Zu Inhalt springen

Hausratte Rattus rattus

Hausratte
Hohes Risiko Lästling Kann beißen Physische Gefahr

Taxonomische Klassifikation

Reich Tiere (Animalia)
Stamm Chordatiere (Chordata)
Klasse Säugetiere (Mammalia)
Ordnung Nagetiere (Rodentia)
Familie Muridae
Gattung Rattus
Art Rattus rattus
Wissenschaftlicher Name: Rattus rattus (Linnaeus, 1758)
Akzeptierter Name
Mehr auf GBIF.org

Einleitung

Die **Hausratte** (*Rattus rattus*), im englischen Sprachraum auch als Black rat, Roof rat oder Ship rat bekannt, ist eine ursprünglich auf dem indischen Subkontinent und in Südostasien beheimatete Nagetierart aus der Familie der Langschwanzmäuse (Muridae).[1][2] Als weltweit verbreitetes invasives Säugetier verursacht der Kulturfolger bedeutende ökologische und ökonomische Schäden durch Fraß an landwirtschaftlichen Erzeugnissen sowie als Vektor für Zoonosen wie die Pest. Im Vergleich zur größeren Wanderratte (*Rattus norvegicus*) zeichnet sich die kletterfreudige Art durch einen schlankeren Körperbau und einen Schwanz aus, der länger als die Kopf-Rumpf-Länge ist.[1]

Fakten (kompakt)

- Die invasive Form der Hausratte besitzt einen Karyotyp mit 38 Chromosomen (2n=38), während asiatische Formen wie *Rattus tanezumi* 42 Chromosomen aufweisen. - Innerhalb des *Rattus rattus*-Artenkomplexes werden taxonomisch mittlerweile vier bis sechs eigenständige Spezies unterschieden. - Die innerartliche Kommunikation erfolgt unter anderem durch Vokalisierungen im Ultraschallbereich. - Zur Markierung von Reviergrenzen setzen die Tiere spezifische Duftdrüsen ein. - Weibliche Tiere erreichen die Geschlechtsreife bereits im Alter von etwa drei Monaten. - Auf Inselökosystemen trägt die Art durch das Fressen von Vögeln, Eiern und Wirbellosen direkt zum Aussterben endemischer Spezies bei. - Das übertragbare Krankheitsspektrum umfasst neben der Pest auch Leptospirose, Salmonellose und murines Fleckfieber. - Moderne Bekämpfungsmaßnahmen basieren auf integriertem Schädlingsmanagement, das den Einsatz von Rodentiziden und Fallen mit Habitatveränderungen kombiniert.[9]

