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Basilikum Ocimum basilicum

Basilikum

Taxonomische Klassifikation

Reich Pflanzen (Plantae)
Stamm Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordnung Lamiales (Lamiales)
Familie Lamiaceae
Gattung Ocimum
Art Ocimum basilicum
Wissenschaftlicher Name: Ocimum basilicum L.
Akzeptierter Name
Mehr auf GBIF.org

Einleitung

Basilikum (*Ocimum basilicum*) ist eine aromatische Gewürzpflanze aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), die ursprünglich in den tropischen Regionen Asiens und Afrikas beheimatet ist.[1][2] Die meist einjährig kultivierte Art zeichnet sich durch glatte, oft glänzende Blätter aus und findet aufgrund ihrer ätherischen Öle breite Anwendung in der Küche, Parfümerie und traditionellen Medizin. Morphologisch unterscheidet sie sich von ähnlichen Arten wie dem Indischen Basilikum (*Ocimum tenuiflorum*) unter anderem durch das Fehlen einer ausgeprägten Behaarung an Blättern und Stängeln.[1]

Fakten (kompakt)

- Die historische Ausbreitung der Art erreichte Griechenland um 350 v. Chr. durch die Feldzüge Alexanders des Großen, England Mitte des 16. Jahrhunderts und Amerika im frühen 17. Jahrhundert. - Chemisch wird das charakteristische Aroma durch spezifische Verbindungen wie Linalool, Eugenol und Estragol bestimmt, deren Konzentration je nach Sorte variiert. - In Indien, dem wahrscheinlichen Ursprungsland der Pflanze, nimmt sie in alten Traditionen einen heiligen Status ein. - Das wissenschaftliche Interesse an der Art spiegelt sich in über 3.000 Publikationen wider, die Anwendungen von der Lebensmittelkonservierung bis zur Schädlingsbekämpfung untersuchen. - Pharmakologische Studien schreiben der Pflanze spezifische antidiabetische, antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften zu. - In der traditionellen Medizin von Brasilien, Indonesien und Indien werden Zubereitungen gezielt gegen Fieber, Erkältungen und Verdauungsstörungen eingesetzt. - Morphologisch weisen die trichterförmigen Blütenkronen eine Länge von 7 bis 8 Millimetern auf, während sich der Kelch im Fruchtstadium auf etwa 6 Millimeter vergrößert. - Neben den Standardgrößen existieren Zwergsorten, die extrem kompakt wachsen und Höhen von unter 15 Zentimetern bleiben. - Ein regelmäßiges Beschneiden ist im Anbau essentiell, um die Blüte zu verhindern, da diese die Qualität der Blätter mindern würde. - Die Pflanze toleriert eine weite Bodenchemie mit pH-Werten von 4,3 bis 8,2.[9]

