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Lexikon-Eintrag
Granatapfel Punica granatum
Schnellnavigation
Taxonomie
Reich
Pflanzen (Plantae)
Stamm
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordnung
Myrtales (Myrtales)
Familie
Lythraceae
Gattung
Punica
Art
Punica granatum
Wissenschaftlicher Name
Punica granatum L.
Akzeptierter Name
Einleitung
Der Granatapfel (*Punica granatum*) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae). Die Art gehört zur Ordnung der Myrtenartigen (Myrtales).[1]
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Saisonalität und Nachfragetrend
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Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Fakten (kompakt)
- Die Zugabe von 10 oder 100 µg/mL EE-PG (Ethanolischer Extrakt aus *Punica granatum*) zur Vitrifizierungslösung unterstützt die Erhaltung der Gewebemorphologie und des Redox-Gleichgewichts, trotz der Herunterregulierung essentieller antioxidativer Gene. - EE-PG besitzt eine höhere antioxidative Kapazität als Ascorbinsäure. - EE-PG kann potenziell die Morphologie des Gewebes erhalten und oxidativen Stress reduzieren. - Die Aktivierung dieser Signalwege war aufgrund der effektiven Abfangjagd freier Radikale durch aus EE-PG stammende Verbindungen nicht erforderlich. - Die Zugabe von EE-PG scheint die durch die Vitrifizierung verursachten Schäden zu verhindern, da mit 10 und 100 µg/mL EE-PG vitrifizierte Follikel nach dem Erwärmen die Follikelmorphologie beibehielten und erhöhte Follikeldurchmesser aufwiesen. - Die Verwendung höherer EE-PG-Konzentrationen könnte diese Signalwege in vitrifizierten Rinderfollikeln möglicherweise hochregulieren. - Die EE-PG hat die Fähigkeit, die Produktion freier Radikale zu verhindern und die Expression von Genen, die an der antioxidativen Reaktion beteiligt sind, zu reduzieren.[15]
Name & Einordnung
Der Granatapfel trägt den wissenschaftlichen Namen *Punica granatum* L..[1] Der Gattungsname *Punica* leitet sich vom lateinischen *punic(e)us*, „punisch“ ab und geht auf die römische Bezeichnung für die Phönizier zurück.[1] Lateinisch wurde der Granatapfel auch *Malum punicum*[2] („Punischer Apfel“) genannt. Der deutsche Trivialname ist Granatapfel.[3] Mittelhochdeutsch war auch die Bezeichnung Margramapfel gebräuchlich, regional auch Margerant und ähnlich.[4][5] Der lateinische Artname *Granatum* (über *granatus* von lateinisch *granum*, „Korn“, „Kern“, „Samen“) wurde wegen der zahlreichen in den Früchten enthaltenen Samenkörner (mittelhochdeutsch *margramkern*, „Granatapfelkerne“[3]) geprägt.[6] *Punica granatum* ist eine mittellateinische Bezeichnung von lateinisch *malum granatum* („mit Kernen versehener Apfel“).[7] Die Erstveröffentlichung von *Punica granatum* erfolgte 1753 durch Carl von Linné in *Species Plantarum*, Tomus I, S. 472.[8] Die Fruchtform des Granatapfels wird auch als Balausta oder Balaustia[9] (von lateinisch *balaustium* bzw. griechisch *balaustion*, „Blüte des wilden Granatbaumes“) bezeichnet.[10][11][12][13][3] Im Mittelalter wurde die Schale bzw. Fruchtwand des Granatapfels (das Perikarp) als Psidia bezeichnet.