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Aspergillus flavus Aspergillus flavus

Aspergillus flavus

Taxonomische Klassifikation

Reich Pilze (Fungi)
Stamm Ascomycota (Ascomycota)
Klasse Eurotiomycetes (Eurotiomycetes)
Ordnung Eurotiales (Eurotiales)
Familie Aspergillaceae
Gattung Aspergillus
Art Aspergillus flavus
Wissenschaftlicher Name: Aspergillus flavus Link
Akzeptierter Name
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Einleitung

*Aspergillus flavus* ist ein weltweit verbreiteter, saprophytischer Schlauchpilz aus der Familie der Aspergillaceae, der primär als Zersetzer organischer Materie im Boden vorkommt.[1][2] Die Art tritt als opportunistischer Pflanzenschädling an Kulturen wie Mais und Erdnüssen auf und ist als Produzent hepatokarzinogener Aflatoxine von erheblicher wirtschaftlicher und gesundheitlicher Bedeutung.[1] Phylogenetisch steht *Aspergillus flavus* dem *Aspergillus parasiticus* nahe und gilt humanmedizinisch als zweithäufigster Erreger der invasiven Aspergillose.[3]

Fakten (kompakt)

- Das Genom von *Aspergillus flavus* umfasst etwa 37 Millionen Basenpaare, die auf acht Chromosomen verteilt sind und über 13.000 proteinkodierende Gene enthalten. - Innerhalb der Gattung wird die Art taxonomisch der Klasse Eurotiomycetes, der Ordnung Eurotiales sowie der Sektion *Flavi* zugeordnet. - Das Art-Epitheton *flavus* leitet sich vom lateinischen Adjektiv für „gelb“ ab und bezieht sich auf den charakteristischen goldgelben Farbton der Konidien. - Ungefähr 50 % der Isolate sind toxigen und produzieren neben den bekannten Aflatoxinen (B1 und B2) auch Cyclopiazonsäure. - Die produzierten Aflatoxine B1 und B2 sind formal als Karzinogene der Gruppe I klassifiziert. - Zur Überdauerung unter widrigen Umweltbedingungen ist der Pilz in der Lage, widerstandsfähige Sklerotien zu bilden. - Das klinische Spektrum bei Menschen umfasst neben Lungeninfektionen auch Sinusitis, Keratitis (Hornhautentzündung) sowie kutane Läsionen. - Eine akute Toxizität durch Aflatoxine kann zu Hepatotoxizität (Leberschädigung) und Immunsuppression führen.[8]