Name & Einordnung

Das Basilikum (*Ocimum basilicum* L.) ist eine Art aus der Gattung *Ocimum* innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).[2][1] Der wissenschaftliche Gattungsname sowie die deutsche Bezeichnung leiten sich vom altgriechischen Begriff *basilikón phytón* ab, was „königliche Pflanze“ bedeutet und auf das Wort *basileus* (König) zurückgeht. Diese Etymologie spiegelt die historische Wertschätzung der Pflanze wider, die über das lateinische *basilicum* in den europäischen Sprachraum gelangte.[2] Im englischen Sprachraum ist die Art als „Sweet Basil“ bekannt, während sie im Italienischen *basilico* genannt wird. Taxonomisch wird *Ocimum basilicum* von verwandten Spezies wie dem Indischen Basilikum oder Tulsi (*Ocimum tenuiflorum*) und dem Afrikanischen Basilikum (*Ocimum americanum*) abgegrenzt.[3] Die Art zeigt eine hohe Variabilität und umfasst diverse Unterarten und Varietäten, darunter das als Thai-Basilikum bekannte *Ocimum basilicum* var. *thyrsiflora*. Historische Belege für die Nutzung reichen bis zu 5.000 Jahre auf den indischen Subkontinent zurück, wobei frühe schriftliche Erwähnungen bereits im ägyptischen Papyrus Ebers (ca. 1550 v. Chr.) zu finden sind. Aufgrund der für die Familie typischen quadratischen Stängel wird die Pflanze gelegentlich mit Minzen (*Mentha* spp.) verwechselt, unterscheidet sich jedoch deutlich durch ihre Blütenstände und Samenmorphologie.[1] Genetische Untersuchungen bestätigen den Ursprung der Gattung in Asien mit einer späteren Ausbreitung nach Afrika und Amerika.[3]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Ocimum basilicum wächst als aufrechte, krautige Pflanze mit einem buschigen Habitus und erreicht typischerweise Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimetern.[1][2] Die Stängel weisen den für Lippenblütler charakteristischen quadratischen Querschnitt auf, sind hohl, dünn und variieren in der Färbung von Grün bis zu violetten Tönen.[2] Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind einfach, eiförmig bis lanzettlich oder elliptisch geformt und messen 15 bis 50 Millimeter in der Länge sowie 1 bis 3 Zentimeter in der Breite.[1][2] Sie sitzen an bis zu 2 Zentimeter langen Blattstielen und besitzen spitz zulaufende Enden sowie glatte bis spärlich gesägte Ränder. Die Blattoberfläche erscheint meist glänzend und ist mit glandulären Punktierungen versehen, welche die ätherischen Öle enthalten. Die Blütenstände bilden endständige, quirlige Trauben oder Ähren, in denen die Blüten in dichten Wirteln angeordnet sind. Die einzelnen, lippenförmigen Blütenkronen sind trichterförmig, etwa 7 bis 8 Millimeter lang und zeigen Färbungen von Weiß über Rosa bis Lavendel. Der Kelch (Calyx) ist insbesondere am Schlund behaart und vergrößert sich während der Fruchtbildung auf etwa 6 Millimeter.[2] Als Früchte werden kleine, abgerundete Nüsschen in einer Spaltfrucht (Schizokarp) gebildet, die in vier Teile zerfällt und schwarze Samen freigibt. Morphologisch lässt sich Ocimum basilicum vom verwandten Indischen Basilikum (Ocimum tenuiflorum) abgrenzen, da letzteres behaarte Blätter und Stängel sowie einen eher an Nelken erinnernden Geruch aufweist. Das ähnliche Ocimum americanum unterscheidet sich durch kleinere, leicht behaarte Blätter, einen kompakteren Wuchs und einen Zitrusduft. Von Gattungen wie der Minze (Mentha) ist das Basilikum durch die verlängerten, ährenartigen Blütenstände und die spezifische Form der Nüsschen zu unterscheiden.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Basilikum (*Ocimum basilicum*) ist eine wirtschaftlich bedeutende Kulturpflanze, die jedoch anfällig für diverse Schädlinge und Krankheiten ist, was ein gezieltes Management erfordert. Zu den häufigsten Schädlingen zählen Blattläuse, die Viren übertragen und Blattverformungen verursachen, sowie Spinnmilben, die bei heißem, trockenem Klima Sprenkelungen und Gespinste bilden. Japanische Käfer können zudem die Blätter skelettieren, indem sie das Gewebe zwischen den Adern fressen.[1] Eine der gravierendsten Bedrohungen im Anbau ist der Falsche Mehltau (*Peronospora belbahrii*), der sich durch gelbliche Blattoberseiten und einen charakteristischen grau-violetten Sporenbelag auf der Unterseite äußert.[2] Bakterielle Blattfleckenkrankheiten, verursacht durch *Pseudomonas cichorii* oder *Xanthomonas*-Arten, zeigen sich als wässrige, später dunkle und eckige Läsionen, die sich bei Nässe rasch ausbreiten.[8] Zur baulichen und kulturellen Prävention ist ein Pflanzabstand von 30 bis 45 cm essenziell, um die Luftzirkulation zu verbessern und Feuchtigkeitsstau im Bestand zu verhindern.[3] Überkopf-Bewässerung sollte strikt vermieden werden, um die Blattnässe zu minimieren, da diese Pilzinfektionen fördert. Im Rahmen des Integrierten Pflanzenschutzes (IPM) werden resistente Sorten wie 'Prospera' sowie regelmäßige Fruchtfolgen empfohlen, um den Krankheitsdruck zu senken.[2] Biologische Bekämpfungsmaßnahmen umfassen den Einsatz von Neemöl oder insektiziden Seifen, die weichhäutige Insekten bei Kontakt ersticken, ohne Nützlinge stark zu beeinträchtigen.[1] Kupferhaltige Fungizide können präventiv gegen bakterielle Infektionen eingesetzt werden, erfordern jedoch eine regelmäßige Applikation.[8] Paradoxerweise wirkt die Pflanze selbst als Nützling: Ihre ätherischen Öle zeigen repellierende Eigenschaften gegen Mückenarten wie *Aedes aegypti* und *Anopheles*. Wurzelextrakte von *Ocimum basilicum* wirken zudem nematozid und können die Entwicklung von Wurzelgallennematoden in Gemüsekulturen signifikant unterdrücken.[3] Patente beschreiben ferner Verfahren zur Herstellung von insektenabweisenden Mitteln auf Basis ausgekochter Pflanzenteile in Kombination mit Pyrethrum-Extrakten.[1] Gesundheitlich ist zu beachten, dass hohe Dosen des Inhaltsstoffs Eugenol leberschädigend wirken und die Blutgerinnung beeinflussen können. Personen, die Antikoagulanzien wie Warfarin einnehmen, sollten daher beim medizinischen Einsatz von hochkonzentrierten Basilikumextrakten Vorsicht walten lassen.[2]