[3]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Granatapfel (*Punica granatum*) wächst als sommergrüner, normalerweise laubabwerfender, aber auch immergrüner, kleiner Baum und wird oft als Strauch kultiviert. Er erreicht Wuchshöhen bis zu fünf Metern, aber auch höher, wird bis zu drei Metern breit und kann einige hundert Jahre alt werden. Die Pflanzenteile sind kahl.[16] Es gibt auch strauchige Zwergformen mit einer Wuchshöhe bis zu einem bis 1,5 Metern, z. B. den Zwerggranatapfelbaum (als natürliche Zwergform *Punica granatum* var. *nana*, als Zuchtform *Punica granatum* 'Nana').[16] Die Rinde ist rot-braun bis grau, anfänglich glatt, später furchig, schuppig, später wird die Rinde grau-braun. Die jungen Zweige sind oft vierkantig, stielrund und enden oft in einem Dorn. Die gegenständigen auch wirteligen oder kreuzgegenständigen[6], ganzrandigen Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die kurzen Blattstiele sind zwei bis zehn Millimeter lang.[16] Die einfache, oberseits glänzende, dunkelgrüne, unterseits blassere und mattere, wachsig-lederige, teils asymmetrische Blattspreite ist bei einer Länge von zwei bis neun Zentimetern sowie einer Breite von einem bis zwei Zentimetern lanzettlich, eilanzettlich bis verkehrt-eilanzettlich oder länglich mit sich verschmälernder Spreitenbasis und stumpfem bis rundspitzigem oder spitzem bis stachelspitzigem oberen Ende. Es liegt Fiedernervatur mit auffälliger, oberseits eingedrückter und unterseits erhabener Mittelader vor. Die jungen Laubblätter sind teils rötlich-grün, im Herbst färben sie sich gelb. Nebenblätter fehlen. Die Blütezeit liegt normalerweise im Frühjahr und Sommer, in China zwischen März und Juli, in manchen Regionen sind zwei oder drei Blütezeiten üblich.[16] Die geruchlosen Blüten stehen endständig einzeln oder in kleinen Gruppen an den Zweigenden. Die bei einer Länge von 3,5 bis sieben Zentimetern[17] sowie einem Durchmesser von drei bis vier Zentimetern[18] relativ großen, mehrheitlich zwittrig urnenförmigen oder auch unfruchtbar männlich glockenförmigen Blüten sind fünf- bis neunzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf bis neun an der Basis verwachsenen, wachsig-ledrigen zwei bis vier Zentimeter langen, fleischigen Kelchblätter sind normalerweise orangerot bis hellgelb. Die fünf bis neun roten, orangen, selten weißen; mit hellgelben Kelchblättern und freien, rüschigen, zarten Kronblätter sind bei einer Länge von 1,5 bis drei Zentimetern sowie einer Breite von ein bis zwei Zentimetern verkehrt-eiförmig mit gerundetem oder stumpfem oberen Ende. Die sehr vielen Staubblätter (bis über 300) sind kreisig angeordnet und können die Blütenkrone überragen. Der unterständige Fruchtknoten ist acht- bis 13-kammerig.[16] Die verwachsenen Fruchtblätter sind überlagert, in verschiedenen Wirteln (in der Regel zwei bis drei) im Fruchtknoten angeordnet (coenokarp-synkarp). Die bei einem Durchmesser von normalerweise fünf bis zwölf Zentimetern[16] und 150 bis 500 Gramm schwere, aber auch bis 20 Zentimeter große und 500 bis über 1000 Gramm schwere[19], kugelige, apfelähnliche, anfangs grüne, später orangerote, rote bis gelb-grüne oder gelblich-braune[16], auch schwarz-violette[16] Frucht ist der Grenzfall einer ledrigen Beere, da das Fruchtfleisch nicht fleischig ist, aber nicht verholzt.
