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Lexikon-Eintrag

Liebstoeckel Levisticum officinale.

Liebstoeckel

Taxonomie

Reich Pflanzen (Plantae)
Stamm Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordnung Apiales (Apiales)
Familie Apiaceae
Gattung Levisticum
Art Levisticum officinale
Wissenschaftlicher Name Levisticum officinale W.D.J.Koch
Akzeptierter Name

Einleitung

Liebstöckel (*Levisticum officinale*), auch Garten-Liebstöckel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung *Levisticum* innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die winterharte, ausdauernde krautige Pflanze stammt ursprünglich wahrscheinlich aus dem Nahen oder Mittleren Osten, wie dem Iran oder Afghanistan, und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 2,5 Metern. Sie findet Verwendung als aromatische Gewürzpflanze sowie in der Volksheilkunde, beispielsweise als Diuretikum oder bei Verdauungsbeschwerden. Aufgrund der Ähnlichkeit des Geruchs ist die Art auch unter dem Trivialnamen Maggikraut bekannt, obwohl sie in der gleichnamigen Würze nicht enthalten ist.[1]

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Zuletzt am 27.04.2026
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Fakten (kompakt)

- Die Bezeichnung *Levisticum* leitet sich vom lateinischen *Ligusticum* ab, was auf die ursprüngliche Herkunft der Pflanze aus der italienischen Landschaft Ligurien verweist. - Der deutsche Name „Liebstöckel“ entstand durch eine volksetymologische Umdeutung, die fälschlicherweise eine Verbindung zu den Begriffen „Liebe“ und „Stock“ herstellte. - Im Jahr 1935 untersagte die Maggi-Gesellschaft Gärtnereien gerichtlich die Nutzung des Namens „Maggikraut“, woraufhin die Pflanze kurzzeitig unter dem Handelsnamen „Suppenlob“ vermarktet wurde. - Wässrige Auszüge der Pflanze zeigen unter UV-Licht bei 365 nm eine blaue Fluoreszenz, die durch das enthaltene Cumarinderivat Umbelliferon verursacht wird. - Die Chromosomenzahl der Art beträgt 2n = 22. - Liebstöckel fungiert als spezifische Wirtspflanze für den Rostpilz *Puccinia bornmuelleri*. - Im historischen Volksglauben wurde der Pflanze eine Abwehrwirkung gegen Hexerei zugeschrieben, weshalb sie oft Teil des „Wurzbüschels“ zu Mariä Himmelfahrt war. - In Schlesien und Slawonien wurde die Wurzel traditionell als Liebeszauber mitgeführt oder genutzt, um das Eheglück vorherzusagen. - Veterinärmedizinisch fand die Pflanze früher Anwendung, um bei Rindern den Geburtsvorgang (das Kalben) zu fördern.[6] - Neuere Patentanmeldungen beschreiben die Nutzung in pflanzlichen Zusammensetzungen zur Linderung von Blasenentzündungen und Stresssymptomen bei Katzen. - In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird Liebstöckel in Rezepturen zur Behandlung von Hämospermie eingesetzt.[24] - Zytotoxische Studien belegten eine selektive Wirkung von Dichlormethan-Extrakten, die Krebszellen abtöteten, während gesunde Fibroblasten (3T3-Zellen) deutlich weniger geschädigt wurden.[1]