Name & Einordnung

Der akzeptierte wissenschaftliche Name lautet *Aspergillus flavus*, wobei die formale Erstbeschreibung im Jahr 1809 durch den deutschen Botaniker und Mykologen Heinrich Friedrich Link erfolgte.[2][1] Link veröffentlichte diese Klassifizierung im *Magazin der Gesellschaft Naturforschenden Freunde zu Berlin* und grenzte die Art anhand morphologischer Merkmale ab, die er an natürlichen Proben beobachtete. Der Gattungsname *Aspergillus* wurde bereits 1729 vom italienischen Botaniker Pier Antonio Micheli eingeführt, der die sporentragenden Köpfchen aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit einem liturgischen Weihwassersprenger (*aspergillum*) benannte. Das Art-Epitheton *flavus* entstammt dem Lateinischen für „gelb“ und bezieht sich auf die charakteristische goldgelbe bis olivgrüne Färbung der Konidien, welche die Art visuell auszeichnet.[2] Im deutschen Sprachraum wird die Gattung daher auch trivial als „Gießkannenschimmel“ bezeichnet.[1] Taxonomisch wird die Art der Familie Aspergillaceae zugeordnet und innerhalb der Gattung in die Sektion *Flavi* gestellt.[2][1] Phylogenetische Analysen zeigen eine enge Verwandtschaft zu *Aspergillus parasiticus* sowie zum domestizierten *Aspergillus oryzae*, mit dem *Aspergillus flavus* bis zu 99,5 % genetische Identität teilt. Innerhalb der Art werden zudem morphologische Varianten unterschieden, insbesondere L-Stämme mit großen Sklerotien und S-Stämme mit zahlreichen kleinen Sklerotien.[2] Links taxonomische Einordnung baute auf Michelis Grundlagen auf und war wegweisend für die systematische Erfassung von Mikropilzen im frühen 19. Jahrhundert.[2]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Auf Standardmedien wie Kartoffel-Dextrose-Agar wächst *Aspergillus flavus* rasch und erreicht bei 25 bis 30 °C innerhalb von sieben Tagen einen Koloniedurchmesser von 4 bis 5 cm. Die Kolonien weisen eine samtige bis pudrige Textur auf und zeigen oberflächlich eine charakteristische gelb-grüne bis olivgrüne Färbung, während die Unterseite blassgelb bis gelblich erscheint. Mikroskopisch besteht der Pilz aus hyalinen, septierten Hyphen mit einer Breite von 3 bis 12 μm. Die unverszweigten Konidiophoren sind glatt- bis rauwanndig, messen 300 bis 800 μm in der Länge und enden in kugelförmigen bis subglobosen Vesikeln mit einem Durchmesser von 20 bis 60 μm. Auf diesen Vesikeln befinden sich Phialiden, die ein- oder zweireihig angeordnet sind und Ketten von Konidien bilden.[2] Die globosen bis subglobosen Konidien haben einen Durchmesser von 3 bis 6 μm, besitzen aufgeraute Wände und sind für den namensgebenden gelben Farbton verantwortlich.[2][1] Zur Überdauerung bildet die Art melanisierte Sklerotien, wobei man morphologisch zwischen L-Stämmen mit großen Sklerotien über 400 μm und S-Stämmen mit zahlreichen kleineren Sklerotien unter 400 μm unterscheidet.[2] Ein wichtiges diagnostisches Merkmal in infiziertem Pflanzengewebe ist die helle grünlich-gelbe Fluoreszenz unter ultraviolettem Licht.[5][3] Innerhalb der Sektion *Flavi* ist die Art eng mit *Aspergillus parasiticus* und *Aspergillus oryzae* verwandt, wobei sie sich genetisch zu 99,5 % mit *A. oryzae* deckt.[3] Zur Unterscheidung dient unter anderem das Toxinprofil, da *A. flavus* im Gegensatz zu *A. parasiticus* nur Aflatoxine vom Typ B und keine G-Typen produziert.[1] Sequenzanalysen des Calmodulin-Gens offenbaren zudem subtile Substitutionen, die eine präzise Artabgrenzung ermöglichen.[3] Die dickwandigen Konidien fungieren als widerstandsfähige Verbreitungseinheiten, die monatelang in Staub oder Boden überdauern können.[4]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Aspergillus flavus gilt als bedeutender opportunistischer Pflanzenschädling und Saprophyt, der weltweit enorme ökonomische Schäden durch die Kontamination von Agrargütern mit hepatokarzinogenen Aflatoxinen verursacht.[2][1] Der Pilz befällt vorwiegend Mais, Erdnüsse, Baumwollsamen und Baumnüsse, wobei typische Schadbilder wie die Aspergillus-Kolbenfäule bei Mais oder Kernfäule bei Erdnüssen durch gelb-grünen, pudrigen Schimmelbelag sichtbar werden.[1][5] Medizinisch ist er nach *Aspergillus fumigatus* der zweithäufigste Erreger invasiver Aspergillosen bei immungeschwächten Patienten und kann zudem allergische Reaktionen wie die allergische bronchopulmonale Aspergillose auslösen.[3][1] Die von *A. flavus* produzierten Aflatoxine B1 und B2 sind als Gruppe-1-Karzinogene klassifiziert und führen bei chronischer Exposition zu Leberkrebs sowie bei akuter Vergiftung (Aflatoxikose) zu schweren Leberschäden.[1] Zur Früherkennung und Überwachung wird unter anderem ultraviolettes Licht eingesetzt, unter dem infizierte Gewebe eine charakteristische hellgrün-gelbe Fluoreszenz zeigen.[3][1] Präventive ackerbauliche Maßnahmen umfassen Fruchtfolgen mit Nicht-Wirtspflanzen wie Sorghum sowie tiefes Pflügen, um Ernterückstände und Inokulum im Boden zu vergraben.[3][7] Entscheidend für die Lagerhygiene ist die rechtzeitige Ernte sowie die Trocknung der Erzeugnisse auf einen Feuchtigkeitsgehalt unter 13 % bei Temperaturen unter 15 °C, um das Pilzwachstum zu stoppen.[1][3] Eine effektive biologische Bekämpfungsmethode ist die Ausbringung atoxigener Stämme (z. B. AF36), die toxinbildende Populationen durch Konkurrenzausschluss um 70–99 % verdrängen können.[3][4] Neuere Ansätze nutzen zudem spezifische Bakterienstämme wie *Leclercia adecarboxylata* oder Mischungen aus *Bacillus*-Arten, um die Aflatoxinproduktion direkt zu hemmen.[5] Chemische Maßnahmen beinhalten den Einsatz von Azol-Fungiziden wie Tebuconazol, wobei jedoch zunehmende Resistenzen die Wirksamkeit einschränken können.[1] Im Rahmen der integrierten Schädlingsbekämpfung (IPM) ist die Kontrolle von Insektenvektoren wie dem Baumwollkapselwurm essenziell, da diese Eintrittspforten für den Pilz schaffen. Aufgrund der hohen Toxizität gelten strenge gesetzliche Grenzwerte, beispielsweise 20 ppb für Gesamtaflatoxine in Lebensmitteln in den USA oder noch striktere 4 ppb in der Europäischen Union.[1][3]