Biologie & Lebenszyklus

Biologisch wird *Ocimum basilicum* als einjährige krautige Pflanze klassifiziert, die in warmen, frostfreien Klimazonen auch als kurzlebige Staude fungieren kann.[1] Der Lebenszyklus beginnt mit der Keimung, die bei Temperaturen um 21 °C typischerweise innerhalb von 5 bis 10 Tagen erfolgt.[3] Die vegetative Phase ist durch ein buschiges Wachstum mit verzweigten Stängeln gekennzeichnet, wobei die Pflanze Wuchshöhen von 30 bis 60 cm erreicht.[2] Für eine optimale physiologische Entwicklung sind Temperaturen zwischen 21 °C und 27 °C sowie eine tägliche Sonneneinstrahlung von 6 bis 8 Stunden erforderlich. Als kälteempfindliche Art erleidet Basilikum bei Temperaturen unter 10 °C physiologische Schäden oder stirbt ab.[1] Die reproduktive Phase (Blüte) beginnt etwa 8 bis 12 Wochen nach der Pflanzung, oft beschleunigt durch Hitzestress oder lange Tageslichtperioden.[3] Dabei bildet die Pflanze endständige Blütenstände in Form von Scheinquirlen aus, die kleine, lippenförmige Blüten in Farben von Weiß bis Violett tragen.[2] Diese Blüten produzieren Nektar und werden von Insekten wie Bienen und Schmetterlingen bestäubt, was die ökologische Rolle der Pflanze im Habitat unterstreicht. Nach der Befruchtung entwickeln sich Früchte in Form von Klausen (Schizokarpien), die in vier kleine, abgerundete Nüsschen zerfallen.[1] Die darin enthaltenen schwarzen Samen bleiben bei kühler und trockener Lagerung 4 bis 5 Jahre keimfähig.[7] Ein vorzeitiges Blühen, das sogenannte "Bolting", verschiebt die Energie der Pflanze von der vegetativen Blattproduktion zur Fortpflanzung, was die Blattqualität mindert.[1] Zu den natürlichen Mortalitätsfaktoren gehören Pilzpathogene wie *Peronospora belbahrii* (Falscher Mehltau), der besonders bei hoher Luftfeuchtigkeit über 85 % auftritt.[2] Zudem wird die Pflanze von Schädlingen wie Blattläusen, Spinnmilben und Japankäfern befallen, die das Blattgewebe schädigen oder skelettieren.[1] Zur chemischen Abwehr produziert Basilikum ätherische Öle mit Verbindungen wie Linalool und Eugenol, die repellierende Eigenschaften gegen Insekten aufweisen.[3]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Kuddewörde, Schleswig-Holstein, Deutschland