Name & Einordnung

Die Art *Levisticum officinale* W.D.J.Koch wird systematisch der Familie der Doldenblütler (Apiaceae, veraltet Umbelliferae) zugeordnet.[2][1] Die Erstveröffentlichung erfolgte im Jahr 1753 durch Carl von Linné unter dem Basionym *Ligusticum levisticum* in dessen Werk *Species Plantarum*.[3] Wilhelm Daniel Joseph Koch stellte die Pflanze 1824 in den *Novorum Actorum* unter dem heute gültigen wissenschaftlichen Namen in die Gattung *Levisticum*. Zu den homotypischen Synonymen zählen *Hipposelinum levisticum* (L.) Britton & Rose sowie *Selinum levisticum* (L.) E.H.L.Krause.[2] Der deutsche Trivialname „Liebstöckel“ entstand als volksetymologische Verdeutschung des mittellateinischen *Levisticum*, welches sich ursprünglich auf das klassisch-lateinische *Ligusticum* (aus der Landschaft Ligurien stammend) bezieht. Neben der Bezeichnung Garten-Liebstöckel sind diverse regionale Volksnamen wie Liebstengel, Liebrohr, Lavas, Lus(t)stock, Rübestöckel oder in der Steiermark Nussstock gebräuchlich. Aufgrund der Ähnlichkeit des Geruchs zur bekannten Würze etablierten sich nach dem Ersten Weltkrieg Bezeichnungen wie Maggikraut oder Maggipflanze. Nach einer rechtlichen Intervention der Firma Maggi wurde das Kraut ab 1935 von Gärtnereien alternativ unter dem Namen „Suppenlob“ vermarktet.[5] Im englischen Sprachraum ist die Art als Lovage bekannt.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Liebstöckel (*Levisticum officinale*) ist eine winterharte, ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis 2,5 Metern erreicht. Alle Pflanzenteile verströmen einen intensiven, aromatischen Geruch. Als Überdauerungsorgan bildet die Pflanze ein Rhizompleiokorm mit einem Durchmesser von 4 bis 5 Zentimetern aus. Der verzweigte Stängel ist intensiv grün gefärbt. Die Laubblätter sind besonders im unteren Bereich lang gestielt, wobei die Blattspreite zwei- bis dreifach gefiedert ist. Die Endblättchen weisen eine Länge von 4 bis 11 Zentimetern sowie eine Breite von 2 bis 7 Zentimetern auf und sind breit-dreieckig bis eiförmig. Die gestielten Fiederblättchen sind zwei- bis dreilappig und besitzen wenige Zähne. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August. Der doppeldoldige Blütenstand erreicht einen Durchmesser von bis zu 12 Zentimetern und besitzt sieben bis elf Hüllblätter mit weißen Rändern. Die Dolde enthält 12 bis 20 Döldchen, deren acht bis elf Hüllchenblätter lanzettlich, weiß hautrandig und zurückgeschlagen sind. Die unscheinbaren Blüten besitzen etwa 1 Millimeter lange, hellgelbe Kronblätter sowie 1 bis 2 Millimeter lange Griffel. Die reifen Früchte sind braun- bis gelbfarbige, elliptische Doppelachänen mit einer Länge von 5 bis 7 Millimetern und einer Breite von 3 bis 4 Millimetern. Charakteristisch sind die Ölstriemen, die einzeln unter den Tälchen und meist zu zweit an der Fugenfläche verlaufen. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.[6]

Beschreibung

Der Liebstöckel (*Levisticum officinale*) ist eine winterharte, ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).[10][11] Die Art erreicht Wuchshöhen von 1 bis 2,5 Metern und zeichnet sich durch einen intensiv grünen, verzweigten Stängel aus. Als Überdauerungsorgan bildet die Pflanze ein Rhizompleiokorm, ein sprossbürtiges Wurzelsystem, das einen Durchmesser von 4 bis 5 Zentimetern aufweist.[10] Ein wesentliches Erkennungsmerkmal ist der aromatische Geruch aller Pflanzenteile, der primär durch enthaltene Phthalide und Terpene verursacht wird.[10][7] Die Laubblätter sind besonders im unteren Bereich lang gestielt und besitzen eine zwei- bis dreifach gefiederte Blattspreite mit breit-dreieckigen bis eiförmigen Endblättchen. In der generativen Phase bildet *Levisticum officinale* einen bis zu 12 Zentimeter breiten, doppeldoldigen Blütenstand aus, der 12 bis 20 Döldchen umfasst. Die Hüllblätter der Dolden sind oft weiß hautrandig, während die eigentlichen Blüten unscheinbar gelblich bis hellgrün gefärbt sind und nur etwa 1 Millimeter lange Kronblätter besitzen. Die Frucht ist eine 5 bis 7 Millimeter lange, elliptische Doppelachäne, die im reifen Zustand eine braun- bis gelbfarbige Färbung annimmt und vom Rücken her zusammengedrückt erscheint. Ökologisch wird die Art den Hemikryptophyten zugeordnet, da sich die Erneuerungsknospen an der Erdoberfläche befinden und durch die Laubdecke geschützt werden.[10] Ursprünglich stammt die Pflanze wahrscheinlich aus dem Nahen oder Mittleren Osten, namentlich dem Iran oder Afghanistan, ist jedoch in Europa in warmen Lagen und Kräutergärten weit verbreitet.[10][7]