Biologie & Lebenszyklus

Aspergillus flavus vermehrt sich primär asexuell durch die Bildung von Konidien, wobei sexuelle Reproduktion als kryptisch gilt und selten in natürlichen Populationen auftritt.[2][1] Der Lebenszyklus beginnt mit der Keimung ruhender, dickwandiger Konidien (3–6 µm Durchmesser), die bei ausreichender Feuchtigkeit und Nährstoffverfügbarkeit zunächst isotrop anschwellen.[1][4] Innerhalb von 5 bis 10 Stunden bilden sich Keimschläuche, die durch apikales Wachstum ein vegetatives Myzel aus septierten Hyphen entwickeln.[4] Unter optimalen Bedingungen bei 28–30 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von über 85 % differenzieren sich spezialisierte Lufthyphen zu Konidiophoren.[2][3] Diese tragen an ihren Vesikeln Phialiden, welche in langen Ketten neue, gelb-grüne Sporen abschnüren und so den asexuellen Zyklus oft innerhalb von 24 bis 48 Stunden schließen.[4][3] Zur Überdauerung widriger Umweltbedingungen bildet der Pilz Sclerotien – harte, melanisierte Hyphenaggregate –, die Monate bis über ein Jahr im Boden lebensfähig bleiben.[2][1] Morphologisch werden L-Stämme mit großen Sclerotien (>400 µm) und S-Stämme mit zahlreichen kleinen Sclerotien (<400 µm) unterschieden.[1] Als saprophytischer Organismus ernährt sich *A. flavus* von zerfallendem organischem Material im Boden, besiedelt aber opportunistisch auch öl- und kohlenhydratreiche Substrate wie Mais, Erdnüsse und Baumnüsse.[1] Die Infektion erfolgt häufig über Wunden, die durch Insektenfraß, etwa durch den Baumwollkapselwurm, entstehen und als Eintrittspforten dienen.[5][1] Der Pilz ist thermotolerant mit einem Wachstumsbereich von 12 °C bis 48 °C, wobei das Optimum zwischen 25 °C und 42 °C liegt.[1][3] Er weist eine hohe Trockenheitstoleranz auf und wächst bereits ab einer Wasseraktivität (aw-Wert) von ca. 0,80, wenngleich Werte nahe 0,99 bevorzugt werden.[1] Unter Stressbedingungen, wie Nährstoffmangel oder oxidativer Belastung, wird die Produktion von Sekundärmetaboliten wie Aflatoxinen und Cyclopiazonsäure induziert.[3][4] In der Rhizosphäre konkurriert *A. flavus* mit anderen Mikroorganismen; atoxigene Stämme (z. B. AF36) oder Bakterien wie *Leclercia adecarboxylata* können die Toxinproduktion hemmen oder den Pilz durch Konkurrenzausschluss verdrängen.[3][5] Die Verbreitung der Sporen erfolgt aerogen durch Wind oder durch Vektoren wie Insekten, was eine rasche Kolonisierung neuer Habitate ermöglicht.[1]

