Fakten (kompakt)
- Ein hocheffizientes Pflanzenschutzmittel kombiniert Pflanzenextrakte (Matrine, Jervine) mit dem *Agrotis segetum* Granulosevirus, um umweltfreundlich und rückstandsfrei gegen die Wintersaateule vorzugehen. - Ein aus Pflanzenextrakten (Artemisia, Sophora) hergestelltes Schädlingsbekämpfungsmittel ist sicher für Menschen und wirksam gegen Bodenschädlinge wie *Agrotis segetum*. - Der Nematodenstamm *Steinernema carpocapsae* GSN1 wird zur biologischen Bekämpfung von *Agrotis segetum* eingesetzt, da er eine tödliche Wirkung auf die Wintersaateule hat. - Die vollständige DNA-Sequenz des *Agrotis segetum* Granulosevirus (AsGV) wurde entschlüsselt, was die Entwicklung hochspezifischer viraler Biopestizide ermöglicht. - Ein Lockstoffpräparat kann spezifisch männliche Falter der Wintersaateule anziehen, was für Monitoring-Zwecke oder zur Störung der Fortpflanzung genutzt werden kann.[2]
Die Wintersaateule, wissenschaftlich als *Agrotis segetum* bezeichnet, wurde 1775 von Michael Denis und Ignaz Schiffermüller erstbeschrieben. Der Artname wird in der Kombination *Agrotis segetum* (Denis & Schiffermüller, 1775) geführt. Im Deutschen ist sie unter dem Trivialnamen Wintersaateule bekannt. *Agrotis* ist die Gattung der Wintersaateule und gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Die Raupen der Wintersaateule werden aufgrund ihrer Lebensweise auch als Erdraupen bezeichnet.[3]
Die Wintersaateule (*Agrotis segetum*) ist ein Schädling, dessen Larven sich von verschiedenen Pflanzen ernähren. Die adulten Falter der Wintersaateule besitzen deutliche, schwarze Farbmarkierungen auf den Vorderflügeln. Typischerweise findet sich auf jedem Vorderflügel zusätzlich ein nierenförmiger, dunkler Fleck, der auch als Makel bezeichnet wird. Die Hinterflügel der Falter haben einen bräunlichen Rand. Männliche Wintersaateulen sind weiß gefärbt, während die Weibchen hellgrau sind. Die Eier der Wintersaateule sind rund, etwa einen halben Millimeter groß und werden in größeren Gruppen an den Futterpflanzen der Raupen abgelegt. Frisch abgelegte Eier sind hell, verfärben sich aber später dunkel. Die Raupen der Wintersaateule erreichen kurz vor der Verpuppung eine Körperlänge von bis zu fünf Zentimetern. Sie sind glänzend dunkelgrau gefärbt und weisen auf dem Rücken drei Längsstreifen auf. Ein charakteristisches Merkmal der Raupen von *Agrotis segetum* ist, dass sie sich bei Berührung spiralförmig zusammenrollen. Die Puppen der Wintersaateule sind rotbraun gefärbt. Aufgrund ihrer unterirdischen Lebensweise werden die Raupen der Wintersaateule auch als Erdraupen oder Erdoulapraupen bezeichnet.[3]
Die Wintersaateule, wissenschaftlich bekannt als *Agrotis segetum*, ist ein nachtaktiver Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Die Art zeichnet sich durch ihre polyphage Lebensweise aus, was bedeutet, dass sie eine Vielzahl von Pflanzen als Nahrungsquelle nutzt, was sie zu einem bedeutenden Schädling in der Landwirtschaft macht. Die Falter sind in der Lage, weite Distanzen zurückzulegen. Die Raupen von *Agrotis segetum* sind bekannt dafür, sich bei Berührung spiralförmig zusammenzurollen. Im natürlichen Lebensraum sind die Falter der Wintersaateule an Feldern, Wiesen und in Gärten anzutreffen. Die Raupen leben teilweise unterirdisch und werden daher auch als Erdraupen bezeichnet. Die Art zeigt einen Lebenszyklus mit mehreren Larvalstadien, wobei das sechste Larvalstadium den Winter in der Erde verbringt. Die Raupen von *Agrotis segetum* durchlaufen sechs Larvalstadien. Frisch geschlüpfte Raupen sind zunächst tagaktiv und fressen an den Blättern ihrer Futterpflanzen. Ab dem dritten Larvenstadium leben die Raupen tagsüber unterirdisch und fressen überwiegend an Wurzeln und Knollen. Die ausgewachsenen Raupen erreichen eine Länge von bis zu fünf Zentimetern. Sie sind glänzend dunkelgrau gefärbt und weisen auf dem Rücken drei Längsstreifen auf. Die Puppen der Wintersaateule sind rotbraun gefärbt. Die Falter der Wintersaateule sind nachtaktiv und werden von Lichtquellen angelockt. Die Vorderflügel der Falter weisen deutliche, schwarze Farbmarkierungen auf, typischerweise mit einem nierenförmigen, dunklen Fleck. Die Hinterflügel haben einen bräunlichen Rand. Männliche Falter sind weiß, während Weibchen hellgrau gefärbt sind. Die Weibchen legen im Laufe ihres Lebens bis zu 2.000 Eier ab. Die Eier sind rund und etwa einen halben Millimeter groß. Sie werden in größeren Gruppen an den Futterpflanzen der Raupen abgelegt und verfärben sich von hell zu dunkel. Zur Bekämpfung von *Agrotis segetum* werden verschiedene Pflanzenschutzmittel eingesetzt, darunter solche mit dem Wirkstoff Lambda-Cyhalothrin.[3] Es gibt auch biologische Schädlingsbekämpfungsmethoden, wie den Einsatz des Nematoden *Steinernema carpocapsae* GSN1, der eine tödliche Wirkung auf *Agrotis segetum* hat. Des Weiteren werden Lockstoffpräparate für männliche Wintersaateulen eingesetzt. Ein komplexes Pflanzenschutzmittel kombiniert Pflanzenextrakte mit spezifischen Insektenviren, darunter das *Agrotis segetum* Granulosevirus.[2]