Ökologie

Die Lebensform von *Levisticum officinale* entspricht der eines Hemikryptophyten, bei dem die Überdauerungsknospen an der Erdoberfläche durch die Laubdecke oder abgestorbene Blätter geschützt sind.[12] Die Bestäubung der Pflanze erfolgt durch Insekten, wobei der freiliegende Nektar Käfer, Fliegen, Syrphiden, Wespen sowie mittelrüsselige Bienen anzieht. Ergänzend zur Insektenbestäubung ist auch eine Selbstbestäubung für den Fruchtansatz möglich.[7] Bezüglich der Standortansprüche gilt die Art als Halbschattenpflanze, die mäßig feuchte sowie schwach saure bis neutrale Böden besiedelt. Die Nährstoffansprüche werden als mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich eingestuft, wobei die Pflanze ein subkontinentales Klima mit warm-kollinen Temperaturverhältnissen bevorzugt.[18] Ursprünglich stammt *Levisticum officinale* aus dem Nahen oder Mittleren Osten, wie dem Iran oder Afghanistan, wo sie beispielsweise in den Hezar-Bergen vorkommt.[19][9] In Europa wird sie primär in Gärten kultiviert, kann jedoch auch verwildern.[20] Als Wirtspflanze spielt der Liebstöckel eine wichtige Rolle für den Rostpilz *Puccinia bornmuelleri*.[16][17]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Das Liebstöckel (*Levisticum officinale*) ist primär als Gewürz- und Arzneipflanze von Bedeutung, deren Wurzelstock und Blätter vielfältig genutzt werden. In der medizinischen Anwendung wird die Droge traditionell zur Durchspülungstherapie bei Harnwegsinfekten und zur Vorbeugung gegen Nierengrieß eingesetzt.[6] Neuere pharmakologische Studien deuten zudem auf ein therapeutisches Potenzial bei Darmkrebs hin, da Extrakte der Pflanze entzündungshemmende und apoptotische Wirkungen auf Karzinom-Zelllinien zeigten.[1] Insbesondere der Dichlormethan-Extrakt wies in In-vitro-Untersuchungen eine hohe Zytotoxizität gegenüber Krebszellen bei gleichzeitig geringerer Toxizität für gesunde Zellen auf.[23] Auch in der Veterinärmedizin finden Bestandteile der Pflanze Anwendung, beispielsweise in Zusammensetzungen zur Linderung von Blasenentzündungen bei Katzen.[24] Ein gesundheitliches Risiko für den Menschen besteht durch die in der Pflanze enthaltenen Furocumarine. Zwar sind diese Stoffe nicht wasserlöslich und somit in Teezubereitungen unbedenklich, jedoch kann der Hautkontakt mit der frischen Pflanze unter starker Sonneneinstrahlung zu phototoxischen Reaktionen (Photodermatosen) führen.[6] Aus phytopathologischer Sicht fungiert *Levisticum officinale* als Wirtspflanze für den Rostpilz *Puccinia bornmuelleri*.[6][23] Historisch wurde der Pflanze zudem eine abwehrende Wirkung gegen böse Geister und Unwetter zugeschrieben, weshalb sie im Volksglauben als Schutzmittel diente.[6]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung von *Levisticum officinale* liegt primär in der Nutzung als Gewürz- und Arzneipflanze. In der Lebensmittelindustrie finden frische Blätter, getrocknete Samen und Früchte Verwendung zur Aromatisierung von Suppen, Salaten, Käsegerichten, Brot und Gebäck. Das aus der Pflanze gewonnene ätherische Öl wird ebenfalls kommerziell als Aromastoff genutzt.[5] Darüber hinaus werden Wurzeln und Blätter in der Kosmetikindustrie verarbeitet. Aufgrund der enthaltenen Phthalide und Terpene, die antibakterielle, antifungale und entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen, ist die Art Gegenstand pharmakologischer Forschung für potenzielle neue Therapeutika, unter anderem in der Krebstherapie.[21] Kommerzielle Anwendungen existieren auch im veterinärmedizinischen Sektor, wo Extrakte in patentierten Zusammensetzungen zur Linderung von Blasenentzündungen bei Katzen eingesetzt werden.[22] Historisch führte die Assoziation des Geruchs mit der Maggi-Würze zu markenrechtlichen Konflikten: Das Unternehmen Maggi untersagte Gärtnereien ab 1915 juristisch die Nutzung der Verkaufsbezeichnung „Maggikraut“ zum Schutz des eigenen Warenzeichens. Infolgedessen vermarktete der Handel die Pflanze zeitweise unter dem Namen „Suppenlob“, um den wirtschaftlichen Absatz ohne Rechtsverstöße zu sichern.[5]

