Buntnessel –Plectranthus scutellarioide
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Taxonomische Klassifikation
Reich
Pflanzen (Plantae)
Stamm
Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordnung
Lamiales (Lamiales)
Familie
Lamiaceae
Gattung
Coleus
Art
Plectranthus scutellarioides
Wissenschaftlicher Name:
Plectranthus scutellarioides (L.) R.Br.
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Einleitung
*Plectranthus scutellarioides*, allgemein bekannt als Buntnessel, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Ursprünglich in den tropischen und subtropischen Regionen Südostasiens und Nordaustraliens beheimatet, wird sie heute weltweit als Zierpflanze kultiviert. Früher wurde die Buntnessel auch unter den Synonymen *Coleus scutellarioides* und *Solenostemon scutellarioides* geführt, jedoch wurde *Coleus scutellarioides* im Jahr 2019 aufgrund phylogenetischer Studien innerhalb der Lamiaceae wieder eingesetzt.[1]
Fakten (kompakt)
- *Coleus scutellarioides* kann in seiner natürlichen tropischen Umgebung als ausdauernder Halbstrauch eine Höhe von 0,5 bis 2 Metern erreichen, wird aber in der Kultivierung oft als kompaktere einjährige oder kurzlebige Staude angebaut. - Die Stängel von *Coleus scutellarioides* haben einen quadratischen oder viereckigen Querschnitt und eine halbsukkulente Textur, was zur Wasserspeicherung und strukturellen Unterstützung beiträgt. - Die Blätter sind gegenständig entlang der Stängel angeordnet und sind gestielt, wobei die Blattstiele bis zu 5 cm lang sind. - Die Blütenstände von *Coleus scutellarioides* sind typischerweise endständige Trauben, können aber gelegentlich auch aus achselständigen Positionen entstehen und bilden aufrechte Ähren, die bis zu 30 cm lang werden. - Die Blüten sind klein und röhrenförmig und messen etwa 1–1,5 cm in der Länge, wobei die Blütenblätter zu einer zweilippigen Form verwachsen sind. - Die obere Lippe der Blüte ist typischerweise kleiner und aufrechter, während die untere Lippe größer und dreilappig ist und als Plattform für bestäubende Insekten dient. - Die Blütenfarben umfassen verschiedene Schattierungen von Blau, Violett oder Weiß, oft mit subtilen Mustern oder Markierungen, die Bestäuber anlocken. - Die Blüten sind tendenziell unbedeutend und werden in der Kultivierung typischerweise entfernt, um das Blattwachstum zu fördern. - Die Früchte von *Coleus scutellarioides* sind kleine, trockene Schließfrüchte, die jeweils einen einzelnen Samen enthalten. - Die Samen sind typischerweise klein und leicht, was die Ausbreitung durch Wind oder andere Mechanismen ermöglicht. - *Coleus scutellarioides* ist seit der viktorianischen Zeit wegen seines dekorativen Laubs beliebt und ist zu einem festen Bestandteil im Ziergartenbau geworden. - *Coleus scutellarioides* kann leichte Hautreizungen verursachen und ist anfällig für Schädlinge wie Blattläuse und Spinnmilben. - Durch selektive Züchtung sind kompaktere Wuchsformen entstanden, wobei die Höhe häufig auf 0,3–0,7 Meter begrenzt ist, um den Zierzwecken gerecht zu werden.[5]
Name & Einordnung