Vorkommen & Lebensraum

*Aspergillus flavus* ist kosmopolitisch verbreitet, zeigt jedoch eine deutliche Präferenz für tropische und subtropische Regionen in Afrika, Asien und Amerika.[2][1] Während der Pilz weltweit vorkommt, ist seine Dichte in warmen Klimazonen signifikant höher als in kälteren Gebieten wie Skandinavien oder Nordeuropa, da Temperaturen unter 10 °C das Wachstum limitieren. Der primäre natürliche Lebensraum umfasst den Boden und verrottendes organisches Material, wo die Art als Saprophyt zum Nährstoffkreislauf beiträgt. Besonders gut gedeiht der Pilz in warmen, ariden Böden mit einem neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert zwischen 6 und 8. In Mikrohabitaten ist *Aspergillus flavus* häufig in der Rhizosphäre verschiedener Pflanzen assoziiert und nutzt dort Wurzelexsudate zur Nährstoffaufnahme. In landwirtschaftlichen und natürlichen Böden können Populationsdichten von 10⁴ bis 10⁵ Konidien pro Gramm erreicht werden. Zu den typischen Wirtspflanzen zählen Mais, Erdnüsse, Baumwolle sowie Schalenfrüchte wie Pistazien und Mandeln, wobei der Pilz sowohl auf dem Feld als auch im Lager auftritt. Eine besonders hohe Prävalenz zeigt sich in dürregefährdeten Regionen wie dem Südwesten der USA oder dem indischen Subkontinent.[2] In Europa verschiebt sich das Verbreitungsgebiet zunehmend nach Norden; Klimamodelle prognostizieren eine Ausweitung in gemäßigte Zonen, die bisher für eine dauerhafte Etablierung zu kühl waren.[1] Bereits jetzt werden in Südeuropa in Maisfeldern Befallsraten von bis zu 80 % verzeichnet.[2] Neben natürlichen Habitaten besiedelt der Pilz gelagerte Agrarprodukte und wurde historisch sogar in geschlossenen Systemen wie altägyptischen Grabkammern nachgewiesen.[1] Die Verbreitung erfolgt primär über windbürtige Konidien, die weite Distanzen zurücklegen können, sowie durch den internationalen Handel mit kontaminiertem Saatgut.[2]

Saisonalität & Aktivität

*Aspergillus flavus* ist ein thermotoleranter Pilz, dessen physiologische Aktivität stark temperaturabhängig ist und ein Wachstumsoptimum zwischen 25 °C und 42 °C aufweist. Während der Organismus Temperaturen bis zu 48 °C toleriert, ist seine metabolische Aktivität bei Werten unter 10 °C stark eingeschränkt, was seine Verbreitung in kälteren Klimazonen limitiert.[1] Die Bildung von Konidien, die für die Verbreitung essenziell sind, wird primär durch hohe relative Luftfeuchtigkeit von über 85 % sowie Temperaturen zwischen 25 °C und 37 °C ausgelöst. Unter solch günstigen Umweltbedingungen ist der asexuelle Lebenszyklus sehr kurz und kann innerhalb von 24 bis 48 Stunden vollständig durchlaufen werden, was eine rasche Generationenfolge ermöglicht.[4] In landwirtschaftlichen Systemen korreliert die primäre Infektionsphase häufig saisonal mit der Blüte und Bestäubung von Wirtspflanzen wie Mais, wobei die Sporen über die Griffel (Seide) eindringen. Besonders in heißen Dürreperioden, wenn die Abwehrmechanismen der Pflanzen durch Wasserstress geschwächt sind, steigt die Kolonisierungsrate signifikant an. Die Aktivität des Pilzes setzt sich oft in der Nacherntephase fort, sofern Lagerbedingungen warm und feucht bleiben, was zu einer fortgesetzten Toxinproduktion führt.[1] Um nahrungsarme Zeiten oder klimatisch ungünstige Phasen zu überstehen, bildet *Aspergillus flavus* Sklerotien als robuste Überdauerungsstrukturen. Diese kompakten Hyphenaggregate sowie ruhende Konidien können im Boden, in Staub oder in Pflanzenresten über Monate bis zu einem Jahr lebensfähig bleiben und so die Überwinterung bis zur nächsten Vegetationsperiode sichern.[3] Ergänzend zeigen Daten zum öffentlichen Suchinteresse saisonale Spitzen im Januar und Oktober, was zeitlich von der biologischen Hauptaktivitätsphase im Feld abweicht.[1]

