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Berberitze Berberis vulgaris

Berberitze

Taxonomische Klassifikation

Reich Pflanzen (Plantae)
Stamm Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordnung Ranunculales (Ranunculales)
Familie Berberidaceae
Gattung Berberis
Art Berberis vulgaris
Wissenschaftlicher Name: Berberis vulgaris L.
Akzeptierter Name
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Einleitung

Die **Berberitze** (*Berberis vulgaris*), auch Gewöhnliche Berberitze genannt, ist ein sommergrüner Strauch aus der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae), der ursprünglich in Zentral- und Südeuropa sowie Westasien beheimatet ist.[1][2] Die bis zu drei Meter hohe Pflanze unterscheidet sich durch ihre dreiteiligen Dornen und gesägten Blätter von ähnlichen Arten wie *Berberis thunbergii*.[3] Da sie als obligatorischer Zwischenwirt für den Getreideschwarzrost (*Puccinia graminis*) fungiert und Ernteerträge massiv gefährden kann, wurde sie in vielen Agrarregionen historisch systematisch bekämpft.[4]

Fakten (kompakt)

- Die Samen der Pflanze können über neun Jahre im Boden keimfähig bleiben, was die Ausbreitung begünstigt. - Das gelbe Holz sowie die innere Rinde wurden historisch als Quelle für Färbemittel genutzt. - In der iranischen Küche sowie für die Herstellung von Marmeladen und Gelees finden die essbaren Früchte kulinarische Verwendung. - Pharmakologische Untersuchungen schreiben Wurzeln, Rinde und Blättern antimikrobielle, entzündungshemmende und blutdrucksenkende Wirkungen zu. - Die hängenden Blütenstände setzen sich aus 10 bis 20 Einzelblüten zusammen, die jeweils etwa 8 mm breit sind und sechs Blütenblätter besitzen. - An den fein gesägten Blatträndern befinden sich spezifisch 8 bis 30 dornige Zähne. - Die Gattung *Berberis* umfasst weltweit etwa 615 akzeptierte Arten. - Neben Vögeln wie Rotkehlchen und Drosseln tragen auch Säugetiere und Vieh zur Verbreitung der Samen bei. - Die ellipsoiden Beeren enthalten im Inneren jeweils ein bis drei Samen. - Taxonomisch wird die Art der Ordnung Ranunculales und der Klasse Magnoliopsida zugeordnet.[6]

Name & Einordnung

Die wissenschaftliche Erstbeschreibung von *Berberis vulgaris* erfolgte 1753 durch Carl Linnaeus in dessen fundamentalem Werk *Species Plantarum*. Die Art steht innerhalb der Gattung *Berberis* im gleichnamigen Subgenus, das durch laubabwerfendes Laub und dreiteilige Dornen charakterisiert ist. Neben dem akzeptierten Binomen existieren historische Synonyme wie *Berberis dumetorum* L., die jedoch in aktuellen taxonomischen Datenbanken als veraltet gelten.[4] Nach derzeitiger Klassifikation werden drei Unterarten unterschieden: die weit verbreitete Nominatform *B. vulgaris* subsp. *vulgaris*, die südliche *B. vulgaris* subsp. *australis* sowie die iberische *B. vulgaris* subsp. *seroi*. Diese infraspezifischen Taxa differenzieren sich hauptsächlich durch geografische Areale und feine morphologische Merkmale wie die Länge der Infloreszenz-Brakteen.[1] Im Deutschen trägt die Art den Trivialnamen Berberitze.[4] Im englischen Sprachraum sind Bezeichnungen wie "Common barberry" oder "European barberry" etabliert, die auf die europäische Herkunft und die Häufigkeit der Art verweisen.[1] Historisch oder regional beschriebene Varietäten wie var. *polyantha* werden heute meist nicht mehr taxonomisch anerkannt, da sie oft lediglich kultivierte Selektionen repräsentieren.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Berberis vulgaris wächst als sommergrüner Strauch, der Wuchshöhen und -breiten von 1 bis 3 Metern erreicht.[2][4] Die Pflanze bildet aufrechte, weit ausladende Zweige mit bogig überhängenden Spitzen und einer grauen, im Alter abblätternden Rinde aus.[4][3] Ein charakteristisches Bestimmungsmerkmal sind die scharfen, dreiteiligen (trifurkaten) Dornen von bis zu 2,5 cm Länge, die an den Knoten sitzen.[2][1] Die einfachen, wechselständigen Blätter stehen oft büschelig an Kurztrieben in den Achseln der Dornen.[3] Sie sind eiförmig bis lanzettlich, 1 bis 5,5 cm lang und besitzen einen fein gesägten Rand mit 8 bis 30 dornigen Zähnen.[2][4] Das Holz und die innere Rinde weisen eine auffällige gelbe Färbung auf.[4] Die kleinen, hellgelben Blüten erscheinen von April bis Juni und hängen in 2 bis 6 cm langen Trauben, die typischerweise 10 bis 20 Einzelblüten umfassen.[2][3] Jede Blüte misst 4 bis 8 mm im Durchmesser, besitzt sechs Blütenblätter und verfügt über berührungsempfindliche Staubblätter.[4][1] Aus den Blüten entwickeln sich längliche bis eiförmige, leuchtend rote Beeren mit einer Länge von 7 bis 12 mm.[3][2] Die Früchte enthalten ein bis drei Samen und verbleiben oft bis in den Winter hinein am Strauch.[2][4] Taxonomisch werden drei Unterarten unterschieden, wobei die Nominatform *B. vulgaris* subsp. *vulgaris* durch bis zu 4 cm lange Blätter und etwa 2 cm lange Dornen gekennzeichnet ist.[1] Die mediterrane *B. vulgaris* subsp. *australis* besitzt tendenziell kleinere Blätter, während *B. vulgaris* subsp. *seroi* längere Tragblätter aufweist.[1] Zur Abgrenzung von der ähnlichen *Berberis thunbergii* dienen primär die dreiteiligen Dornen sowie die gesägten Blattränder, da *B. thunbergii* meist einfache Dornen und glattrandige Blätter besitzt.[2][1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