Die Falter der Wintersaateule (*Agrotis segetum*) sind nachtaktiv und werden von Lichtquellen angelockt. Bei Berührung rollen sich die Raupen spiralförmig zusammen.[1] Ein Lockstoffpräparat kann spezifisch männliche Falter der Wintersaateule anziehen, was für Monitoring-Zwecke oder zur Störung der Fortpflanzung genutzt werden kann.[2]
Die Raupen der *Agrotis segetum*, auch bekannt als Wintersaateule, durchlaufen sechs Larvalstadien. Ab dem dritten Larvenstadium leben die Raupen tagsüber unterirdisch und werden aufgrund dieser Lebensweise auch als Erdraupen bezeichnet. Sie fressen überwiegend an Wurzeln und Knollen ihrer Futterpflanzen.[1] Ein Befall von *Agrotis segetum* kann durch den Einsatz von *Steinernema carpocapsae* GSN1 biologisch bekämpft werden, da dieser Nematodenstamm eine tödliche Wirkung auf die Wintersaateule hat. Das Agrotis segetum Granulosevirus (AsGV) kann zur Entwicklung hochspezifischer viraler Biopestizide genutzt werden. Lockstoffpräparate können für Monitoring-Zwecke oder zur Verwirrung der männlichen Falter eingesetzt werden, um den Befallsdruck zu überwachen oder die Fortpflanzung zu stören. Ein komplexes Pflanzenschutzmittel, das Pflanzenextrakte mit Insektenviren kombiniert, kann eine hohe Effizienz gegen die Wintersaateule erreichen.[2]
Die Wintersaateule (*Agrotis segetum*) ist ein bedeutender Schädling in der Landwirtschaft, der erhebliche Ertragsverluste verursachen kann. Die Raupen dieser Art befallen eine Vielzahl von Kulturpflanzen, darunter Kartoffeln, Raps, Tabak und verschiedene Gemüsearten. Besonders gefährdet sind Kartoffeln, bei denen die Raupen vor allem in den Monaten August und September die unterirdischen Knollen anfressen. Ein Befall von nur einer Raupe pro Kartoffelpflanze kann bereits zu Ertragsverlusten von über zehn Prozent führen.[3] Die Bekämpfung der Wintersaateule kann durch verschiedene Maßnahmen erfolgen. Im Kartoffelanbau gilt ein Befall von fünf Raupen pro 25 Pflanzen als Bekämpfungsrichtwert. Eine Möglichkeit zur Reduzierung des Befalls ist die Beregnung von Kartoffelfeldern während der Jungraupenzeit in den Monaten Juni und Juli, insbesondere bei trockener Witterung. Zur Bekämpfung von Erdraupen, einschließlich der Wintersaateule, sind in Deutschland verschiedene Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Lambda-Cyhalothrin zugelassen.[3] Es gibt auch biologische Bekämpfungsstrategien. Ein Patent beschreibt den Einsatz des *Agrotis segetum* Granulosevirus in Kombination mit Pflanzenextrakten zur umweltfreundlichen Schädlingsbekämpfung. Ein weiteres Patent beschreibt die Nutzung des Nematoden *Steinernema carpocapsae* GSN1, der eine tödliche Wirkung auf *Agrotis segetum* hat. Für das Monitoring von *Agrotis segetum* können Pheromon-Lockstoffpräparate eingesetzt werden, um männliche Falter anzulocken und so den Befallsdruck zu überwachen. Die Entwicklung der vollständigen Genomsequenz des *Agrotis segetum* Granulosevirus ermöglicht die Entwicklung hochspezifischer viraler Biopestizide.[2]
Die Wintersaateule (*Agrotis segetum*) ist ein bedeutender Schädling in der Landwirtschaft, der erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen kann. Besonders das sechste Larvenstadium der Raupen richtet den größten Schaden an den befallenen Pflanzen an. Im Kartoffelanbau werden vor allem die unterirdischen Knollen in den Monaten August und September angefressen, was zu Qualitätsminderung und Ertragsverlusten führt. Bereits ein geringer Befall von einer Raupe pro Pflanze kann im Kartoffelanbau zu Ertragsverlusten von über zehn Prozent führen. Große Schäden entstehen vor allem bei trockener und warmer Witterung während der Eiablage und des Larvenschlupfes, da dies die Entwicklung der Jungraupen begünstigt und die Mortalitätsrate reduziert. Um die wirtschaftlichen Schäden zu minimieren, werden verschiedene Pflanzenschutzmittel eingesetzt.[1] Es gibt Bemühungen, umweltfreundliche Bekämpfungsstrategien zu entwickeln, wie beispielsweise den Einsatz von Pflanzenextrakten in Kombination mit Insektenviren, um eine hohe Effizienz gegen die Wintersaateule zu erreichen. Auch der Einsatz von entomopathogenen Nematoden (*Steinernema carpocapsae*) wird zur biologischen Bekämpfung von *Agrotis segetum* Larven eingesetzt. Des Weiteren werden spezifische Lockstoffpräparate für männliche Falter der Wintersaateule genutzt, um den Befallsdruck zu überwachen oder die Fortpflanzung der Population zu stören. Die Erforschung der Genomsequenz des *Agrotis segetum* Granulosevirus (AsGV) bildet die genetische Grundlage für die Entwicklung hochspezifischer viraler Biopestizide.[2]