Die Buntnessel, wissenschaftlich als *Coleus scutellarioides* (L.) Benth. bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Die Art wurde ursprünglich 1763 von Carl Linnaeus als *Ocimum scutellarioides* beschrieben. George Bentham überführte sie 1830 in die Gattung *Coleus* und schuf damit die heute gültige Kombination *Coleus scutellarioides* (L.) Benth..[1] Der Gattungsname *Coleus* leitet sich vom griechischen Wort 'koleos' (Scheide) ab und bezieht sich auf die verwachsenen Staubfäden, die eine Röhre bilden. Das Artepitheton *scutellarioides* bedeutet 'ähnlich der Gattung *Scutellaria*', was sich auf den haltbaren Kelch bezieht, der einer kleinen Schale ähnelt. Im Laufe der Zeit wurde die Buntnessel mehrfach umklassifiziert, was zu einer Vielzahl von Synonymen führte. Zu den bedeutenden Synonymen zählen *Plectranthus scutellarioides* (L.) R.Br. (1810) und *Solenostemon scutellarioides* (L.) Codd (1941). Aufgrund phylogenetischer Studien wurde der Name *Coleus scutellarioides* im Jahr 2019 jedoch wiederhergestellt. Im Deutschen ist die Pflanze als Buntnessel bekannt. Englische Trivialnamen sind painted nettle und flame nettle, die sich auf das farbenprächtige Laub beziehen.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
*Plectranthus scutellarioides*, allgemein bekannt als Buntnessel, ist eine blühende Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Diese aufrechte, einjährige oder zarte, krautige Staude erreicht eine Höhe von 15–90 cm und eine ähnliche Breite und bildet buschige Hügel aus sukkulenten, vierkantigen Stängeln. Die Blätter sind gegenständig, eiförmig bis länglich, 7,5–15 cm lang, mit grob gezähnten Rändern und lebhaften, vielfarbigen Mustern in Grün-, Rot-, Rosa-, Burgunder-, Gelb-, Lila-, Creme- und Weißtönen, oft mit Adern oder Rändern in kontrastierenden Farbtönen. Die Blüten sind klein und röhrenförmig, etwa 1–2 cm lang, mit einer zweilippigen Krone. Die Blütenfarben variieren, sind aber im Allgemeinen gedämpft und reichen von blauweiß bis lavendelfarben oder blassviolett, gelegentlich mit rosafarbenen Farbtönen in bestimmten Stämmen. Die Blütenstände sind typischerweise endständige Trauben, können aber gelegentlich auch aus achselständigen Positionen entstehen und bilden aufrechte Ähren, die bis zu 30 cm lang werden. Die Blüten entwickeln sich zu kleinen, nicht öffnenden Nüsschenfrüchten, die jeweils einen einzigen winzigen Samen enthalten, der von einem beständigen Kelch umschlossen ist. Die braunen Nüsschen sind sehr klein, typischerweise weniger als 2 mm im Durchmesser. Die Laubfärbung von *Coleus scutellarioides* leitet sich von einer vielfältigen Auswahl an Pigmenten ab, hauptsächlich Anthocyanen und Chlorophyll, die auffällige Muster wie Adern, Ränder und Sprenkel in Rot-, Rosa-, Grün-, Gelb- und Lilatönen erzeugen. Anthocyane, wasserlösliche Flavonoide, sind für die roten, violetten, rosa- und orangefarbenen Farbtöne verantwortlich, während Chlorophyll die Grüntöne verleiht, wobei ihre räumliche Verteilung die charakteristische Blattpanaschierung erzeugt. Über 100 Farbkombinationen existieren zwischen den Kultivaren, die von einfarbigen Farbtönen bis hin zu komplizierten, mehrfarbigen Mustern reichen und Jahrzehnte der Hybridisierungsbemühungen widerspiegeln, die auf ästhetische Vielfalt ausgerichtet sind. Die Sorte 'Black Magic' wird wegen ihrer fast schwarzen, gefältelten Blätter mit leuchtend grünen Rändern geschätzt, die einen dramatischen Kontrast in schattigen Rabatten bilden.[4] Die Rainbow-Serie bietet mehrfarbige Optionen, wie z. B. 'Rainbow Mix', mit Blättern in Rot-, Rosa-, Gelb- und Grüntönen für einen lebhaften Patchwork-Effekt. Die Sorte 'Black Prince' zeichnet sich durch ihre weichen, violett-schwarzen Blätter mit roten Untertönen aus, die sich für die Präsentation in Containern eignen. 'Redhead' ('Uf0646') zeichnet sich durch ein leuchtend rotes Laub aus, das seine Farbe unter verschiedenen Lichtverhältnissen beibehält. 