Beschreibung
Der Granatapfel (*Punica granatum*) ist ein sommergrüner, normalerweise laubabwerfender, aber auch immergrüner, kleiner Baum, der oft als Strauch kultiviert wird. Er kann Wuchshöhen von bis zu fünf Metern erreichen, aber auch höher, und wird bis zu drei Metern breit. Die Pflanzenteile sind kahl.[16] Es gibt auch strauchige Zwergformen mit einer Wuchshöhe von einem bis 1,5 Metern, z. B. den Zwerggranatapfelbaum (*Punica granatum* var. *nana*, als Zuchtform *Punica granatum* 'Nana'). Die Rinde ist rot-braun bis grau, anfänglich glatt, später furchig, schuppig, später wird die Rinde grau-braun. Die jungen Zweige sind oft vierkantig, stielrund und enden oft in einem Dorn.[16] Die gegenständigen, auch wirteligen oder kreuzgegenständigen Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert.[6] Die kurzen Blattstiele sind zwei bis zehn Millimeter lang. Die einfache, oberseits glänzende, dunkelgrüne, unterseits blassere und mattere, wachsig-lederige, teils asymmetrische Blattspreite ist bei einer Länge von zwei bis neun Zentimetern sowie einer Breite von einem bis zwei Zentimetern lanzettlich, eilanzettlich bis verkehrt-eilanzettlich oder länglich mit sich verschmälernder Spreitenbasis und stumpfem bis rundspitzigem oder spitzem bis stachelspitzigem oberen Ende. Es liegt Fiedernervatur mit auffälliger, oberseits eingedrückter und unterseits erhabener Mittelader vor. Die jungen Laubblätter sind teils rötlich-grün, im Herbst färben sie sich gelb. Nebenblätter fehlen. Die Blütezeit liegt normalerweise im Frühjahr und Sommer, in China zwischen März und Juli, in manchen Regionen sind zwei oder drei Blütezeiten üblich. Die geruchlosen Blüten stehen endständig einzeln oder in kleinen Gruppen an den Zweigenden.[16] Die bei einer Länge von 3,5 bis sieben Zentimetern sowie einem Durchmesser von drei bis vier Zentimetern relativ großen, mehrheitlich zwittrig urnenförmigen oder auch unfruchtbar männlich glockenförmigen Blüten sind fünf- bis neunzählig mit doppelter Blütenhülle. Auch gibt es noch dazwischenliegende, röhrenförmige, teilweise fruchtbare Blüten, mit verkürztem Griffel. Die fünf bis neun an der Basis verwachsenen, wachsig-ledrigen zwei bis vier Zentimeter langen, fleischigen Kelchblätter sind normalerweise orangerot bis hellgelb. Sie sind aufrecht-dreieckig, mit ausgebogenen Zipfeln und formen basal einen etwa zwei bis drei Zentimeter langen und bis 1,5 Zentimeter breiten Kelch. Die fünf bis neun roten, orangen, selten weißen; mit hellgelben Kelchblättern und freien, rüschigen, zarten Kronblätter sind bei einer Länge von 1,5 bis drei Zentimetern sowie einer Breite von ein bis zwei Zentimetern verkehrt-eiförmig mit gerundetem oder stumpfem oberen Ende. Die sehr vielen Staubblätter (bis über 300) sind kreisig angeordnet und können die Blütenkrone überragen. Die dorsifixen Staubbeutel sind gelblich-weiß und die Staubfäden rötlich-orange.[6] Der unterständige Fruchtknoten ist acht- bis 13-kammerig. Die verwachsenen Fruchtblätter sind überlagert, in verschiedenen Wirteln (in der Regel zwei bis drei) im Fruchtknoten angeordnet (coenokarp-synkarp). Die Plazentation ist bei den unteren zentralwinkelständig, bei den oberen parietal. Die Narbe ist kopfig, dreilappig und liegt tiefer als die Staubbeutel.[16] Es gibt auch teilweise fruchtbare „Zier-Granatäpfel" in teils anderen Farben (rosa, gelb), bei denen die Staubblätter ganz oder teilweise in mehr Blütenblätter umgewandelt sind (Petalodie).[20] Die bei einem Durchmesser von normalerweise fünf bis zwölf Zentimetern und 150 bis 500 Gramm schwere, aber auch bis 20 Zentimeter große und 500 bis über 1000 Gramm schwere, kugelige, apfelähnliche, anfangs grüne, später orangerote, rote bis gelb-grüne oder gelblich-braune, auch schwarz-violette Frucht ist der Grenzfall einer ledrigen Beere, da das Fruchtfleisch nicht fleischig ist, aber nicht verholzt.[16]
Ökologie