In landwirtschaftlichen Regionen wird *Berberis vulgaris* primär als bedeutender Schädling klassifiziert, während sie in nicht-heimischen Gebieten wie Nordamerika als invasive Art gilt, die dichte Dickichte bildet und die einheimische Vegetation verdrängt.[4][3] Das größte Schadpotenzial resultiert aus der Funktion der Pflanze als Zwischenwirt für den Schwarzrost (*Puccinia graminis*), der Getreideerträge um bis zu 70 % reduzieren kann.[5][4] Auf den Blättern der Berberitze findet die geschlechtliche Vermehrung des Pilzes statt, was die Entstehung neuer, virulenter Rassen ermöglicht und Epidemien im Weizenanbau begünstigt.[4] Medizinisch ist die Pflanze relevant durch Alkaloide wie Berberin, die zwar antimikrobielle Wirkungen zeigen, bei übermäßigem Verzehr jedoch Magen-Darm-Beschwerden oder Hypotonie auslösen können.[3][4] Aufgrund möglicher fötaler Schädigungen ist die Anwendung während der Schwangerschaft kontraindiziert.[4] Befallsanzeichen im Feld sind die charakteristischen dreiteiligen Dornen sowie die bis in den Winter haftenden roten Beeren, die eine Identifizierung erleichtern.[3] Zur Prävention bestehen in Kanada und US-Bundesstaaten wie Michigan strenge rechtliche Verbote für Verkauf und Transport, da die Art als „noxious weed“ gelistet ist.[2][4] Historische Bekämpfungsmaßnahmen umfassten großflächige Ausrottungsprogramme, bei denen im 20. Jahrhundert allein in den USA über 500 Millionen Sträucher vernichtet wurden.[4] Die physikalische Bekämpfung durch Rodung wird durch das dornige Wachstum und die Fähigkeit der Pflanze erschwert, aus Rhizomen oder Wurzelresten erneut auszutreiben.[4][2] Ein effektives Management erfordert langfristiges Monitoring, da Samen im Boden über neun Jahre keimfähig bleiben und durch Vögel weit verbreitet werden.[4] Im Gartenbau umfasst der integrierte Pflanzenschutz bei Befall durch Blattläuse den Einsatz von insektiziden Seifen oder Nützlingen wie Marienkäfern. Zur Vermeidung von Rostpilzbefall im Zierpflanzenbau wird das Entfernen infizierter Pflanzenteile sowie der Einsatz von Neemöl empfohlen.[3]

