie mehrere Monate in Ritzen, deshalb lohnt sich die Kontrolle auch im leeren Stall.