'Trusty Rusty' ('Uf06419') weist orange-rote Blätter auf, die in limettengelbe, gezackte Ränder übergehen, und zeichnet sich durch eine gleichbleibende Leistung aus. 'Pineapple Beauty' bietet goldgelbe Blätter mit einer kastanienbraunen Mitte und wird für ihre leuchtende, tropische Ausstrahlung gelobt. Die Kong-Serie produziert außergewöhnlich große Blätter mit bis zu 15 cm Breite in kräftigen Mustern aus Grün, Rot und Gelb, ideal für auffällige Landschaftsakzente. Die Wizard-Serie ergänzt dies mit kompakteren Formen, die eine Höhe von 30–35 cm erreichen, aber dennoch ein substanzielles Laub in Mischungen wie 'Wizard Coral Sunrise' für Vielseitigkeit in Sonne und Schatten aufweisen. Die Main Street-Serie hat die Hitzetoleranz verbessert, wobei Sorten wie 'Broadway' rot-violette Blätter mit goldenen Rändern aufweisen, die in voller Sonne ohne Ausbleichen gedeihen.[4]
Bedeutung, Schäden & Prävention
*Plectranthus scutellarioides*, allgemein bekannt als Buntnessel, wird in der Regel nicht als Schädling, sondern als Zierpflanze betrachtet. Sie wird wegen ihres attraktiven, bunten Laubs in Gärten und als Zimmerpflanze kultiviert.[4] Allerdings kann *P. scutellarioides* anfällig für bestimmte Schädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben und Wollläuse sein, die das Laub schädigen und die Vitalität der Pflanze beeinträchtigen können. Blattläuse saugen Pflanzensaft, was zu verkrüppelten Blättern und klebrigen Honigtau-Ausscheidungen führt. Spinnmilben erzeugen feine Netze und verursachen gesprenkelte Blätter, besonders unter trockenen Bedingungen. Wollläuse erscheinen als weiße, baumwollartige Massen an Stängeln und Blattachseln, was zu Vergilbung und Welke führt. Zur Bekämpfung dieser Schädlinge können insektizide Seifen direkt auf die betroffenen Stellen oder Niemöl-Sprays aufgetragen werden. Diese Mittel stören die Nahrungsaufnahme und Fortpflanzung der Insekten, ohne nützliche Insekten zu schädigen, wenn sie richtig angewendet werden. Fungalerkrankungen stellen eine erhebliche Bedrohung dar, insbesondere in feuchten Umgebungen. Falscher Mehltau, verursacht durch den Eipilz *Peronospora belbahrii*, führt zu chlorotischen, verzerrten Blättern mit einwärts gerichteter Kräuselung und violett-brauner Sporulation auf den Unterseiten, was oft zu Entlaubung und Absterben der Pflanze führt, wenn er nicht behandelt wird. Die Bekämpfung umfasst die vorbeugende Anwendung von Fungiziden wie Mefenoxam (Gruppe 4), Fosetyl-Al (Gruppe 33) oder Azoxystrobin (Gruppe 11), wobei die chemischen Klassen rotiert werden, um Resistenzen zu vermeiden, und die Aufrechterhaltung einer geringeren Luftfeuchtigkeit durch verbesserte Luftzirkulation.[4] Viruserkrankungen, wie z. B. das Impatiens Necrotic Spot Virus (INSV), verursachen nekrotische Flecken, Ringflecken und Welke, die hauptsächlich durch Thripse (Thysanoptera) während der Nahrungsaufnahme übertragen werden. Überwässerung verschlimmert die Wurzelfäule, typischerweise aufgrund von Krankheitserregern wie *Pythium* spp., was zu geschwärzten Wurzeln, Welke und Stängelzusammenbruch führt; die Vorbeugung erfordert einen gut durchlässigen Boden und das Abtrocknen der Oberfläche zwischen den Wassergaben.[4] Obwohl *P. scutellarioides* in erster Linie für seine Zierqualitäten geschätzt wird, ist es wichtig zu beachten, dass die Pflanze bei manchen Menschen leichte Hautreizungen verursachen kann.[4] Es gibt keine Hinweise darauf, dass *P. scutellarioides* eine Quarantänepflanze ist oder einer Meldepflicht unterliegt. Die Pflanze wird in der traditionellen Medizin zur Behandlung von Kopfschmerzen und Magen-Darm-Problemen eingesetzt. Die Blätter werden zur Linderung von Hauterkrankungen wie Hautausschlägen, Prellungen und Wunden verwendet.[4]
