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Lexikon-Eintrag

Afrikanischer Splintholzkäfer Lyctus africanus

Afrikanischer Splintholzkäfer

Taxonomie

Reich Tiere (Animalia)
Stamm Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse Insekten (Insecta)
Ordnung Käfer (Coleoptera)
Familie Bostrichidae
Gattung Lyctus
Art Lyctus africanus
Wissenschaftlicher Name Lyctus africanus Lesne, 1907
Akzeptierter Name

Einleitung

*Lyctus africanus* ist eine Käferart aus der Familie der Bohrkäfer (Bostrichidae).[2] Die Art gehört zur Gattung *Lyctus*, deren Vertreter ursprünglich aus tropischen Regionen stammen und durch den internationalen Holzhandel weltweit verbreitet wurden.[1] In Europa wird *Lyctus africanus* als eine von neun Arten dieser Gattung geführt.[2]

Fakten (kompakt)

- In der globalen Biodiversitätsdatenbank GBIF wird die Art unter der eindeutigen Identifikationsnummer 5743297 geführt. - Der taxonomische Status von *Lyctus africanus* ist in der Datenbank explizit als "ACCEPTED" (akzeptiert) vermerkt. - Die Datenerfassung der Art erfolgt mit einem Konfidenzwert von 99 und dem Übereinstimmungstyp "EXACT". - Während der wissenschaftliche Gattungsname *Lyctus* lautet, wird die Gruppe im Deutschen laut Datenbank als "Splintholzkäfer" bezeichnet.[8]

Name & Einordnung

Die Art führt den wissenschaftlichen Namen *Lyctus africanus*. Die Erstbeschreibung unter diesem Namen erfolgte im Jahr 1907 durch Lesne.[2] Systematisch wird das Taxon der Gattung *Lyctus* zugeordnet, welche innerhalb der Klasse der Insekten zur Familie der Bohrkäfer (Bostrichidae) zählt.[3][4] Innerhalb der Systematik wird die Gattung der Unterfamilie Lyctinae zugerechnet. Der Gattungsname *Lyctus* geht auf die Beschreibung durch Fabricius aus dem Jahr 1792 zurück.[3] In Europa wird *Lyctus africanus* als eine von neun dort vorkommenden Arten der Gattung gelistet.[2] Die Gruppe der Lyctidae, welcher diese Art angehört, hat ihren ursprünglichen Verbreitungsschwerpunkt in tropischen Regionen.[3]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Fühlerkeulen der Käfer sind einfach geformt, wobei die Glieder nicht zylindrisch verlängert sind. Der Seitenrand des Kopfes ist oberhalb der Fühlerwurzeln lediglich mit einer erhabenen Beule versehen. Vor der Fühlerwurzel befindet sich ein charakteristischer kleiner Zahn. Die Vorderecken des Halsschildes sind abgestumpft. Auf den Flügeldecken befinden sich Punktreihen, die in den Reihen behaart sind. Die Vorderschienen sind an der Spitze außen zahnförmig erweitert. Zudem sind diese Schienen mit einem kleinen und ziemlich geraden Enddorn versehen. Die Tarsen sind ziemlich schlank gebaut. Das Klauenglied ist einfach ausgebildet.[7] *Lyctus africanus* wird als Art innerhalb dieser Gattung in Europa geführt.[2] Ursprünglich waren die Arten der Familie Lyctidae in tropischen Regionen beheimatet. Bedingt durch den internationalen Holzhandel ist die Gattung *Lyctus* inzwischen weltweit verbreitet.[1]

