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Siebenpunkt Marienkäfer Coccinella septempunctata

Siebenpunkt Marienkäfer
Geringes Risiko Nützling Lästling Kann beißen Physische Gefahr

Taxonomie

Reich Tiere (Animalia)
Stamm Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse Insekten (Insecta)
Ordnung Käfer (Coleoptera)
Familie Coccinellidae
Gattung Coccinella
Art Coccinella septempunctata
Wissenschaftlicher Name Coccinella septempunctata Linnaeus, 1758
Akzeptierter Name

Community-Analyse

OpenInsect
2
Sichtungen in den letzten 12 Monaten
Daten der Silberkraft Community
Zuletzt am 27.04.2026
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Einleitung

Der **Siebenpunkt-[Marienkäfer](/pages/lexikon/asiatischer-marienkaefer)** (*Coccinella septempunctata*) ist ein mittelgroßer [Käfer](/pages/lexikon/kafer) aus der Familie der [Marienkäfer](/pages/lexikon/asiatischer-marienkaefer) (Coccinellidae), der ursprünglich in der Paläarktis beheimatet ist.[1][2] Charakteristisch für die Art sind die orange-roten Flügeldecken mit sieben schwarzen Punkten, die in einem spezifischen Muster angeordnet sind.[1] Aufgrund seines hohen Verzehrs von [Blattläusen](/pages/lexikon/blattlause) wird er landwirtschaftlich als Nützling geschätzt, gilt jedoch in eingeführten Gebieten wie Nordamerika als invasive Art, die heimische [Marienkäfer](/pages/lexikon/asiatischer-marienkaefer) verdrängen kann.[1][2]

Kurze Videos

Aus der Silberkraft Community, aufgenommen mit OpenInsect

Biologie & Lebenszyklus

Die Entwicklung von *Coccinella septempunctata* verläuft über eine vollständige Metamorphose, die Ei-, Larven-, Puppen- und Adultstadien umfasst.[2] Unter günstigen Bedingungen dauert der gesamte Zyklus vom Ei bis zum erwachsenen [Käfer](/pages/lexikon/kafer) etwa 30 bis 40 Tage, was in wärmeren Regionen bis zu fünf Generationen pro Jahr ermöglicht. Die Weibchen legen zwischen 200 und 1.000 spindelförmige, orangegelbe Eier in Clustern von 10 bis 30 Stück direkt in der Nähe von Blattlauskolonien ab, um die Nahrungsgrundlage der Nachkommen zu sichern.[1] Je nach Temperatur schlüpfen die Larven nach etwa drei bis fünf Tagen bei 25 °C, während kühlere Temperaturen diese Phase deutlich verlängern können.[2] Die alligatorähnlichen Larven durchlaufen vier Larvenstadien (Instare) und wachsen innerhalb von 10 bis 30 Tagen rasch von 1–2 mm auf 7–8 mm heran.[2][1] Während ihrer Entwicklung vertilgt eine einzelne Larve zwischen 200 und 300 [Blattläuse](/pages/lexikon/blattlause), wobei sie auch [Thripse](/pages/lexikon/thripse), Weiße [Fliegen](/pages/lexikon/fliegen) oder Insekteneier erbeutet.[1] Das letzte Larvenstadium befestigt sich an einem Substrat und verpuppt sich für 3 bis 12 Tage, woraufhin der erwachsene [Käfer](/pages/lexikon/kafer) mit zunächst weichen, blassen Flügeldecken schlüpft.[2] Auch die adulten [Käfer](/pages/lexikon/kafer) leben räuberisch und können täglich Hunderte von [Blattläusen](/pages/lexikon/blattlause) fressen, ergänzen ihre Diät bei Beutemangel jedoch mit Pollen und Nektar.[1][3] Die Adulten überwintern in einem Diapause-Zustand an geschützten Orten wie Laubstreu oder Gebäuden und nehmen im Frühjahr ihre Reproduktionsaktivität wieder auf.[3]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Deutschland

    18.01.2026

  • Zwätzen, Jena, Thüringen, Deutschland

    18.01.2026

  • Baden-Württemberg, Deutschland

    18.01.2026

  • Deutschland

    17.01.2026

  • Deutschland

    17.01.2026

Daten: iNaturalist

Wissenschaftliche Forschung & Patente

CN-109845733-B Pheromone Erteilt

Lockstoff für Marienkäfer als natürliche Feinde von Blattläusen

(2019)

Relevanz: 10/10

Zusammenfassung

Die Erfindung betrifft einen spezifischen Lockstoff, um Marienkäfer wie Coccinella septempunctata in landwirtschaftliche Flächen zu ziehen. Die Mischung besteht aus Sexualpheromonen, durch Blattläuse induzierten Pflanzenflüchtigen und Kairomonen (z.B. aus Honigtau). Dies ermöglicht eine gezielte Anlockung der Nützlinge zur biologischen Schädlingsbekämpfung.

CN-110720340-A Biological Unbekannt

Verfahren zur Vorbeugung und Bekämpfung von Blattläusen an Gewächshausgemüse

Guangxi Academy OF Specialty Crops (2019)

Relevanz: 9/10

Zusammenfassung

Dieses Patent beschreibt eine integrierte Methode zur Blattlausbekämpfung, bei der Coccinella septempunctata aktiv als Nützling eingesetzt wird. Das Verfahren kombiniert den Anbau von Wermut als Lockpflanze, gelbe Leimtafeln und das gezielte Aussetzen der Marienkäfer. Durch diese Kombination wird die Populationsdichte von Blattläusen effektiv und ohne Pestizidrückstände reduziert.

CN-108224236-B Mechanical Erteilt

Haushaltslampe zum Fangen von Marienkäfern

(2018)

Relevanz: 7/10

Zusammenfassung

Das Patent stellt eine mechanische Vorrichtung in Form einer Lampe vor, die speziell zum Fangen von Coccinella septempunctata auf Balkonen oder im Haushalt konzipiert ist. Sie nutzt Licht und eine mechanische Konstruktion (Turbine/Getriebe), um die Käfer lebend zu fangen, während gleichzeitig Mücken getötet werden. Die gefangenen Marienkäfer sollen dabei helfen, kleinere Insekten zu vertilgen.