Name & Einordnung

Der wissenschaftliche Name der Art lautet *Rattus rattus* (Linnaeus, 1758), wobei sie taxonomisch zur Gattung *Rattus* innerhalb der Familie der Langschwanzmäuse (Muridae) zählt.[1][2] Die Erstbeschreibung erfolgte durch Carl Linnaeus in seinem Werk *Systema Naturae* ursprünglich unter dem Protonym *Mus rattus*. Erst im Jahr 1803 wurde die Art durch Fischer de Waldheim in die neu aufgestellte Gattung *Rattus* überführt, was die taxonomische Abgrenzung von der Gattung *Mus* markierte. Zu den relevanten historischen Synonymen gehören *Mus alexandrinus* (Geoffroy, 1803) und *Musculus frugivorus* (Rafinesque, 1814), die später als Synonyme oder Formen von *Rattus rattus* klassifiziert wurden.[1] Traditionell wurden verschiedene Unterarten wie *R. r. rattus*, *R. r. alexandrinus* und *R. r. frugivorus* anhand von Fellfarbe und Morphologie unterschieden, doch neuere Revisionen betrachten diese oft als Farbvarianten innerhalb eines breiteren Artenkomplexes. Dieser *Rattus rattus*-Komplex umfasst mehrere genetisch unterscheidbare Linien, wobei die weltweit verbreitete invasive Form typischerweise einen Karyotyp von 38 Chromosomen (2n=38) aufweist, im Gegensatz zu asiatischen Formen wie *Rattus tanezumi* (2n=42).[1] Im deutschsprachigen Raum ist die Bezeichnung Hausratte der etablierte Trivialname.[2] International sind englische Bezeichnungen wie „black rat“, „roof rat“ (Dachratte) oder „ship rat“ (Schiffsratte) geläufig, die auf ihre Lebensweise und Verbreitungsgeschichte hindeuten. Phylogenetisch gehört die Art zur Tribus Rattini in der Unterfamilie Murinae und trennte sich molekularbiologischen Schätzungen zufolge vor etwa 1,94 Millionen Jahren von der Wanderratte (*Rattus norvegicus*).[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Hausratte (*Rattus rattus*) ist ein mittelgroßes, schlankes Nagetier mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 16 bis 22 cm und einem Gewicht zwischen 150 und 250 g. Ein charakteristisches Bestimmungsmerkmal ist der lange, schuppige Schwanz, der mit 19 bis 25 cm typischerweise die Länge von Kopf und Körper übertrifft. Das Fell ist weich und glänzend, wobei die Grundfärbung von schwarz oder dunkelgrau auf dem Rücken bis zu bräunlich-grau variiert und bauchseits oft in helleres Grau, Braun oder Fahlgelb übergeht.[1][2] Historisch wurden verschiedene Farbvarianten unterschieden, wie die schieferschwarze Nominatform *R. r. rattus* oder die graubraune Form *R. r. alexandrinus* mit weißer Unterseite, die heute oft als Farbmorphen betrachtet werden.[1] Der Kopf zeichnet sich durch eine spitze Schnauze sowie große, hervorstehende dunkle Augen aus, die an schlechte Lichtverhältnisse angepasst sind. Die Ohren sind auffällig groß, dünnhäutig und abgerundet, was das Hörvermögen unterstützt und sie optisch deutlich vom Kopf abhebt.[1][2] Skelettale Anpassungen wie ein schmaler Schädel und eine flexible Wirbelsäule ermöglichen zusammen mit der starken Gliedmaßenmuskulatur eine agile, kletternde Fortbewegung. Ein Sexualdimorphismus ist nur schwach ausgeprägt, wobei Männchen durchschnittlich weniger als 10 bis 15 Prozent schwerer und größer sind als Weibchen. Die Jungtiere kommen als Nesthocker nackt und blind zur Welt, wobei sich die Augen erst nach etwa 15 Tagen öffnen.[2] Zur Abgrenzung von der Wanderratte (*Rattus norvegicus*) dienen vor allem die Proportionen des Körpers. Während der Schwanz der Hausratte länger als der Rumpf ist, bleibt er bei der Wanderratte kürzer als der Körper.[1] Zudem wirkt *Rattus rattus* insgesamt schlanker und besitzt im Verhältnis zum Kopf größere Ohren und Augen als die robustere Verwandte.[1][2]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Rattus rattus gilt weltweit als bedeutender Schädling, der durch den Verzehr und die Kontamination von Agrarprodukten wie Reis, Mais und Früchten massive ökonomische Verluste verursacht, die zwischen 1930 und 2022 auf mindestens 3,6 Milliarden US-Dollar geschätzt wurden.[1] Aufgrund des stetigen Nagebedürfnisses verursachen die Tiere strukturelle Schäden an Gebäuden, indem sie Holzbalken, Isoliermaterialien und elektrische Leitungen durchnagen, was Kurzschlüsse und Brandgefahren zur Folge hat. Medizinisch fungiert die Hausratte als Reservoir für zahlreiche zoonotische Erreger wie Yersinia pestis (Pest), Leptospira-Bakterien und Hantaviren, die über Urin, Kot oder Ektoparasiten wie den Rattenfloh (Xenopsylla cheopis) übertragen werden.[1][3] In Ökosystemen, insbesondere auf Inseln, bedroht sie die Biodiversität durch Prädation von Vogeleiern und Konkurrenz mit einheimischen Arten massiv, was bereits zum Aussterben diverser Spezies führte.[1] Typische Befallsanzeichen sind Nagespuren, Schmierspuren an Wänden sowie Kot, der zudem als Vektor für Krankheiten wie Leptospirose dient.[3] Das moderne Management basiert auf Integrierter Schädlingsbekämpfung (IPM), die hygienische Maßnahmen mit baulicher Exklusion und Bestandsreduktion verknüpft.[1] Zur baulichen Prävention gehören das Abdichten von Gebäudehüllen und der Einsatz mechanischer Barrieren, wie glatte Metallschilde an Rohren, um die Kletterwege der arborealen Nager zu blockieren.[3][2] Hygienemaßnahmen zielen auf die Entfernung von Nahrungsquellen und Nistmöglichkeiten ab, um die Tragfähigkeit des Habitats zu senken.[1] Zur direkten Bekämpfung haben sich Schlagfallen in Rasteranordnung sowie der Einsatz von Antikoagulanzien wie Brodifacoum oder Diphacinon bewährt, wobei teilweise Kombinationsköder genutzt werden, die sowohl den Fress- als auch den Nagetrieb ansprechen.[1][2] Da in einigen Populationen Resistenzen gegen Antikoagulanzien beobachtet wurden, gewinnen alternative Methoden an Bedeutung.[1] Biologische Ansätze umfassen die Förderung natürlicher Prädatoren wie Schleiereulen (Tyto alba) oder den Einsatz von Fertilitätshemmern wie Levonorgestrel zur Reduktion der Reproduktionsrate.[1][5] Um eine weltweite Ausbreitung zu verhindern, gelten im Seehandel strenge Biosicherheitsstandards, einschließlich Schiffsinspektionen und Rattenblechen an Vertäuungsleinen.[3]

