Schimmeltest Oberfläche: Ist der Fleck Schimmel – und welcher?
Dunkle Punkte in der Silikonfuge, graue Schatten in der Raumecke, Flecken hinter dem Schrank: Nicht alles, was nach Schimmel aussieht, ist auch Schimmel. Ruß, Staub oder Schmutz können ähnlich aussehen. Der Oberflächentest bringt Klarheit.
So funktioniert die Abklatschprobe
Du drückst die Kontaktplatte einige Sekunden auf die verdächtige Stelle. Dabei bleiben Sporen und Pilzbestandteile am Nährboden haften. Im Labor wird die Platte bebrütet, und die gewachsenen Schimmelpilze werden bestimmt. Die feuchte Probe eignet sich für glatte Flächen, die trockene für staubige oder poröse.
Was du erfährst – und wo die Grenzen liegen
Du erfährst, welche Schimmelgattungen an der Stelle vorkommen. Abklatschproben erfassen allerdings auch Sporen, die sich nur abgesetzt haben. Ob an der Stelle tatsächlich Schimmel wächst und wie tief ein Befall geht, beurteilt im Zweifel ein Sachverständiger vor Ort. Über die Raumluft sagt der Test nichts – dafür gibt es den Raumlufttest mit Außenluft-Vergleich.
Nach dem Ergebnis
Kleine, oberflächliche Flächen bis 0,5 m² mit bekannter Ursache kannst du laut UBA-Schimmelleitfaden selbst entfernen. Größere Flächen, wiederkehrender Befall oder eine unklare Feuchtequelle gehören in die Hände eines Fachbetriebs.