Buntnessel Bilder und Fotos von echten Sichtungen
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Biologie & Lebenszyklus
*Coleus scutellarioides*, oft Buntnessel genannt, ist eine blühende Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie ist bekannt für ihr auffälliges Laub mit vielfältigen Farben und Mustern. Die Pflanze ist in tropischen und subtropischen Regionen Südostasiens und Nordaustraliens heimisch. Die Buntnessel wird hauptsächlich durch vegetative Vermehrung über Stecklinge vermehrt, um die gewünschten Eigenschaften der Sorte zu erhalten. Die Vermehrung über Samen ist ebenfalls möglich, führt aber oft zu Variationen in den Nachkommen, da es sich meist um Hybride handelt. Für die vegetative Vermehrung werden gesunde, nicht blühende Triebspitzen von etwa 10 cm Länge verwendet. Die unteren Blätter werden entfernt und die Stecklinge können in Wasser oder direkt in feuchte Erde gesteckt werden. Die Bewurzelung erfolgt unter optimalen Bedingungen bei 21–24 °C und hoher Luftfeuchtigkeit innerhalb von 1–3 Wochen. Die Blüten von *Coleus scutellarioides* sind klein und röhrenförmig, meist in den Farben Blau, Violett oder Weiß. Sie wachsen an aufrechten, bis zu 30 cm langen Ähren, die sich an den oberen Stängeln bilden. Die Blüten locken zwar Bestäuber wie Bienen an, werden aber oft entfernt, um das Wachstum des Laubs zu fördern. Nach der Bestäubung entwickeln sich kleine, einsamige Nussfrüchte, die jedoch in der Kultivierung selten lebensfähige Samen produzieren. Die Blätter von *Coleus scutellarioides* verdanken ihre Farbenvielfalt den Pigmenten Anthocyan und Chlorophyll. Anthocyane sind für rote, violette, pinke und orangefarbene Töne verantwortlich, während Chlorophyll die grünen Farben erzeugt. Die Intensität der Pigmentierung wird stark von der Lichtintensität beeinflusst. Hohe Lichtintensität fördert die Anthocyanbildung, während Chlorophyll reduziert wird, was zu intensiveren Rot- und Violetttönen führt. Allerdings kann zu viel direktes Sonnenlicht zu Verbrennungen der Blätter führen, daher ist Halbschatten ideal für eine optimale Pigmentierung. *Coleus scutellarioides* ist anfällig für verschiedene Schädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben und Wollläuse. Blattläuse saugen Pflanzensaft und verursachen verkrüppelte Blätter, während Spinnmilben feine Netze bilden und zu einer gesprenkelten Blattverfärbung führen. Wollläuse erscheinen als weiße, watteartige Massen an Stängeln und Blattachseln. Diese Schädlinge können mit Insektizidseifen oder Neemöl bekämpft werden. Falscher Mehltau, verursacht durch den Eipilz *Peronospora belbahrii*, kann ebenfalls ein Problem darstellen und führt zu chlorotischen, verformten Blättern mit violett-brauner Sporulation auf der Blattunterseite. Die Behandlung umfasst den Einsatz von Fungiziden und die Verbesserung der Luftzirkulation.[4]
Vorkommen & Lebensraum