Biologie & Lebenszyklus

Die Hausratte (*Rattus rattus*) ist polyöstrisch und kann sich unter günstigen Bedingungen ganzjährig fortpflanzen, wobei die reproduktive Aktivität in wärmeren Monaten ihren Höhepunkt erreicht. Weibchen bringen jährlich drei bis sechs Würfe zur Welt, wobei das Intervall zwischen den Geburten bei ausreichender Nahrungsverfügbarkeit nur etwa 30 Tage betragen kann. Die Tragzeit dauert zwischen 21 und 24 Tagen, woraufhin ein Wurf von durchschnittlich fünf bis acht nesthockenden (altricialen) Jungtieren geboren wird. Die Entwicklung verläuft rasch: Die Neugeborenen sind nackt und blind, öffnen ihre Augen nach etwa 15 Tagen und werden nach drei bis vier Wochen entwöhnt. Die Geschlechtsreife tritt bei Weibchen bereits nach 80 bis 90 Tagen ein, während Männchen diese nach drei bis vier Monaten erreichen. In freier Wildbahn ist die Lebensdauer aufgrund hohen Prädationsdrucks kurz und beträgt durchschnittlich ein bis zwei Jahre, wohingegen Tiere in Gefangenschaft bis zu fünf Jahre alt werden können.[2] Als opportunistischer Omnivore besteht die Nahrung der Adulten zu 94–98 % aus pflanzlichem Material wie Samen, Früchten, Nüssen und Vegetation. Ergänzend werden Arthropoden und gelegentlich kleine Wirbeltiere gefressen, wobei der Proteinbedarf bei Nahrungsknappheit durch Invertebraten gedeckt wird. In landwirtschaftlichen Systemen nutzen sie Getreide, Mais und Früchte als Substrat, wobei sie physiologisch auf Vitamin A und Thiamin aus der Nahrung angewiesen sind.[1] Physiologisch zeichnet sich die Art durch eine hohe Stoffwechselrate (BMR ca. 0,77 W) und exzellente Kletterfähigkeiten aus, die durch einen schlanken Körperbau und einen langen Schwanz unterstützt werden.[7] Die Tiere sind überwiegend nacht- und dämmerungsaktiv und ruhen tagsüber in hochgelegenen Nestern, um Bodenfeinden zu entgehen.[6] Zu den natürlichen Mortalitätsfaktoren zählen Greifvögel wie Eulen und Falken sowie terrestrische Räuber wie Füchse, Katzen und Schlangen. Eine bedeutende interspezifische Konkurrenz besteht zur Wanderratte (*Rattus norvegicus*), die *Rattus rattus* in kühleren Klimazonen oft verdrängt.[1] Biologisch relevant ist zudem die Assoziation mit Ektoparasiten wie dem Rattenfloh (*Xenopsylla cheopis*), der als Vektor für Pathogene wie *Yersinia pestis* fungiert.[3] Das ausgeprägte Nagebedürfnis der Art wird in der Schädlingsbekämpfung durch spezielle Ködertechnologien adressiert, die Fressreiz und Nageinstinkt kombinieren.[2]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Isernhagen HB Wietzepark, 30916 Isernhagen, Deutschland