    28.09.2025

  • Deutschland

    28.09.2025

  • Kaiser-Wilhelm-Koog, Deutschland

    27.09.2025

  • Gettorf Am Brook, 24214 Gettorf, Deutschland

    27.09.2025

  • Glückstadt, 25348 Glückstadt, Deutschland

    22.09.2025

Daten: iNaturalist

Vorkommen & Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von *Ocimum basilicum* erstreckt sich über die tropischen Regionen von Zentralafrika bis Südostasien, mit einem Schwerpunkt auf dem Indischen Subkontinent.[1][3] In diesen natürlichen Habitaten bevorzugt die Art feuchte, gut durchlässige Böden mit lehmiger oder sandiger Textur und einem pH-Wert zwischen 5,5 und 7,5. Typische Standorte umfassen Savannen, Waldränder, Gebüschformationen sowie Flussufer, wo die Pflanze als Ausdauernde oder Halbstrauch wächst. Die vertikale Verbreitung reicht dabei vom Meeresspiegel bis in Höhenlagen von etwa 1500 Metern.[3] Heute ist die Art in über 90 Ländern weltweit in gemäßigten, subtropischen und tropischen Klimazonen etabliert.[4] In Europa kommt *Ocimum basilicum* als eingebürgerte Pflanze unter anderem in Deutschland, Großbritannien und Rumänien sowie auf den Kanarischen Inseln vor.[4][2] Das Areal umfasst zudem weite Teile Amerikas, von den US-Bundesstaaten Illinois und New York bis nach Brasilien, sowie afrikanische Regionen wie Kenia und Angola.[4] Die Ausbreitung in den Mittelmeerraum begann bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. über antike Handelsrouten, während die Einführung in Amerika im 16. Jahrhundert durch portugiesische und spanische Seefahrer erfolgte.[5][2] Außerhalb des gezielten Anbaus in Gärten und Feldern tritt die Pflanze häufig als Kulturflüchtling in gestörten Habitaten auf.[1] Sie besiedelt Straßenränder, Brachflächen, Entwässerungsgräben und lichte Wälder, insbesondere in ariden und semiariden Gebieten. In einigen Gebieten des Pazifiks, wie Hawaii und Fidschi, sowie in Australien zeigt die Art invasive Tendenzen und konkurriert in Uferzonen und Woodlands mit der heimischen Vegetation.[1][6] Für eine erfolgreiche Etablierung benötigt die wärmeliebende Pflanze Jahresniederschläge zwischen 0,6 und 4,3 Metern sowie Temperaturen zwischen 7 und 27 °C.[3] Aufgrund der hohen Frostempfindlichkeit besteht *Ocimum basilicum* in gemäßigten Breiten meist nur als einjährige Pflanze, während sie in frostfreien Gebieten ausdauernd wächst.[1]

Saisonalität & Aktivität

Basilikum (*Ocimum basilicum*) ist eine wärmeliebende Pflanze, die in gemäßigten Breiten als einjähriges Kraut kultiviert wird, während sie in tropischen Habitaten als kurzlebige Staude perennieren kann.[1] Die physiologische Aktivität ist stark temperaturabhängig, wobei das Wachstumsoptimum tagsüber zwischen 21 °C und 27 °C liegt.[3] Da die Art äußerst frostempfindlich ist und bereits bei Temperaturen unter 10 °C Schäden erleidet, beschränkt sich die Vegetationsperiode im Freiland strikt auf die frostfreie Saison. Der Lebenszyklus beginnt mit der Keimung, die bei Bodentemperaturen um 21 °C typischerweise 5 bis 10 Tage dauert.[1] Für die vegetative Entwicklung ist eine hohe Lichtintensität essenziell, idealerweise mit 6 bis 8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag. Die reproduktive Phase, gekennzeichnet durch die Bildung von Blütenständen, setzt im Spätsommer etwa 8 bis 12 Wochen nach der Pflanzung ein. Umweltstressoren wie extreme Hitze oder lange Tageslichtperioden können diesen Prozess beschleunigen und zum vorzeitigen „Schießen“ (Bolting) führen. In diesem Stadium verlagert die Pflanze ihre Ressourcen von der Blattproduktion in die Samenbildung, was die Erntequalität mindert.[3] In gemäßigten Klimazonen endet die Aktivität der Pflanzen unweigerlich mit den ersten Frösten im Herbst, da keine natürliche Überwinterung im Freiland möglich ist. Eine Fortführung der Aktivität über den Winter ist nur in geschützten Innenräumen unter Einsatz von künstlicher Beleuchtung realisierbar. Das öffentliche Suchinteresse korreliert mit dieser biologischen Saisonalität und zeigt deutliche Spitzenwerte in den Sommermonaten Juni und Juli.[1]