In Südtirol wurden blütenbesuchende Käfer der Gattungen *Cetonia* und *Trichodes* beobachtet. Sie führen auch Fremdbestäubung herbei. Der Granatapfel ist selbst- oder fremdbestäubt.[22]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Granatapfel (*Punica granatum*) kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben, abhängig vom Kontext. In der Landwirtschaft kann der Granatapfelbaum anfällig für verschiedene Schädlinge und Krankheiten sein, die seine Fruchtproduktion beeinträchtigen können. Einige Inhaltsstoffe des Granatapfels haben in vitro antioxidative, entzündungshemmende und antikarzinogene Wirkungen gezeigt. Studien deuten darauf hin, dass Granatapfelextrakte oder -bestandteile potenziell die Morphologie des Gewebes erhalten und den oxidativen Stress reduzieren könnten. Es wurde beobachtet, dass Granatapfelextrakte die Aktivität von Superoxiddismutase (SOD) erhöhen, einem wichtigen antioxidativen Enzym, das hilft, Zellen vor Schäden durch freie Radikale zu schützen. Die Aufrechterhaltung der Gewebemorphologie und die Reduzierung von oxidativem Stress sind entscheidend für die Erhaltung der Gewebeintegrität und -funktion. Es ist wichtig zu beachten, dass diese Ergebnisse auf In-vitro-Studien basieren und weitere Forschung erforderlich ist, um diese Wirkungen in lebenden Organismen vollständig zu verstehen.[23]
Biologie & Lebenszyklus
Die Fortpflanzungsbiologie des Granatapfels (*Punica granatum*) ist durch seine Fähigkeit zur Selbst- oder Fremdbestäubung gekennzeichnet.[22] Die Blüten sind zwittrig, was bedeutet, dass sie sowohl männliche als auch weibliche Fortpflanzungsorgane besitzen.[18] Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, wobei in Südtirol blütenbesuchende Käfer der Gattungen *Cetonia* und *Trichodes* beobachtet wurden, die Fremdbestäubung herbeiführen.[22] Die Früchte reifen nach der Blütezeit in etwa 130 bis 175 Tagen oder etwas mehr.[18] Die Frucht des Granatapfels ist botanisch gesehen ein Grenzfall einer ledrigen Beere. Sie entwickelt sich zu einer kugeligen, apfelähnlichen Struktur, die anfänglich grün ist und später orangerot, rot, gelbgrün oder gelblich-braun wird. Es gibt auch schwarz-violette Varianten. Innerhalb der Frucht befinden sich zahlreiche Samenkörner, die von einer glasigen, saftig-prallen, herbsüßen Samenhülle (Sarkotesta, Arillus) umgeben sind. Die Samen sind kantig, polyhedral und rubinrot bis rosafarben oder gelblich-weiß.[16] Die Frucht enthält etwa 200 bis über 1000 Samen.[21] Die Tausendkornmasse ohne fleischige Samenhülle beträgt ca. 30 bis 40 Gramm, mit beträgt sie ca. 370 bis 400 Gramm.[20] Die Frucht öffnet sich bei Vollreife unregelmäßig.[16] Die Früchte reifen nach der Ernte nicht nach; sie zählen zu den nichtklimakterischen Früchten.[18] Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16 oder 18.[16]
Vorkommen & Lebensraum
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Granatapfels (*Punica granatum*) liegt im westlichen bis mittleren Asien. Es erstreckt sich von der Türkei über den Kaukasusraum (Dagestan) bis in den Iran sowie Mesopotamien/Irak und Zentralasien (Tadschikistan, Turkmenistan) bis zu den indischen Bundesstaaten Himachal Pradesh, Jammu und Kashmir sowie Uttar Pradesh. Der Granatapfel wird seit Jahrtausenden im Mittelmeerraum und im Nahen Osten kultiviert, beispielsweise in Aserbaidschan, im Iran, in Armenien, Ägypten, Spanien, Marokko, Tunesien, Syrien, Palästina, Israel und in Anatolien. In Indien wird der Granatapfel als Gewürz angebaut. Auch in Fernost-Asien tritt der Granatapfel auf. In Indonesien ist er als *delima* bekannt. Heute wird er auch in den USA, Chile, Südafrika, Australien, Argentinien und Brasilien angebaut. In Mitteleuropa kommt der Granatapfel aus Gärten verwildert an trockenen Hängen und an Felsen im Rhonetal, im südlichen Tessin und in Südtirol vor. In Südtirol steigt er bei Partschins bis 600 Meter Meereshöhe auf. Einige Sorten des Granatapfels gedeihen in wintermilden Regionen Mitteleuropas.[15]
Saisonalität & Aktivität
Informationen zur Saisonalität und Aktivität des Granatapfels (*Punica granatum*) sind in den vorliegenden wissenschaftlichen Quellen nicht explizit enthalten. Allerdings deutet das Suchinteresse in Deutschland auf eine saisonale Komponente hin, mit einem deutlichen Höhepunkt im Dezember und November.[14] Dies könnte mit der Erntezeit der Früchte zusammenhängen, die von September bis Dezember reicht.[15] Das geringste öffentliche Interesse besteht im Juli und August.[14] Die Früchte reifen etwa 130 bis 175 Tage nach der Blütezeit. Die kultivierte Pflanze ist kälteempfindlich, Temperaturen unter 12 °C können sie beschädigen. In der Ruhephase kann sie jedoch auch kurzen, nicht zu starken Frost ertragen. Einige Sorten aus kontinentalklimatischen Regionen wie Russland oder Usbekistan gelten sogar als frosthart bis zu zweistelligen Minusgraden.[15]
Quellen & Referenzen
- https://www.gbif.org/species/5420901
- Otto Zekert (Hrsg.): Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570. Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 143 (Granatum, Malum punicum) und 146 (Malus punicus).