    16.01.2026

  • Nordheim, Baden-Württemberg, Deutschland

    16.01.2026

  • Ovelgönne, Lower Saxony, Deutschland

    14.01.2026

  • Hannover, Lower Saxony, Deutschland

    13.01.2026

  • Germany

    11.01.2026

Daten: iNaturalist

Vorkommen & Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Hausratte (*Rattus rattus*) liegt auf dem Indischen Subkontinent und in Südostasien, wobei native Linien von Indien über den Himalaya bis nach Indochina reichen.[2][1] Durch den menschlichen Seehandel erreichte die Art eine kosmopolitische Verbreitung und ist heute auf allen Kontinenten außer der Antarktis etabliert.[1] Archäogenetische Nachweise belegen eine Einschleppung nach Europa bereits während der römischen Expansion im 1. Jahrhundert n. Chr., gefolgt von einer weltweiten Ausbreitung im Zeitalter der Segelschifffahrt.[1][3] Die Art bevorzugt warm-feuchte Klimate der Tropen und Subtropen, wo sie ganzjährig hohe Reproduktionsraten zeigt.[2] In gemäßigten Breiten und Mitteleuropa wird das Vorkommen durch physiologische Kältegrenzen sowie die Konkurrenz zur bodenlebenden Wanderratte (*Rattus norvegicus*) limitiert.[2][1] Während die Bestände in kühleren urbanen Zonen im 20. Jahrhundert stark zurückgingen, deuten neuere Beobachtungsdaten auf eine lokale Wiederzunahme in Städten hin, begünstigt durch mildere Winter und Urbanisierung.[1][5] Als ausgeprägter Kletterer (arboricol) besiedelt *Rattus rattus* bevorzugt erhöhte Strukturen statt Erdbauten.[3] In natürlichen Habitaten bewohnt sie tropische Wälder, Lorbeerwälder oder Küstenregenwälder und nistet in Baumkronen sowie Palmwedeln.[1] Im Siedlungsbereich nutzt die Hausratte Dachböden, Zwischendecken und obere Gebäudeteile, wobei sie offene Kanalsysteme meidet. Die vertikale Verbreitung erstreckt sich vom Meeresspiegel bis auf etwa 2.500 Meter Höhe, wie Studien auf Madagaskar belegen.[1] Auf ozeanischen Inseln tritt die Art besonders häufig auf und verdrängt dort oft endemische Kleinsäuger.[5]

Saisonalität & Aktivität

Die Hausratte (*Rattus rattus*) ist vorwiegend nacht- und dämmerungsaktiv, wobei sich die Nahrungssuche und Erkundungsgänge zur Vermeidung von Fressfeinden auf die dunklen Stunden konzentrieren. Die Art ist polyöstrisch und unter günstigen Umweltbedingungen, insbesondere bei ausreichendem Nahrungsangebot, das ganze Jahr über fortpflanzungsfähig.[2][1] Dennoch zeigt sich häufig ein saisonaler Höhepunkt der reproduktiven Aktivität in den wärmeren Monaten des Jahres.[2] Weibchen können jährlich drei bis sechs Würfe austragen, was aufgrund der kurzen Tragzeit von etwa 21 bis 23 Tagen zu einer raschen Populationsentwicklung führt.[2][1] Da die Geschlechtsreife bereits nach zwei bis drei Monaten eintritt, ist die Generationenfolge multivoltin mit mehreren Generationen innerhalb eines Kalenderjahres.[2] Die Aktivität der Tiere ist stark temperaturabhängig; sie bevorzugen warm-feuchte Klimate und sind in kühleren gemäßigten Zonen physiologischen Einschränkungen unterworfen.[1] Eine Winterruhe wird nicht gehalten, stattdessen suchen die Tiere in kühleren Perioden Schutz in isolierten, oft höher gelegenen Gebäudeteilen wie Dachböden, um Kälte zu vermeiden.[1][3] Saisonale Schwankungen beeinflussen zudem das Nahrungsspektrum, das sich in Trockenzeiten oder bei Pflanzenknappheit stärker hin zu tierischer Kost wie Wirbellosen verschiebt.[3] Ergänzend zeigen Daten zum öffentlichen Suchinteresse leichte Anstiege in den Monaten Mai und November, was auf saisonale Wahrnehmungsspitzen hindeuten könnte.[4]