Biologie & Lebenszyklus

Berberis vulgaris ist ein sommergrüner Strauch, der sich sowohl sexuell durch Samen als auch vegetativ über Rhizome vermehrt. Die reproduktive Reife tritt im Alter von vier bis sieben Jahren ein, woraufhin mature Pflanzen jährlich 1.000 bis 5.000 Früchte produzieren können.[4] Die zwittrigen Blüten erscheinen von April bis Juni und werden primär durch Insekten wie Bienen, Wespen und Fliegen bestäubt, die durch Nektar angelockt werden.[4][3] Nach der Befruchtung entwickeln sich ellipsoide rote Beeren, die von Juli bis September reifen und oft bis in den Winter an der Pflanze verbleiben.[2] Die Samen unterliegen einer Dormanz und benötigen zur Keimung eine Kältestratifikation von zwei bis drei Monaten bei etwa 4°C. Optimale Keimungsraten werden bei wechselnden Temperaturen zwischen 10 und 22°C in flacher Bodentiefe erreicht. Vegetativ breitet sich die Pflanze durch unterirdische Rhizome und Wurzelausläufer aus, wodurch dichte klonale Bestände von bis zu fünf Metern Durchmesser entstehen. Einzelne Stämme erreichen ein Alter von bis zu 30 Jahren, wobei die Pflanze eine hohe Kältetoleranz bis -40°C aufweist.[4] *B. vulgaris* bevorzugt gut durchlässige, alkalische Böden (pH 6–8) und benötigt für optimales Wachstum mindestens 630 mm Jahresniederschlag. Eine zentrale ökologische Rolle spielt die Art als obligater Zwischenwirt für den Schwarzrost (*Puccinia graminis*), dessen sexuelle Reproduktionsphase auf den Blättern der Berberitze stattfindet.[4] Dabei bilden sich auf der Blattunterseite Aecidien, deren Sporen anschließend Getreide infizieren.[5] Fressfeinde wie Rehe meiden die ausgewachsenen Blätter aufgrund der scharfen Dornen und Alkaloide, während Blattläuse gelegentlich junge Triebe befallen.[4][3] Die Samenverbreitung erfolgt endozoochor über Vögel und Säugetiere, wobei die Samen im Boden über neun Jahre lebensfähig bleiben können.[4]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Germany

    07.01.2026

  • Deutschland

    05.01.2026

  • Landsberg am Lech, Bayern, Germany

    01.01.2026

  • Landsberg am Lech, Bayern, Germany

    01.01.2026

  • Deutschland

    21.12.2025

Daten: iNaturalist

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Berberis vulgaris* erstreckt sich über Zentral- und Südeuropa bis nach Westasien und Nordwestafrika.[2][1] In Europa reicht das Areal von Frankreich und Spanien im Westen über Deutschland bis zur Ukraine im Osten. Die vertikale Verbreitung der Art reicht vom Meeresspiegel bis in Höhenlagen von etwa 2.500 Metern in den Gebirgsregionen Südeuropas und Nordafrikas.[2][4] Bereits im 17. Jahrhundert wurde die Pflanze von Siedlern nach Nordamerika eingeführt, wo sie ab 1671 als verwildert dokumentiert wurde. Heute ist *Berberis vulgaris* weit über ihr Ursprungsgebiet hinaus in Nordeuropa sowie in Nordamerika, Neuseeland und Australien eingebürgert. In Nordamerika konzentrieren sich die Bestände auf den Nordosten und Mittleren Westen der USA sowie kanadische Provinzen wie Ontario und Québec.[4] Der Strauch bevorzugt gemäßigte Klimazonen und gedeiht vorwiegend auf kalkhaltigen, gut durchlässigen Böden mit einem pH-Wert zwischen 6 und 8.[4][3] Zu den typischen natürlichen Habitaten zählen lichte Laubwälder, Gebüsche sowie felsige Hänge.[2][4] *Berberis vulgaris* toleriert Standorte von voller Sonne bis zum Halbschatten und besitzt eine hohe Schattentoleranz, die ihr das Eindringen in den Unterwuchs von Wäldern ermöglicht. Aufgrund ihrer ausgeprägten Winterhärte übersteht die Art Temperaturen bis zu -40 °C. Häufig besiedelt die Berberitze auch anthropogen beeinflusste Standorte wie Hecken, Waldränder und Ruderalflächen, wo sie dichte Dickichte bilden kann. Die lokale Verbreitung wurde historisch stark durch ihre Rolle als Zwischenwirt für den Getreideschwarzrost (*Puccinia graminis*) beeinflusst, was zu großflächigen Ausrottungskampagnen in Agrarregionen führte.[4] Die Ausbreitung der Samen erfolgt primär durch Vögel und Säugetiere, wodurch neue Habitate auch über größere Distanzen hinweg kolonisiert werden.[1]

