Fakten (kompakt)
- An den Seiten- und Vorderrändern des Halsschilds sowie am Rand der Flügeldecken ist der Käfer mit langen, hellen und steifen Borsten besetzt. - Auf den Flügeldecken verlaufen zehn Punktstreifen, von denen der letzte nur undeutlich ausgeprägt ist. - Die Schienen (Tibien) der mittleren und hinteren Beine weisen jeweils zwei charakteristische Querleisten auf.[1] - Das Hinterleibsende kann weißlich gefärbt erscheinen, was vermutlich auf eine Abnutzung der Schuppen zurückzuführen ist.[7]
Der Rotbraune Laubkäfer führt den wissenschaftlichen Namen *Serica brunnea* und wurde von Linnaeus im Jahr 1758 beschrieben.[3] Die Art ist ein Vertreter der Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae). Innerhalb dieser Familie wird sie der Unterfamilie Melolonthinae zugeordnet, zu welcher auch die bekannten Maikäfer zählen.[2] Die weitere systematische Unterteilung gliedert den Käfer in die Tribus Sericini und den Untertribus Sericina ein. Er gehört zur Gattung *Serica* und wird dort in der gleichnamigen Untergattung *Serica* geführt.[3]
Der Rotbraune Laubkäfer (*Serica brunnea*) ist ein länglich-ovaler und stark gewölbter Käfer mit einer orangefarbenen Grundfärbung. Die Körperlänge der adulten Tiere beträgt zwischen 8 und 11 mm. Der Kopf kann farblich variieren und teilweise oder vollständig dunkelbraun bis schwarz gefärbt sein.[1] Auffällig sind die neun-gliedrigen Fühler, die einen drei-gliedrigen Fächer besitzen. Es besteht ein Sexualdimorphismus, da die Fühlerfächer bei den Männchen durchgebogen und länger als die übrigen Fühlerglieder sind.[2] Zudem sind die Augen der männlichen Exemplare auffällig groß ausgebildet. Der Halsschild ist grob punktiert und weist am Vorder- sowie Seitenrand lange, helle und steife Borsten auf. Auch der Rand der Flügeldecken ist mit solchen langen Borsten versehen. Über die Flügeldecken verlaufen zehn Punktstreifen, wobei der letzte Streifen eher undeutlich ausgeprägt ist. Ein weiteres Bestimmungsmerkmal findet sich an den Beinen, wo die mittleren und hinteren Tibien jeweils zwei Querleisten besitzen.[1] Die Larven erreichen eine Länge von bis zu 18 mm.[6] Die Verpuppung der Larven findet im Frühjahr statt.[4]
Der Rotbraune Laubkäfer (*Serica brunnea*) ist ein Vertreter der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) und wird systematisch der Unterfamilie Melolonthinae zugeordnet, womit er in enger Verwandtschaft zu den Maikäfern steht. Das Erscheinungsbild der adulten Tiere ist durch einen länglich-ovalen, stark gewölbten Körper geprägt, der eine Länge von 8 bis 11 mm erreicht und eine charakteristische orange Färbung aufweist. Während der Körper hell gefärbt ist, zeigt der Kopf eine Variabilität von dunkelbraun bis hin zu vollständig schwarz. Eine mikroskopische Betrachtung offenbart, dass der Halsschild grob punktiert ist und sowohl an dessen Vorder- und Seitenrand als auch am Rand der Flügeldecken lange, helle und steife Borsten sitzen. Über die Flügeldecken verlaufen zehn Punktstreifen, wobei der letzte Streifen undeutlich ausgeprägt ist.[1] Ein ausgeprägter Sexualdimorphismus zeigt sich an den neun-gliedrigen Fühlern, die einen drei-gliedrigen Fächer besitzen: Bei den Männchen ist dieser Fächer deutlich durchgebogen und länger als die übrigen Fühlerglieder.[2] Zudem sind die Augen der Männchen auffällig groß. Die Beine weisen an den mittleren und hinteren Tibien jeweils zwei Querleisten auf.[1] Die Entwicklung der Art verläuft über ein Larvenstadium; die Engerlinge erreichen eine Länge von bis zu 18 mm. Diese Larven leben im Boden, bevorzugt in sandigen Substraten oder Gartenbeeten, wo sie sich von Pflanzenwurzeln ernähren und in Forstkulturen als Schädlinge gelten können.[3] Der gesamte Entwicklungszyklus dauert zwei Jahre, wobei die Verpuppung im Frühjahr stattfindet.[4] Die adulten Käfer (Imagines) sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.[3]
Die Imagines von *Serica brunnea* sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Der Aktivitätszeitraum der erwachsenen Käfer erstreckt sich von Ende Mai bis Anfang September. Die Larven leben verborgen im Erdreich, wobei sie sandige Böden oder Gartenbeete als Habitat bevorzugen. Dort ernähren sie sich fressend von Pflanzenwurzeln. Aufgrund dieses Fraßverhaltens gelten die Larven in Forstkulturen als Schädlinge.[3] Die Verpuppung erfolgt nach einer zweijährigen Larvenentwicklung im Frühjahr.[4]
Der Rotbraune Laubkäfer (*Serica brunnea*) kommt hauptsächlich in Hügellandschaften und Gebirgsgegenden vor. Die Larven der Art leben in sandigen Böden oder Gartenbeeten. Dort ernähren sie sich von Pflanzenwurzeln. Aufgrund dieser Ernährungsweise gelten die Larven in Forstkulturen als Schädlinge. Die Larvenentwicklung dauert insgesamt zwei Jahre.[3] Die Verpuppung findet im Frühjahr statt.[4] Die adulten Käfer sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.[3]
Die ökonomische Bedeutung des Rotbraunen Laubkäfers (*Serica brunnea*) begründet sich vorwiegend in der Lebensweise seiner Larven. Diese Engerlinge entwickeln sich über einen Zeitraum von zwei Jahren im Boden. Sie erreichen dabei eine Körperlänge von bis zu 18 Millimetern. Als bevorzugtes Habitat für die Larven dienen sandige Böden. Auch in kultivierten Bereichen wie Gartenbeeten sind die Larven der Art anzutreffen. Die Ernährung der Larven erfolgt durch den Fraß an Pflanzenwurzeln. Durch diese unterirdische Fraßtätigkeit können sie das Wurzelsystem der Vegetation schädigen. Eine besondere Relevanz besitzt *Serica brunnea* in der Forstwirtschaft. In Forstkulturen werden die Larven explizit als Schädlinge eingestuft. Da die Art in Hügellandschaften und Gebirgsgegenden stellenweise häufig auftreten kann, ist ein lokales Schadpotenzial gegeben.[3] Die Schädigung der Wurzeln erfolgt vor der Verpuppung, welche im Frühjahr stattfindet.[4]
Die wirtschaftliche Bedeutung des Rotbraunen Laubkäfers (*Serica brunnea*) ergibt sich primär aus der Ernährung seiner Larvenstadien. Diese entwickeln sich im Erdreich, wobei sie bevorzugt sandige Böden oder Gartenbeete besiedeln. Die Larven ernähren sich dort von Pflanzenwurzeln. Aufgrund des dadurch verursachten Wurzelfraßes werden die Larven insbesondere in Forstkulturen als Schädlinge eingestuft.[3]