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Lexikon-Eintrag

Bradysia Impatiens Bradysia impatiens

Bradysia Impatiens
Lästling

Taxonomie

Reich Tiere (Animalia)
Stamm Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse Insekten (Insecta)
Ordnung Zweiflügler (Diptera)
Familie Sciaridae
Gattung Bradysia
Art Bradysia impatiens
Wissenschaftlicher Name Bradysia impatiens (Johannsen, 1912)
Akzeptierter Name

Einleitung

*Bradysia impatiens*, auch bekannt als Trauermücke, ist eine Art aus der Familie der Sciaridae (Trauermücken) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Die Larven dieser Mücken können in feuchten Substraten vorkommen und dort Schäden verursachen. Eine Verwechslung ist mit Buckelfliegen (*Megaselia scalaris*) möglich.[1]

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Zuletzt am 03.05.2026
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Fakten (kompakt)

- *Bradysia impatiens* gehört zur Familie der Sciaridae, welche der Ordnung der Zweiflügler (Diptera) angehört. - Im Deutschen werden die Sciaridae als Trauermücken bezeichnet.[4] - Die Larven von *Bradysia impatiens* können an den Wurzeln von Pflanzen Schäden verursachen. - Die Bekämpfung der Larven von *Bradysia impatiens* kann mit Nematoden der Art *Steinernema feltiae* erfolgen. - Adulte Trauermücken können mit Gelbtafeln angelockt werden.[1]

Name & Einordnung

Der wissenschaftliche Name der Trauermücke ist *Bradysia impatiens* (Johannsen, 1912). Die Art gehört zur Gattung *Bradysia* und zur Familie der Sciaridae (Trauermücken).[2]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Imagines von *Bradysia impatiens* sind zwischen einem und acht Millimeter lang und haben einen langgestreckten, dunkel gefärbten Körper. Ihre Flügel erscheinen oft eher düster. Am vergleichsweise kleinen Kopf fallen die fadenförmigen Antennen auf. Die Augen sind oberhalb der Fühler durch einen schmalen Steg miteinander verbunden. Fühler und Beine sind lang und zart gebaut. Die weiß gefärbten, beinlosen Larven weisen einen relativ schlanken Habitus auf und haben eine dunkle Kopfkapsel. Die glatte Cuticula der Larven ist mehr oder weniger transparent, so dass der Verdauungstrakt durch die Haut hindurch sichtbar ist. Kurz vor der Verpuppung können die Larven eine Länge von bis zu sechs Millimetern erreichen.[1]

Beschreibung

*Bradysia impatiens*, auch bekannt als Trauermücke, gehört zur Familie der Sciaridae (Trauermücken) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Die Art ist weltweit verbreitet und tritt häufig in feuchten Umgebungen auf, wo sich ihre Larven entwickeln. Die Imagines (adulten Mücken) von *Bradysia impatiens* sind kleine, zarte Insekten mit einem langgestreckten, dunkel gefärbten Körper. Ihre Flügel sind meist ebenfalls dunkel getönt. Die Fühler sind fadenförmig und die Beine lang und dünn. Die Augen sind durch einen schmalen Steg miteinander verbunden. Die Larven von *Bradysia impatiens* sind beinlos und haben einen relativ schlanken, weißlichen Körper mit einer dunklen Kopfkapsel. Ihre Cuticula ist transparent, wodurch der Verdauungstrakt sichtbar ist. Kurz vor der Verpuppung können die Larven eine Länge von bis zu sechs Millimetern erreichen. Die Larven leben im Boden und ernähren sich von organischem Material, einschließlich Pilzen und Pflanzenwurzeln. Der Entwicklungszyklus von *Bradysia impatiens* ist relativ kurz und stark temperaturabhängig. Bei optimalen Bedingungen kann er in weniger als einem Monat abgeschlossen sein. Die Weibchen legen ihre Eier in feuchte Substrate ab, wo die Larven schlüpfen und sich entwickeln. Die adulten Mücken sind kurzlebig und verbringen die meiste Zeit mit der Fortpflanzung. *Bradysia impatiens* kann leicht mit anderen Trauermückenarten und ähnlichen Insekten wie Buckelfliegen verwechselt werden. Eine genaue Bestimmung erfordert in der Regel eine mikroskopische Untersuchung der Genitalien.[1]

Ökologie

Trauermücken der Art *Bradysia impatiens* sind weltweit verbreitet und ihre Larven leben im Boden. Sie entwickeln sich gut in feuchten Substraten. Die Larven ernähren sich von organischem Material im Boden. Bei massenhaftem Auftreten können sie auch Schäden an Pflanzen verursachen. Die Bekämpfung der Larven kann mit Nematoden der Art *Steinernema feltiae* erfolgen, welche die Larven parasitieren.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