Saisonalität & Aktivität

Berberis vulgaris ist ein sommergrüner Strauch, dessen Vegetationszyklus durch den Laubabwurf im Winter unterbrochen wird.[4] Die Blütezeit erstreckt sich im nativen Verbreitungsgebiet sowie in eingeführten Regionen in der Regel von April bis Juni.[4][3] Während dieser Phase erfolgt die Bestäubung der hängenden Blütentrauben primär durch Insekten wie Bienen, Wespen und Käfer. Nach der Befruchtung entwickeln sich die Früchte, die je nach klimatischen Bedingungen zwischen Juli und September reifen. Ein charakteristisches Merkmal der Saisonalität ist das Verbleiben der roten Beeren am Strauch über den gesamten Winter, wodurch sie in der kalten Jahreszeit als Nahrungsquelle für Vögel verfügbar bleiben.[4] Im kommerziellen Anbau, insbesondere im Iran, findet die Ernte der Früchte im Spätsommer bis Herbst statt, typischerweise von Mitte September bis November.[5] Eine ökologische Schlüsselfunktion übernimmt die Pflanze im Frühjahr als Zwischenwirt für den Schwarzrost (*Puccinia graminis*). Zu diesem Zeitpunkt keimen überwinterte Teliosporen und infizieren die jungen Blätter der Berberitze, woraufhin sich Aecidien bilden, deren Sporen anschließend auf Getreide übergehen. Die Samen der Pflanze benötigen eine Kälteperiode (Stratifikation) von etwa 8 bis 12 Wochen während der Wintermonate, um ihre Keimruhe zu brechen und im Frühling zu keimen.[4] Das öffentliche Suchinteresse korreliert mit diesen biologischen Aktivitätsphasen und zeigt Spitzenwerte im April zu Beginn der Blüte sowie im Oktober zur Zeit der Fruchtreife und Ernte.

Wissenschaftliche Forschung & Patente

CN-113956250-A Chemical Anmeldung

Berberinhydrochlorid-pharmazeutisches Co-Kristall und Herstellungsverfahren

University of Shanghai Eng Science (2021)

Relevanz: 9/10

Zusammenfassung

Die Erfindung betrifft die chemische Optimierung von Berberin, dem Hauptalkaloid aus Berberis vulgaris. Durch die Bildung von Co-Kristallen mit aromatischen Säuren (z.B. 4-Aminobenzoesäure) werden die Löslichkeit und Bioverfügbarkeit des Wirkstoffs verbessert. Dies ermöglicht eine effektivere pharmazeutische Nutzung des aus der Berberitze gewonnenen Stoffes.

DE-112019004651-T5 Biological Unbekannt

Verfahren zur Behandlung von Vitiligo

Kuwait University (2019)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Das Patent beschreibt eine pflanzliche Zusammensetzung zur Behandlung der Hautkrankheit Vitiligo. Eine der Ausführungsformen enthält spezifisch Wurzelpulver von Berberis vulgaris in Kombination mit anderen Kräutern wie Cassia tora und Granatapfelschale. Die Methode kombiniert die topische Anwendung der Paste mit UV-Bestrahlung, um die Melanogenese anzuregen und gleichzeitig schädliche reaktive Sauerstoffspezies (ROS) abzufangen.

EP-3590356-A1 Biological Unbekannt

Zusammensetzung zur Kontrolle und Senkung des Blutcholesterinspiegels

Uriach Consumer Healthcare S L (2019)

Relevanz: 6/10

Zusammenfassung

Es wird eine Formulierung zur Behandlung von Dyslipidämie vorgestellt, die Phytosterole mit verschiedenen Wirkstoffen kombiniert. Extrakte aus der Familie Berberis (einschließlich Berberis vulgaris) werden explizit als eine der möglichen aktiven Komponenten zur Senkung des Cholesterinspiegels genannt. Die Innovation liegt in der synergistischen Kombination mit Hydroxytyrosol.

CN-104257765-A Biological Unbekannt

Fischarzneimittel zur Behandlung der Rotfleckenkrankheit

University of Zhejiang Ocean (2014)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Dieses Patent stellt ein pflanzliches Arzneimittel für die Aquakultur vor, speziell gegen die Rotfleckenkrankheit bei Fischen. Die Rezeptur enthält 5-10 Gewichtsteile Berberis vulgaris als festen Bestandteil einer Mischung aus sieben Kräutern. Es wird als umweltfreundliche Alternative mit geringen Nebenwirkungen für Fischteiche beschrieben.

GB-2531252-A Biological Unbekannt

Indische Kräuterflüssigkeiten zur Behandlung von Lungeninfektionen und Blutreinigung

Sethukkarai Thiru (2014)

Relevanz: 7/10

Zusammenfassung

Das Patent beschreibt eine traditionelle indische Extraktionsmethode ('Pudam') zur Gewinnung von Kräuterflüssigkeiten. Berberis vulgaris ist eines von zehn spezifischen Kräutern, die in einem Tontopf-System verarbeitet werden. Das gewonnene Extrakt soll, gemischt mit pflanzlichem Glycerin, inhaliert werden (z.B. via E-Zigarette), um Lungeninfektionen zu behandeln.

Quellen & Referenzen

  1. https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:328527-2
  2. https://plants.ces.ncsu.edu/plants/berberis-vulgaris/
  3. https://gobotany.nativeplanttrust.org/species/berberis/vulgaris/
  4. https://www.ars.usda.gov/midwest-area/stpaul/cereal-disease-lab/docs/barberry/barberry-situation-past-present-future/
  5. https://salamarkets.com/barberry-production-in-iran/
  6. Literaturzusammenfassung: Berberis vulgaris