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Lexikon-Eintrag
Osterkaktus Hatiora rosea
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Taxonomie
Reich
Pflanzen (Plantae)
Stamm
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordnung
Caryophyllales (Caryophyllales)
Familie
Cactaceae
Gattung
Hatiora
Art
Hatiora rosea
Wissenschaftlicher Name
Hatiora rosea (Lagerh.) Barthlott
Akzeptierter Name
Einleitung
*Rhipsalidopsis rosea* (Synonyme: *Hatiora rosea*, *Schlumbergera rosea*) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae).[1][2] Sie fungiert als ein Hybridelternteil des als „Osterkaktus“ bekannten *Hatiora* ×*graeseri*.[1] Das aus dem Lateinischen stammende Artepitheton *rosea* bedeutet ‚rosenartig‘ und verweist auf die Farbe der Blüten.[3] In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Spezies als gering gefährdet (Near Threatened) geführt.[4]
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Fakten (kompakt)
- Die breit trichterförmigen Blüten erreichen eine Länge von 3 bis 4 Zentimetern und weisen einen ebensolchen Durchmesser auf. - Die Früchte der Art sind gelblich gefärbt und besitzen eine niedergedrückt kugelförmige Gestalt.[1] - Die Beurteilung des Gefährdungsstatus für die Rote Liste der IUCN wurde im Jahr 2010 von den Forschern Taylor und Zappi vorgenommen.[9] - In der Fachliteratur wird die Art unter anderem im „Großen Kakteen-Lexikon“ von Edward F. Anderson auf Seite 343 detailliert beschrieben.[1]
Name & Einordnung
Die Erstbeschreibung der Art erfolgte im Jahr 1912 durch Nils Gustaf Lagerheim unter dem Basionym *Rhipsalis rosea*.[5] Nathaniel Lord Britton und Joseph Nelson Rose ordneten die Pflanze 1923 der Gattung *Rhipsalidopsis* zu.[2] Als weitere nomenklatorische Synonyme gelten *Hatiora rosea*, eine 1987 von Wilhelm Barthlott veröffentlichte Kombination, sowie die 2011 von Calvente und Zappi publizierte Bezeichnung *Schlumbergera rosea*.[1] Das Artepitheton *rosea* ist lateinischen Ursprungs, bedeutet ‚rosenartig‘ und bezieht sich auf die Farbe der Blüten.[3] Die Art gilt als ein Elternteil der als „Osterkaktus“ bekannten Hybride *Hatiora* ×*graeseri*. Systematisch wird die Pflanze der Tribus Rhipsalideae innerhalb der Unterfamilie Cactoideae und der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae) zugeordnet.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
*Hatiora rosea* (syn. *Rhipsalidopsis rosea*) wächst in der Regel mit ein bis drei aufrechten Haupttrieben. Die flachen oder drei- bis sechskantigen Triebsegmente sind anfangs rötlich gefärbt und wechseln später zu einer dunkelgrünen Farbe. Diese Segmente erreichen eine Länge von 2 bis 4 Zentimetern und weisen konkave Seiten auf. Die Ränder der Triebe sind zwei- bis dreimal gekerbt. Entlang dieser Ränder sowie an der Triebspitze befinden sich die Areolen, die mit wenigen, feinen Borsten besetzt sind. Die breit trichterförmigen Blüten sind rosafarben, worauf auch das Artepitheton *rosea* (‚rosenartig‘) verweist. Sie erreichen sowohl in der Länge als auch im Durchmesser Maße von 3 bis 4 Zentimetern. Die gelblichen Früchte der Art sind niedergedrückt kugelförmig. *Hatiora rosea* ist zudem ein Elternteil der als „Osterkaktus“ bekannten Hybride *Hatiora* ×*graeseri*.[1]
Beschreibung
*Hatiora rosea*, oft unter dem Synonym *Rhipsalidopsis rosea* geführt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae), die sich durch einen charakteristischen Wuchs mit in der Regel ein bis drei aufrechten Haupttrieben auszeichnet. Die einzelnen Triebsegmente erreichen eine Länge von 2 bis 4 Zentimetern und sind in ihrer Querschnittsform variabel, wobei sie entweder flach oder drei- bis sechskantig ausgeprägt sind. Eine anatomische Besonderheit sind die konkaven Seitenflächen der Segmente. In frühen Wachstumsstadien zeigen die Triebe eine rötliche Färbung, die sich im Alter zu einem Dunkelgrün wandelt. Die Ränder der Segmente sind zwei- bis dreimal gekerbt. Die Areolen, aus denen sich neue Triebe oder Blüten entwickeln, befinden sich entlang dieser Ränder sowie an den Spitzen der Triebe und sind mit wenigen, feinen Borsten besetzt.[1] Die breit trichterförmigen Blüten sind rosafarben, was sich auch im Artepitheton *rosea* (lateinisch für ‚rosenartig‘) widerspiegelt.[1][3] Sowohl in der Länge als auch im Durchmesser erreichen die Blüten Maße von 3 bis 4 Zentimetern. Nach der Blütezeit bildet die Art gelbliche Früchte aus, deren Form als niedergedrückt kugelförmig beschrieben wird. *Hatiora rosea* ist zudem botanisch bedeutsam als ein Elternteil der populären „Osterkaktus“-Hybriden (*Hatiora* ×*graeseri*).[1]