*Bradysia impatiens*, auch bekannt als Trauermücke, kann in verschiedenen Bereichen als Schädling auftreten, insbesondere in Gewächshäusern, Gärtnereien und im Zierpflanzenbau. Die Larven der Trauermücken schädigen Pflanzen, indem sie an den Wurzeln fressen, was zu Wachstumsstörungen, Welkeerscheinungen und im schlimmsten Fall zum Absterben der Pflanzen führen kann. Besonders gefährdet sind junge Pflanzen und Sämlinge. Ein massenhaftes Auftreten kann auch Schäden an Pilzzuchten verursachen. Um einen Befall vorzubeugen, sollten Pflanzen nicht zu feucht gehalten werden, da sich Trauermücken in feuchten Substraten gut entwickeln. Bei Pflanzen, die viel Wasser benötigen, sollte das Gießen von unten erfolgen, damit die Substratoberfläche trocken bleibt. Die im Boden lebenden Larven lassen sich mit der Nematodenart *Steinernema feltiae* bekämpfen. Diese Nematoden können im Handel erworben und einfach beim Gießen der Pflanzen ausgebracht werden. Die Nematoden suchen die Larven der Trauermücken im Boden auf und parasitieren diese. Um die adulten Trauermücken zu bekämpfen, können Gelbtafeln eingesetzt werden, die die fliegenden Insekten anlocken.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

*Bradysia impatiens* kann Schäden an Pilzzuchten verursachen. Darüber hinaus können sie auch an Pflanzen wie Geranien Schäden verursachen. Um ein massenhaftes Auftreten von Trauermücken zu verhindern, sollten Pflanzen nicht zu feucht gehalten werden, da sich Trauermücken nur in feuchten Substraten gut entwickeln können.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Viele Arten der Trauermücken gehören zur Gattung *Bradysia*, die auf allen Kontinenten vorkommt. Der Entwicklungszyklus der Trauermücken ist relativ kurz. Bei der Art *Bradysia coprophila* dauert die Entwicklung von der Eiablage bis zum Schlupf der Imago bei Temperaturen zwischen 17 und 21 °C nur 18 bis 23 Tage. Niedrigere Temperaturen führen zu einer Entwicklungsverzögerung und damit zu einer verlängerten Entwicklungsdauer. Unter Laborbedingungen legen Weibchen von *Bradysia impatiens* bei einer konstanten Temperatur von 24 °C durchschnittlich 75 Eier ab. Der komplette Entwicklungszyklus von *Bradysia impatiens* ist unter diesen Bedingungen nach 27 Tagen abgeschlossen. Die zwischen einem und acht Millimeter langen Imagines besitzen einen lang gestreckten, dunkel gefärbten Körper. Auch die Flügel erscheinen vielfach eher düster. Am vergleichsweise kleinen Kopf fallen die fadenförmigen Antennen auf. Die Augen sind oberhalb der Fühler durch einen schmalen Steg miteinander verbunden. Fühler und Beine sind lang und zart gebaut. Die weiß gefärbten, beinlosen Larven weisen einen relativ schlanken Habitus auf und haben eine dunkle Kopfkapsel. Die glatte Cuticula der Larven ist mehr oder weniger transparent, so dass der Verdauungstrakt durch die Haut hindurch sichtbar ist. Kurz vor der Verpuppung können die Larven eine Länge von bis zu sechs Millimetern erreichen.[1]

Vorkommen & Lebensraum

Viele Arten der Trauermücken gehören zur Gattung *Bradysia*, die auf allen Kontinenten zu finden ist. *Bradysia impatiens* ist weltweit verbreitet. Die Imagines, also die adulten Trauermücken, sind zwischen einem und acht Millimeter lang und haben einen langgestreckten, dunkel gefärbten Körper. Ihre Flügel sind oft ebenfalls eher dunkel. Am Kopf fallen die fadenförmigen Antennen auf. Die Augen sind durch einen schmalen Steg miteinander verbunden. Fühler und Beine sind lang und zart. Die Larven von *Bradysia impatiens* sind weiß gefärbt, beinlos und haben einen relativ schlanken Körperbau mit einer dunklen Kopfkapsel. Ihre Cuticula ist mehr oder weniger transparent, wodurch der Verdauungstrakt sichtbar ist. Kurz vor der Verpuppung erreichen die Larven eine Länge von bis zu sechs Millimetern. Trauermücken können sich in feuchter Blumenerde massenhaft entwickeln.[1]

Saisonalität & Aktivität

Viele Trauermückenarten gehören der Gattung *Bradysia* an und sind auf allen Kontinenten vertreten. Der Entwicklungszyklus der Trauermücken ist relativ kurz. Für die Art *Bradysia coprophila* vergehen von der Eiablage bis zum Schlupf der Imago bei Temperaturen zwischen 17 und 21°C nur 18 bis 23 Tage. Niedrigere Temperaturen führen zu einer Entwicklungsverzögerung und damit zu einer verlängerten Entwicklungsdauer. Unter Laborbedingungen legen Weibchen von *Bradysia impatiens* bei einer konstanten Temperatur von 24°C durchschnittlich 75 Eier ab. Der komplette Entwicklungszyklus von *Bradysia impatiens* ist unter diesen Bedingungen nach 27 Tagen abgeschlossen.[1] Das öffentliche Suchinteresse für *Bradysia impatiens* in Deutschland zeigt einen deutlichen saisonalen Peak im Juni, während die geringste Suchaktivität in den Monaten Januar und Februar zu verzeichnen ist.[3]

Quellen & Referenzen

  1. PDF: trauermuecken-bradysia-impatiens
  2. https://www.gbif.org/species/1488614
  3. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  4. Taxonomie-Daten (Struktur/Übersetzungen)