Wissenschaftliche Forschung & Patente

DE-202019105962-U1 Mechanical Unbekannt

Zweikammer-System zur kombinierten Ausgabe eines Basilikumextrakts mit einem Extrakt aus Erbsensprossen

Care Connection GmbH (2019)

Relevanz: 6/10

Zusammenfassung

Dieses Gebrauchsmuster beschreibt ein Verpackungssystem mit zwei getrennten Kammern (Beuteln). Ein Beutel enthält Basilikumextrakt, der andere Extrakt aus Erbsensprossen (Pisum sativum). Das System ermöglicht die getrennte Lagerung und kombinierte Ausgabe der Wirkstoffe, was häufig in kosmetischen Anwendungen (z.B. zur Haarwuchsförderung) relevant ist, um die Stabilität der Komponenten zu gewährleisten.

CN-106577801-A Biological Unbekannt

Verfahren zur Herstellung einer mückenabweisenden Flüssigkeit auf Basis von Ocimum basilicum

Dongguan City Weike Applied Statistics Research Institute (2016)

Relevanz: 9/10

Zusammenfassung

Das Patent beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines Mückenschutzmittels, das primär auf Basilikum (Ocimum basilicum) basiert. Dabei werden Wurzeln, Stängel und Blätter der Pflanze ausgekocht und mit einem Extrakt aus weißen Pyrethrum-Blüten im Verhältnis 4:1 gemischt. Die Lösung ist gesundheitlich unbedenklich und zeigt eine bessere insektizide Wirkung als reine Pyrethrin-Produkte. Es handelt sich um eine einfache, breit anwendbare Methode zur Insektenabwehr.

KR-101692667-B1 Chemical Erteilt

Mückenabweisende Zusammensetzung, Herstellungsverfahren und Verwendung in Wasserfarbe

Shk Inc. (2016)

Relevanz: 5/10

Zusammenfassung

Die Erfindung betrifft eine mückenabweisende Zusammensetzung, die Mücken nicht tötet, sondern fernhält (Repellent). Der Herstellungsprozess ist komplex und beinhaltet Schwefelwasser sowie Extrakte aus Zanthoxylum (Hauptkomponente) gemischt mit weiteren Pflanzen wie Eukalyptus, Zimt und Ocimum basilicum. Diese Mischung kann unter anderem in Wasserfarben für den Anstrich verwendet werden.

KR-20110132782-A Chemical Unbekannt

Zusammensetzung zur Vorbeugung oder Besserung von Diabetes mit Salz und Ocimum basilicum-Extrakt

Mokpo National University of Ind Academy of Coop (2010)

Relevanz: 7/10

Zusammenfassung

Hier wird ein spezielles Salz zur diätetischen Unterstützung bei Diabetes entwickelt. Meersalz wird in Wasser gelöst, mit Basilikum (Ocimum basilicum) erhitzt, konzentriert und getrocknet. Der resultierende Extrakt hemmt Alpha-Glucosidase und dient als funktionelles Lebensmittel oder Lebensmittelzusatz zur Blutzuckerregulierung.

MY-154980-A Biological Unbekannt

Insektenabwehrmittel

Universiti Malaysia Terengganu (2008)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Die Erfindung betrifft ein Insektenabwehrmittel mit kontrollierter Freisetzung. Es besteht zu 70-95% aus Polyethylenglykol und zu 5-30% aus ätherischem Öl von Ocimum basilicum. Optional kann auch Öl von Chromolaena odorata hinzugefügt werden. Die Formulierung nutzt die abwehrenden Eigenschaften des Basilikumöls in einer Trägersubstanz für eine langanhaltende Wirkung.

Quellen & Referenzen

  1. https://plants.ces.ncsu.edu/plants/ocimum-basilicum/
  2. https://www.gbif.org/species/2927096
  3. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10748370/
  4. https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:452874-1
  5. https://usbasilconsortium.rutgers.edu/all-about-basil/basil-history-and-culture/
  6. http://www.hear.org/pier/species/ocimum_basilicum.htm
  7. https://extension.illinois.edu/blogs/good-growing/2023-01-20-are-my-seeds-still-good-testing-seed-germination
  8. https://plant-pest-advisory.rutgers.edu/copper-resistance-in-bacterial-leaf-spot-found-in-new-jersey/
  9. Literaturzusammenfassung: Basil