Biologie & Lebenszyklus

Levisticum officinale ist eine winterharte, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis 2,5 Metern erreicht. Als Überdauerungsorgan bildet sie einen Rhizompleiokorm mit einem Durchmesser von 4 bis 5 Zentimetern aus, der als Speicher dient. Die Lebensform entspricht der eines Hemikryptophyten, dessen Überdauerungsknospen an der Erdoberfläche liegen und durch Laub oder abgestorbene Blätter geschützt werden. Die vegetative Vermehrung erfolgt über das Rhizom, wobei die Erneuerung (Innovation) meist aus basalen Achselknospen entspringt. Bei älteren Exemplaren können durch den Verlust der Verbindung zur Hauptwurzel selbstständige Teilpflanzen, sogenannte Dividuen, entstehen. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August. Der Blütenstand ist eine Doppeldolde mit einem Durchmesser von bis zu 12 Zentimetern.[12] Die Bestäubung der freiliegenden Nektarien erfolgt durch Insekten, wobei Käfer, Fliegen, Syrphiden, Wespen und mittelrüsselige Bienen als typische Bestäuber auftreten. Neben der Fremdbestäubung führt auch Selbstbestäubung zum Fruchtansatz.[7] Die Fruchtreife der 5 bis 7 Millimeter langen Doppelachänen tritt zwischen August und September ein.[13] Genetisch weist die Art einen Chromosomensatz von 2n = 22 auf.[14] Ökologisch bevorzugt die Pflanze mäßig feuchte, halbschattige Standorte mit schwach sauren bis neutralen Böden und mäßigem Nährstoffangebot.[15] In Bezug auf interspezifische Wechselwirkungen fungiert das Liebstöckel als Wirtspflanze für den Rostpilz *Puccinia bornmuelleri*.[16][17]

Vorkommen & Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von *Levisticum officinale* liegt wahrscheinlich im Nahen oder Mittleren Osten, wobei Vorkommen im Iran und Afghanistan als Ursprung gelten.[6][9] Spezifische Wildbestände finden sich beispielsweise in den Höhenzügen des Hezar-Gebirges in der iranischen Provinz Kerman.[9] Von dort aus gelangte die Art über den Mittelmeerraum in das übrige Europa. Während die Pflanze wild vornehmlich in warmen Gebieten gedeiht, wird sie in vielen Regionen in Gemüse- und Kräutergärten kultiviert. In kühleren Zonen Europas tritt der Liebstöckel stellenweise verwildert auf, da er aus Kulturen entweichen kann. Bezüglich der vertikalen Verbreitung ist bekannt, dass der Anbau im Schweizer Kanton Wallis bis in Höhenlagen von 2000 Metern erfolgt. Die ökologischen Zeigerwerte nach Landolt charakterisieren den bevorzugten Standort als mäßig feucht und halbschattig. Bevorzugt werden schwach saure bis neutrale Böden, die mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich sind. Klimatisch ist die Art an warm-kolline Temperaturstufen und subkontinentale Bedingungen angepasst. Als Hemikryptophyt überdauern die Erneuerungsknospen an der Erdoberfläche, geschützt durch Laub oder abgestorbene Pflanzenteile. Zudem fungiert *Levisticum officinale* als Wirtspflanze für den Rostpilz *Puccinia bornmuelleri*.[6]

Saisonalität & Aktivität

Die Blütezeit von *Levisticum officinale* erstreckt sich von Juni bis August. Im Anschluss an die Blüte reifen die Früchte zwischen August und September heran. Als ausdauernde und winterharte Pflanze bildet der Liebstöckel ein Rhizompleiokorm als Speicherorgan aus. Die Überdauerungsknospen befinden sich dabei als Hemikryptophyt an der Erdoberfläche und werden im Winter durch eine Laubdecke oder abgestorbene Pflanzenteile geschützt. Die Innovation, also der Neuaustrieb, erfolgt gewöhnlich aus basalen Achselknospen.[6] Eine Nutzung der Blätter ist den gesamten Sommer über möglich, wobei wissenschaftliche Probenahmen oberirdischer Teile auch im Frühling dokumentiert sind.[6][7] Aggregierte Daten zum Suchinteresse zeigen Spitzenwerte in den Monaten Mai und September, was mit dem Vegetationsbeginn beziehungsweise der Fruchtreife korreliert.[8]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Deutschland

    31.08.2025

  • Deutschland

    18.08.2025

  • Pfinztal-Wöschbach, Deutschland

    15.08.2025

  • Alb-Donau-Kreis, DE-BW, Deutschland

    09.08.2025

  • Bornheim

    29.06.2026

Daten: iNaturalist

Wissenschaftliche Forschung & Patente

KR-102289449-B1 Biological Erteilt

Zusammensetzung zur Linderung von Blasenentzuendung bei Katzen und deren Herstellungsverfahren

Yun GU (2021)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Dieses Patent beschreibt eine pflanzliche Zusammensetzung, die unter anderem Levisticum officinale (Liebstoeckel) enthaelt, zur Behandlung von Blasenentzuendungen bei Katzen. Die Mischung zielt darauf ab, Symptome zu lindern und gleichzeitig Stressreaktionen ('Pandora-Syndrom') zu reduzieren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbesserung der Schmackhaftigkeit, um die Akzeptanz bei den Tieren zu erhoehen. Die Kombination verschiedener orientalischer Kraeuter wirkt synergistisch gegen die Entzuendung.