*Plectranthus scutellarioides*, allgemein bekannt als Buntnessel, ist in den tropischen und subtropischen Regionen Asiens beheimatet, von Südostasien über Neuguinea bis nach Nordaustralien und einigen pazifischen Inseln. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet umfasst Länder wie China (Südosten), Taiwan, Indochina (Vietnam, Thailand, Laos, Kambodscha und Myanmar), Malaysia, Indonesien (Borneo, Java, Sulawesi, Sumatra, Kleine Sundainseln und Maluku), die Philippinen, Papua-Neuguinea, die Salomonen, Vanuatu und den Bismarck-Archipel sowie Nord- und Westaustralien (Northern Territory, Queensland, Western Australia) und Nansei-shoto in Japan. Die Art kommt hauptsächlich in feuchten, tropischen Biomen innerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets vor. Sie gedeiht in feuchten, schattigen Unterwuchs von Regenwäldern sowie in gestörten Gebieten, an Flussufern und Bachufern, wo sie eine Vielzahl von Tiefland- bis hin zu montanen Umgebungen bis zu 2.900 Metern Höhe besiedelt.[1] Sie bevorzugt feuchte, gut durchlässige Böden, wie z. B. fruchtbare Lehmböden, und kommt häufig in Sekundärwäldern, Dickichten, Monsunwäldern und sogar Strandwäldern vor, was ihre Anpassungsfähigkeit an schattige und teilweise exponierte Bedingungen in feuchten, tropischen Biomen beweist.[1] Obwohl *P. scutellarioides* in ihren natürlichen Umgebungen aufgrund ihrer Abhängigkeit von ständiger Feuchtigkeit trockenheitsempfindlich ist, zeigt die Art eine gewisse Widerstandsfähigkeit in gestörten Habitaten.[1] Ökologisch gesehen fungiert *P. scutellarioides* als Pionierart in der Sekundärsukzession, besiedelt gestörten Boden und bildet dichte Dickichte, die den Boden in sich erholenden Ökosystemen stabilisieren. Aufgrund des Zierpflanzenanbaus sind eingeführte Populationen heute weltweit verbreitet.[1] In eingeführten tropischen Regionen weist *P. scutellarioides* ein potenzielles invasives Verhalten auf, entweicht aus dem Anbau und bildet beständige Populationen in schattigen, feuchten Gebieten, wobei sie die einheimische Vegetation durch vegetative Vermehrung über Stängelstecklinge neben der sexuellen Vermehrung verdrängt. Diese Anpassungsfähigkeit trägt zu ihrer Rolle in veränderten Landschaften bei, wirft aber Bedenken hinsichtlich der Artenvielfalt in nicht heimischen Ökosystemen auf. Beobachtungsdaten deuten darauf hin, dass die Pflanze in vielen gemäßigten Regionen vorkommt, was auf ihre Fähigkeit hindeutet, sich an verschiedene Klimazonen anzupassen, obwohl keine spezifischen Daten zur Verbreitung in Europa oder Deutschland/DACH vorliegen.[1]
Saisonalität und Nachfragetrend
Basierend auf dem Silberkraft TrendIndex – unserem eigenen Modell aus Suchdaten und Naturbeobachtungen
Saisonale Aktivität
Entwicklung über die Jahre
Saisonalität & Aktivität
*Coleus scutellarioides* blüht vom Sommer bis zum frühen Herbst. Die Blütenstände erscheinen an den oberen Stängeln während der wärmeren Monate, vom Frühsommer bis zum Frühherbst. Die Blüten locken Bestäuber an, insbesondere Bienen. In den gemäßigten Zonen, wo *Coleus scutellarioides* nicht winterhart ist, wird sie typischerweise als einjährige Pflanze kultiviert, da sie keinen Frost verträgt. In den USDA-Zonen 10a bis 11b ist sie jedoch winterhart. Die Pflanze bevorzugt einen konstant feuchten Boden. Die Spitzen der Stängel sollten regelmäßig gestutzt werden, um ein kompaktes, buschiges Wachstum zu erhalten.[2] Das öffentliche Interesse an der Buntnessel (*Coleus scutellarioides*) erreicht in Deutschland typischerweise im Mai und August seinen Höhepunkt, während es im Dezember und Januar am geringsten ist.[3]
Quellen & Referenzen
- https://www.cabidigitallibrary.org/doi/full/10.1079/cabicompendium.118545
- https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Plectranthus+scutellarioides
- Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
- https://plants.ces.ncsu.edu/plants/coleus-scutellarioides/
- Literaturzusammenfassung: Coleus scutellarioides