Ökologie
Das natürliche Habitat von *Rhipsalidopsis rosea* befindet sich in den brasilianischen Bundesstaaten Paraná bis Rio Grande do Sul. Die Art besiedelt dort spezifisch Nebelwälder. Das Höhenwachstum der Pflanzen beschränkt sich auf Lagen zwischen 1000 und 2000 Metern.[4]
Biologie & Lebenszyklus
Die Art *Rhipsalidopsis rosea* (syn. *Hatiora rosea*) wächst in der Regel mit ein bis drei aufrechten Haupttrieben. Die vegetativen Triebsegmente sind flach oder drei- bis sechskantig ausgeformt und an den Seiten konkav. In frühen Entwicklungsstadien zeigen sich die Segmente rötlich, während sie später eine dunkelgrüne Färbung annehmen. Die einzelnen Segmente erreichen eine Länge von 2 bis 4 Zentimetern. Die Ränder der Triebe sind zwei- bis dreimal gekerbt. Die Areolen befinden sich entlang dieser Ränder sowie an der Spitze der Triebe und sind mit wenigen, feinen Borsten besetzt. Die reproduktive Phase ist durch breit trichterförmige Blüten gekennzeichnet, die eine Länge und einen Durchmesser von 3 bis 4 Zentimetern aufweisen. Das Artepitheton *rosea* verweist dabei auf die rosafarbene Färbung der Blüten. Nach der Befruchtung entwickeln sich gelbliche Früchte, die eine niedergedrückt kugelförmige Gestalt besitzen. Der Lebensraum der Art liegt im Nebelwald in Höhenlagen von 1000 bis 2000 Metern. Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich in Brasilien vom Bundesstaat Paraná bis nach Rio Grande do Sul. *Rhipsalidopsis rosea* fungiert zudem als ein Hybridelternteil des bekannten „Osterkaktus“ (*Hatiora* ×*graeseri*).[1]
Vorkommen & Lebensraum
Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Rhipsalidopsis rosea* (syn. *Hatiora rosea*) befindet sich in Südamerika. Es erstreckt sich geographisch über die südbrasilianischen Bundesstaaten Paraná bis nach Rio Grande do Sul. In diesen Regionen ist die Art primär ein Bewohner der feuchten Nebelwälder. Das Vorkommen konzentriert sich dabei auf spezifische montane Höhenstufen. Die Pflanzen wachsen in Höhenlagen, die von 1000 bis auf 2000 Meter reichen. In diesem Habitat bildet die Art in der Regel ein bis drei aufrechte Haupttriebe aus. Die einzelnen Triebsegmente sind flach oder drei- bis sechskantig geformt. Farblich erscheinen diese Segmente anfangs rötlich und verfärben sich im Alter dunkelgrün. Bezüglich der Gefährdungssituation liegen Einschätzungen internationaler Organisationen vor. In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art geführt. Sie ist dort als „Near Threatened“ (NT), also als gering gefährdet, eingestuft. Diese Einstufung erfolgte ursprünglich durch Taylor und Zappi im Jahr 2010.[7]
Saisonalität & Aktivität
*Rhipsalidopsis rosea* ist ein Hybridelternteil der als „Osterkaktus“ bekannten Kulturformen (*Hatiora* ×*graeseri*).[1] Diese Trivialbezeichnung korreliert mit der saisonalen Wahrnehmung der Pflanze, wobei das öffentliche Interesse in den Monaten März und April signifikante Spitzenwerte erreicht. Im Gegensatz dazu verzeichnen die Monate August und September die geringste Aufmerksamkeit.[6] In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet ist die Art an die Bedingungen in brasilianischen Nebelwäldern angepasst, wo sie in Höhenlagen von 1000 bis 2000 Metern wächst. Das Artepitheton *rosea* verweist dabei auf die charakteristische Farbe der Blüten.[1]
Quellen & Referenzen
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 343
- N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Band IV. The Carnegie Institution of Washington, Washington 1923, S. 209–210
- Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 205
- Taylor, N.P. & Zappi, D. (2010): Hatiora rosea. In: IUCN Red List of Threatened Species. Version 2013.2
- G. Lagerheim: Rhipsalis rosea Lagerh. n.sp. In: Svensk Botanisk Tidskrift. Band 6, Stockholm 1912, S. 717.
- Aggregierte Suchdaten-Analyse: Osterkaktus (2026)
- Anderson, E. F.: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 343.
- IUCN Red List of Threatened Species: Hatiora rosea (Assessment by Taylor, N.P. & Zappi, D., 2010).
- Hatiora rosea in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Taylor, N.P. & Zappi, D., 2010.