- Vgl. auch Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 190 („Granatum – granat opffel, poma granata, malum punicum, hornam“ und „Malorum granatorum – granates epphele [...] mala granata“).
- Georg August Pritzel, Carl Jessen: Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze. Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 319.
- Gundolf Keil: Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 421 (zu margrandapfelplüt/marganöpffelplut, Blüten von Punica granatum L., synonym: balaustia; und zu margerantplut, synonym: granatisblumen; sowie margerantrinte: Fruchtschale von Punica granatum L., Granatapfelschale, lateinisch mali granati cortex).
- Punica granatum L. In: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. auf spektrum.de, abgerufen am 7. November 2013.
- Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage, hrsg. von Walther Mitzka. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 267.
- Carl von Linné: Species Plantarum, Tomus I, S. 472.
- Vgl. etwa Ute Obhof: Rezeptionszeugnisse des „Gart der Gesundheit“ von Johann Wonnecke in der Martinus-Bibliothek in Mainz – ein wegweisender Druck von Peter Schöffer. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 36/37, 2017/2018, S. 25–38, hier: S. 32 (Balaustia „granats pluom“).
- Heinrich Marzell: Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen. 5 Bände, Leipzig, ab Band 3 Stuttgart/Wiesbaden, Band 3, S. 1193.
- Jürgen Martin: Die „Ulmer Wundarzneiʻ. Einleitung – Text – Glossar zu einem Denkmal deutscher Fachprosa des 15. Jahrhunderts. Königshausen & Neumann, Würzburg 1991 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 52), ISBN 3- 88479-801-4 (zugleich Medizinische Dissertation Würzburg 1990), S. 114 (balaustie, balaustia: Granatapfelblüten von Punica granatum L.).
- Hjalmar Frisk: Griechisches etymologisches Wörterbuch. 3 Bände, Heidelberg 1960-1972 (= Indogermanische Bibliothek, II. Reihe); Neudruck (deklariert als „zweite Auflage") ebenda 1973, Band 1, S. 214.
- Jahrbuch des Deutschen Archaeologischen Instituts. Band 110, 1995, De Gruyter, 1996, ISBN 3-11-014523-5, S. 20.
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Granatapfel
- Haining Qin, Shirley A. Graham: Punica. Punica granatum Linnaeus. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Band 13: Clusiaceae through Araliaceae. Science Press/Missouri Botanical Garden Press, Peking / St. Louis 2007, ISBN 978-1-930723-59-7, S. 283.
- Jules Janick: Plant Breeding Reviews. Band 39, Wiley, 2015, ISBN 978-1-119-10771-2, S. 341.
- Ibrahim Kahramanoğlu, Serhat Usanmaz: Pomegranate Production and Marketing. CRC Press, 2016, ISBN 978-1-4987-6850-4, S. 4.
- Alexander Haubold: How many seeds does a pomegranate have?
- R. Riyahi, S. Rafiee et al.: Some physical characteristics of pomegranate, seeds and arils. In: Journal of Agricultural Technology. Band 7, Nr. 6, 2011, S. 1523-1537
- Alexander Haubold: How many seeds does a pomegranate have? (Memento des Originals vom 4. November 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf aquaphoenix.com, abgerufen am 6. August 2017.
- Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 2. Verlag Carl Hanser, München 1965. S. 762–766.
- PDF: granatapfel