Beschreibung

Lyctus africanus ist eine Käferart aus der Gattung Lyctus innerhalb der Familie der Bohrkäfer (Bostrichidae).[3] Die Arten dieser Familie waren ursprünglich in tropischen Regionen beheimatet. Durch den internationalen Holzhandel ist die Gattung jedoch inzwischen weltweit verbreitet und fehlt lediglich in der Antarktis.[1] In Europa wird Lyctus africanus als eine von neun dort vorkommenden Arten geführt.[2] Es handelt sich grundsätzlich um waldlebende Insekten. Gelegentlich werden die Tiere jedoch auch in Wohn- und Lagerräume eingeschleppt. Durch ihre Fraßtätigkeit können sie in trockenen Hölzern Schäden verursachen.[3] Das Erscheinungsbild entspricht den charakteristischen Merkmalen der Gattung. Die Fühlerkeulen der Käfer sind einfach gestaltet. Dabei sind die einzelnen Glieder nicht zylindrisch verlängert. Der Seitenrand des Kopfes ist oberhalb der Fühlerwurzeln mit einer erhabenen Beule versehen. Zusätzlich befindet sich vor der Fühlerwurzel ein kleiner Zahn. Die Vorderecken des Halsschildes sind bei diesen Käfern abgestumpft. Die Flügeldecken weisen deutliche Punktreihen auf. Innerhalb dieser Reihen sind die Flügeldecken behaart. An den Beinen sind die Vorderschienen an der Spitze außen zahnförmig erweitert. Sie sind zudem mit einem kleinen, ziemlich geraden Enddorn versehen. Die Tarsen sind ziemlich schlank geformt. Das Klauenglied ist einfach ausgebildet.[7]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Als Vertreter der Gattung *Lyctus* besitzt *Lyctus africanus* eine Relevanz als Materialschädling, da diese Gruppe in der Lage ist, trockenes Holz zu befallen. Obwohl es sich biologisch um waldlebende Arten handelt, werden diese Käfer gelegentlich in menschliche Wohn- und Lagerräume eingeschleppt. Das Schadpotenzial ergibt sich aus der Fraßtätigkeit der Insekten, die in den betroffenen Hölzern strukturelle Schäden verursachen können.[3] Die Familie Lyctidae, der *Lyctus africanus* angehört, stammt ursprünglich aus tropischen Regionen. Durch den internationalen Holzhandel wurde die Gattung jedoch weltweit verschleppt und ist heute mit Ausnahme der Antarktis global verbreitet.[1] In Europa wird *Lyctus africanus* als eine von neun dort vorkommenden Arten der Gattung geführt.[2] Die Ausbreitung erfolgt dabei oft passiv über den Transport von infizierten Hölzern, wodurch die Art in neue Gebiete und Gebäude gelangt.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung von *Lyctus africanus* steht im Kontext der allgemeinen Schadwirkung der Gattung *Lyctus*. Es handelt sich ursprünglich um waldlebende Arten, die jedoch gelegentlich in Wohn- und Lagerräume eingeschleppt werden. Durch ihre Fraßtätigkeit verursachen die Käfer dort Schäden an trockenen Hölzern.[3] Diese Zerstörung von Holzsubstanz betrifft potenziell Lagerbestände sowie verbaute Hölzer. Ein wesentlicher Treiber für die ökonomische Relevanz ist der globale Warenverkehr. Bedingt durch den internationalen Holzhandel wurde die Gattung aus ihren ursprünglich tropischen Heimatregionen verschleppt. Inzwischen ist die Gattung *Lyctus* weltweit mit Ausnahme der Antarktis verbreitet, was die Notwendigkeit von Holzschutzmaßnahmen im globalen Handel unterstreicht.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Die Art *Lyctus africanus* zählt als Vertreter der Gattung *Lyctus* zu den waldlebenden Käfern.[3] Ursprünglich waren die Arten der Familie Lyctidae in tropischen Regionen beheimatet. Bedingt durch den internationalen Holzhandel ist die Gattung inzwischen weltweit mit Ausnahme der Antarktis verbreitet.[1] Die Käfer werden gelegentlich in Wohn- und Lagerräume eingeschleppt. Biologisch relevant ist die Fraßtätigkeit der Tiere in trockenen Hölzern, wodurch sie Schäden verursachen.[3] In Europa ist die Gattung mit neun Arten vertreten, zu denen *Lyctus africanus* gehört.[2]

Vorkommen & Lebensraum

Die Arten der Familie Lyctidae, zu welcher *Lyctus africanus* gehört, waren ursprünglich in tropischen Regionen beheimatet. Bedingt durch den internationalen Holzhandel hat sich das Verbreitungsgebiet der Gruppe jedoch stark verändert. Die Gattung *Lyctus* ist inzwischen weltweit verbreitet. Lediglich in der Antarktis kommen diese Käfer nicht vor.[1] In Europa ist *Lyctus africanus* als eine von neun Arten der Gattung vertreten.[2] Von der natürlichen Lebensweise her handelt es sich grundsätzlich um waldlebende Arten. Die Tiere werden jedoch gelegentlich in menschliche Wohnräume eingeschleppt. Auch in Lagerräumen sind sie regelmäßig anzutreffen. Dort nutzen sie trockenes Holz als Substrat für ihre Entwicklung. Durch ihre Fraßtätigkeit können sie in diesen Bereichen an verarbeitetem Holz Schäden verursachen.[5]

Saisonalität & Aktivität

Die Vertreter der Gattung *Lyctus*, zu denen *Lyctus africanus* gehört, stammen ursprünglich aus tropischen Gebieten. Bedingt durch den internationalen Holzhandel ist die Art inzwischen weltweit verbreitet, wobei die Antarktis ausgenommen ist.[1] Die Aktivität der Käfer findet primär in trockenen Hölzern statt, wo sie durch ihre Fraßtätigkeit Schäden verursachen. Da diese Arten häufig in Wohn- und Lagerräume eingeschleppt werden, unterliegen sie dort oft Bedingungen, die vom direkten Außenklima abweichen.[5] Daten zum öffentlichen Suchinteresse lassen Rückschlüsse auf saisonale Schwerpunkte der Wahrnehmung durch den Menschen zu. Ein deutliches Maximum der Anfragen ist im Spätsommer, spezifisch im September, zu verzeichnen. Ein zweiter, kleinerer Anstieg des Interesses zeigt sich im Frühsommer im Juni. Während der Wintermonate Januar und Februar fällt das Suchaufkommen hingegen auf den niedrigsten Wert.[6]

Quellen & Referenzen

  1. Splintholzkäfer (Lyctidae). Sachverständigenbüro für Holzschutz, abgerufen am 24. Juni 2010
  2. Lyctus bei Fauna Europaea. Archiviert vom Original im Internet Archive
  3. Jiři Zahradnik, Irmgard Jung, Dieter Jung et al.: Käfer Mittel- und Nordwesteuropas: ein Bestimmungsbuch für Biologen und Naturfreunde. Parey, Berlin 1985, ISBN 3-490-27118-1.
  4. GBIF Backbone Taxonomy. Species: Lyctus africanus. https://www.gbif.org/species/5743297
  5. Jiři Zahradnik, Irmgard Jung, Dieter Jung et al.: Käfer Mittel- und Nordwesteuropas. Parey, Berlin 1985, ISBN 3-490-27118-1
  6. Suchinteresse-Zeitreihe: Afrikanischer Splintholzkäfer (Deutschland), abgerufen am 20.01.2026
  7. E. Reitter: II. Beitrag zur Kenntnis der Lyctidae. Verh. zool.-bot. Ges. Wien 28: (1879) Seite 195ff.
  8. https://www.gbif.org/species/5743297