3D-Mikroskop Ansicht: Hausratte

Rattus rattus — Interaktive 3D-Ansicht

ℹ️ Lizenz & Quelle

Model: Curled rat, 19th C CE, by Suzuki Masanao | Creator: Minneapolis Institute of Art | Source: https://sketchfab.com/3d-models/none-b95656998fbd44afa1782490a5bf8914 | License: CC BY 4.0

Bedienung: Mausrad zum Zoomen • Klicken & Ziehen zum Rotieren

Wissenschaftliche Forschung & Patente

US-9693549-B1 Mechanical Erteilt

Nagetierschutzschild

Gomez JR Manuel (2016)

Relevanz: 10/10

Zusammenfassung

Die Erfindung betrifft eine mechanische Barriere, die speziell darauf ausgelegt ist, Hausratten (Rattus rattus) am Klettern zu hindern. Es handelt sich um Schutzschilde aus Metall, die bündig an vertikalen Elementen wie Rohren oder Pfosten angebracht werden, um den Zugang zu Dächern und oberen Gebäudeteilen zu blockieren. Die Oberfläche ist besonders glatt gestaltet, sodass die Ratten keinen Halt finden und abrutschen. Das System ist flexibel anpassbar an verschiedene Durchmesser und dient der präventiven Abwehr, ohne dass chemische Mittel eingesetzt werden müssen. Es nutzt das Wissen über die Kletterfähigkeiten der Hausratte, um ihre Wanderwege physisch zu unterbrechen.

EP-1279334-A1 Chemical Unbekannt

Kombinierter Köder mit rattenvergiftender Wirkung

Zapi Ind Chimiche S P A (2002)

Relevanz: 10/10

Zusammenfassung

Dieses Patent beschreibt einen neuartigen Kombinationsköder, der speziell für die Bekämpfung von Nagetieren wie Rattus rattus entwickelt wurde. Die Kernidee besteht darin, eine für Nagetiere schmackhafte Paste mit einer festen Komponente zu verbinden, die dem natürlichen Nagebedürfnis der Tiere entgegenkommt. Durch diese duale Struktur wird die Akzeptanz und Aufnahme des enthaltenen Rodentizids signifikant erhöht. Die Formulierung zielt darauf ab, sowohl den Fressreiz als auch den Instinkt zum Nagen gleichzeitig zu befriedigen. Dies macht den Köder besonders effektiv in häuslichen, industriellen und landwirtschaftlichen Umgebungen.

Quellen & Referenzen

  1. https://www.cabidigitallibrary.org/doi/full/10.1079/cabicompendium.46831
  2. https://animaldiversity.org/accounts/Rattus_rattus/
  3. https://ipm.ucanr.edu/home-and-landscape/rats/pest-notes/
  4. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  5. https://www.frontiersin.org/journals/ecology-and-evolution/articles/10.3389/fevo.2019.00013/full
  6. http://www.ratbehavior.org/perception.htm
  7. https://link.springer.com/article/10.1016/j.mambio.2016.12.002
  8. https://newzealandecology.org/nzje/3260/pdf
  9. Literaturzusammenfassung (mit Bibliographie, siehe Primärquellenliste)