CN-105663835-A Biological Unbekannt

Traditionelle chinesische Medizin zur Behandlung von Haemospermie

WU Bin (2016)

Relevanz: 7/10

Zusammenfassung

Diese Erfindung betrifft eine traditionelle chinesische Medizin (TCM), die Levisticum officinale als eine von mehreren Hauptkomponenten zur Behandlung von Haemospermie (Blut im Sperma) nutzt. Die Rezeptur kombiniert Liebstoeckel mit anderen Pflanzen wie Brennnesselwurzel und Thalictrum delavayi. Klinische Studien belegen laut Patent die Sicherheit und Wirksamkeit der Mischung. Die Methode basiert auf der synergistischen Wirkung der gewichteten Kraeuteranteile zur Linderung der Symptome.

Quellen & Referenzen

  1. OCR-Text: Liebstöckel (Wikipedia-Artikel)
  2. https://www.gbif.org/species/5371772
  3. Carl von Linné: Species Plantarum, Tomus I, 1753, S. 250.
  4. Wilhelm Daniel Joseph Koch: Novorum Actorum Academiae Caesareae Leopoldinae-Carolinae Naturae Curiosorum, Band 12, Teil 1, 1824, S. 101.
  5. Heinrich Marzell: Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen. 5 Bände. Leipzig, 1937–1979.
  6. Wikipedia: Liebstöckel (OCR-Text, basierend auf Hegi, Marzell et al.)
  7. Lotfian Sargazi M, et al. (2024). Anti-inflammatory and Apoptotic Effects of Levisticum Officinale Koch Extracts. GMJ.2024;13:e3341. DOI:10.31661/gmj.v13i.3341
  8. Suchinteresse-Zeitreihe: Liebstoeckel (aggregiert)
  9. Lotfian Sargazi M, et al. Anti-inflammatory and Apoptotic Effects of Levisticum Officinale Koch Extracts on HT 29 and Caco-2 Human Colorectal Carcinoma Cell Lines. GMJ.2024;13:e3341. DOI: 10.31661/gmj.v13i.3341
  10. Wikipedia OCR Scan: Liebstöckel (Levisticum officinale), Seiten 1-9
  11. GBIF Backbone Taxonomy. Levisticum officinale W.D.J.Koch. https://www.gbif.org/species/5371772
  12. FloraWeb - Levisticum officinale Koch, Artsteckbrief: Biologische Merkmale. Abgerufen am 2. März 2024.
  13. Albert Thellung: Umbelliferae. In: Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 1. Auflage, Band V, Teil 2. Verlag Carl Hanser, München 1965, S. 1349–1354.
  14. Levisticum officinale bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis, abgerufen am 28. Februar 2024.
  15. Levisticum officinale W. D. J. Koch In: Info Flora, dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora. Abgerufen am 25. Februar 2024.
  16. Puccinia bornmuelleri auf www.phytoparasiten.de (abgerufen am 9. Juli 2025).
  17. Erika Ruske, Heinrich Dörfelt: Puccinia bornmuelleri – new for Germany. In: Zeitschrift für Mykologie. Band 77, Nummer 1, 2011, S. 61–70.
  18. Levisticum officinale W. D. J. Koch In: Info Flora, dem nationalen Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora (Landolt et al. 2010).
  19. Levisticum officinale im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS.
  20. Ralf Hand (2011+): Apiaceae. Datenblatt Levisticum officinale. In: Euro+Med Plantbase.
  21. Lotfian Sargazi M, et al.: Anti-inflammatory and Apoptotic Effects of Levisticum Officinale Koch Extracts. GMJ.2024;13:e3341. DOI:10.31661/gmj.v13i.3341
  22. Patent KR-102289449-B1: Composition for alleviating cystitis of cat and manufacturing method thereof. 2021
  23. Lotfian Sargazi M, et al. GMJ.2024;13:e3341, Seite 5
  24. https://patents.google.com/patent/KR102289449B1/en