Wissenschaftliche Forschung & Patente

CN-113846020-A Biological Anmeldung

Nicht-toxigener Aspergillus flavus XZCY1805 und dessen Anwendung

Oil Crops Research Institute Chinese Academy OF Agricultural Sciences (2021)

Relevanz: 9/10

Zusammenfassung

Es wird der Biokontrollstamm Aspergillus flavus XZCY1805 beschrieben, der keine Aflatoxine oder andere Mykotoxine produziert. Er besitzt einen starken Wettbewerbsvorteil gegenueber toxischen Staemmen in Erdnussanbaugebieten. Durch den Einsatz dieses Stammes werden die Toxinwerte in landwirtschaftlichen Produkten signifikant gesenkt.

CN-114097459-A Biological Anmeldung

Verfahren zur Praevention und Kontrolle von Aspergillus flavus und dessen Toxinen sowie zur Erhoehung der Wurzelknoellchenzahl bei Huelsenfruechten

Oil Crop Research Institute OF Chinese Academy OF Agricultural Sciences (2021)

Relevanz: 9/10

Zusammenfassung

Eine Mischung aus verschiedenen Bakterien (Bacillus und Enterobacter) wird eingesetzt, um Aspergillus flavus zu bekaempfen. Gleichzeitig foerdert die Mischung das Wachstum von stickstofffixierenden Wurzelknoellchen bei Leguminosen. Dies bietet einen doppelten Nutzen aus Pflanzenschutz und Duengung.

CN-111334460-A Biological Anmeldung

Verfahren zur Hemmung der Temperaturtoleranz von Aspergillus flavus

University of Jiangsu Normal (2020)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Dieses Verfahren zielt darauf ab, die Hitzetoleranz von Aspergillus flavus zu schwächen, indem die Expression von Ergosterol-Synthesegenen und dem Transkriptionsfaktor srbA gehemmt wird. In Kombination mit Wasserstoffperoxid kann der Pilz so effektiv abgetötet werden. Dies ermoeglicht eine Bekaempfung und Reduzierung der Kontamination auf landwirtschaftlichen Produkten.

CN-111407802-A Mechanical Anmeldung

Geraet zum Entkernen von Polygala tenuifolia und Verfahren zur Praevention von Aspergillus flavus bei der Erstverarbeitung

University of Shanxi (2020)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Das Patent beschreibt eine mechanische Vorrichtung und ein Verfahren zur Verarbeitung der Heilpflanze Polygala tenuifolia. Durch ein spezielles Entkernungsgeraet und kontrollierte Reinigung/Trocknung wird der Befall durch Aspergillus flavus verhindert. Dies loest hygienische Probleme bei der manuellen Verarbeitung und senkt das Aflatoxinrisiko.

US-11033032-B2 Biological Erteilt

Leclercia adecarboxylata Biokontrollstamm zur effizienten Hemmung der Aflatoxinproduktion durch Aspergillus flavus

Oil Crops Research Institute Chinese Academy OF Agricultural Sciences (2018)

Relevanz: 9/10

Zusammenfassung

Das Patent beschreibt den Bakterienstamm Leclercia adecarboxylata Wt16, der aus Erdnusshuelsen isoliert wurde. Dieser Stamm hemmt signifikant die Produktion von Aflatoxinen durch den Pilz Aspergillus flavus. Die Methode ist besonders effektiv bei Erdnuesse aus verschiedenen Quellen. Es handelt sich um eine biologische Bekaempfungsmethode, die direkt die Toxinbildung unterbindet.

Quellen & Referenzen

  1. https://www.gbif.org/species/5259820
  2. https://microbewiki.kenyon.edu/index.php/Aspergillus_flavus
  3. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3291468/
  4. https://www.frontiersin.org/journals/microbiology/articles/10.3389/fmicb.2016.02048/full
  5. https://extension.umn.edu/corn-pest-management/corn-ear-rots-and-mycotoxins
  6. https://apsjournals.apsnet.org/doi/10.1094/PHYTO-05-13-0129-R
  7. https://doi.org/10.1094/phyto.1997.87.2.164
  8. Literaturzusammenfassung: Aspergillus flavus