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Rhododendron Rhododendron ferrugineum

Rhododendron

Taxonomische Klassifikation

Reich Pflanzen (Plantae)
Stamm Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordnung Ericales (Ericales)
Familie Ericaceae
Gattung Rhododendron
Art Rhododendron ferrugineum
Wissenschaftlicher Name: Rhododendron ferrugineum L.
Akzeptierter Name
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Einleitung

*Rhododendron ferrugineum*, auch als Rostblättrige Alpenrose bekannt, ist ein immergrüner Zwergstrauch aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae), der in den europäischen Gebirgen wie den Alpen und Pyrenäen verbreitet ist.[1][2] Charakteristisch für die Art ist die rostfarbene Beschuppung der Blattunterseiten, worauf sich auch das wissenschaftliche Epitheton *ferrugineum* bezieht.[3] Sie besiedelt bevorzugt saure, silikatreiche Böden und grenzt sich dadurch ökologisch von der nah verwandten, kalkliebenden Art *Rhododendron hirsutum* ab.[3][2] Aufgrund enthaltener Grayanotoxine ist die Pflanze giftig, erfüllt jedoch eine wichtige ökologische Funktion bei der Bodenstabilisierung in subalpinen Lagen.[2][4]

Fakten (kompakt)

- Die trichterförmigen Blüten erreichen einen Durchmesser von 12 bis 15 Millimetern und treten gelegentlich in blassrosa oder weißen Farbvarianten auf. - Das Höhenverbreitungsspektrum der Art konzentriert sich spezifisch auf Lagen zwischen 1.500 und 2.500 Metern. - Individuen von *Rhododendron ferrugineum* sind ausgesprochen langlebig und können ein Alter von über 300 Jahren erreichen. - In der Roten Liste der IUCN wird der Bestand der Art global als „nicht gefährdet“ (Least Concern) klassifiziert. - Prognosemodelle zum Klimawandel sagen bis zum Jahr 2100 signifikante Habitatverluste voraus, insbesondere in den Pyrenäen aufgrund reduzierter Schneedecken. - Zu den historischen, heute als heterotypisch geltenden Synonymen zählen *Azalea ferruginea*, *Chamaerhododendron ferrugineum* und *Plinthocroma ferrugineum*. - Die Art wird taxonomisch der Klasse Magnoliopsida und der Ordnung Ericales zugeordnet. - Neben der Verwendung als Zierpflanze für saure Böden gibt es historische Nachweise für eine Nutzung zu medizinischen Zwecken. - Im Habitat wächst die Art häufig in Gesellschaft von Kiefern (*Pinus* spp.) in offenen Wäldern oder Zwergstrauchheiden.[10]

Name & Einordnung

Der wissenschaftliche Name der Art lautet *Rhododendron ferrugineum* L., wobei die formale Erstbeschreibung durch Carl Linnaeus im Jahr 1753 in Band 1 seines Werkes *Species Plantarum* erfolgte. Als Typusart dient sie als Referenz für die taxonomische Definition der gesamten Gattung *Rhododendron*.[1] Der Gattungsname leitet sich aus dem Altgriechischen ab, zusammengesetzt aus *rhódon* (Rose) und *déndron* (Baum), was auf die rosenartigen Blüten des Gehölzes anspielt.[3] Das Artepitheton *ferrugineum* entstammt dem lateinischen Adjektiv *ferrugineus* (rostfarben) und bezieht sich auf die charakteristische rostbraune Beschuppung (Indumentum) auf den Blattunterseiten. In der botanischen Nomenklatur existieren mehrere, heute als heterotypisch betrachtete Synonyme, darunter *Azalea ferruginea* (L.) Kuntze, *Chamaerhododendron ferrugineum* (L.) Bubani und *Plinthocroma ferrugineum* (L.) J.Dulac.[1] Systematisch wird die Art innerhalb der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) dem Subgenus *Rhododendron* sowie der gleichnamigen Sektion zugeordnet. Im deutschsprachigen Raum ist die Pflanze allgemein als Alpenrose bekannt.[1][3] Internationale Trivialnamen im Englischen umfassen „Alpenrose“, „snow-rose“ oder beschreibend „rusty-leaved alpenrose“. Taxonomisch ist sie eng mit *Rhododendron hirsutum* verwandt, mit welcher sie bei gemeinsamem Vorkommen auf intermediären Böden die Hybride *Rhododendron* × *intermedium* bildet.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Rhododendron ferrugineum wächst als immergrüner Zwergstrauch, der typischerweise Wuchshöhen von 30 bis 150 Zentimetern erreicht.[1][3] Die Pflanzen bilden dichte, halbkugelige Bestände oder ausgebreitete Matten, die bis zu zwei Meter breit werden können. Junge Triebe sind charakteristisch mit einem dichten, rostfarbenen Besatz aus überlappenden Schuppen bedeckt, was der Pflanze ein unverwechselbares Aussehen verleiht.[3] Die lederartigen, immergrünen Blätter besitzen eine lanzettliche bis elliptische Form mit einer Länge von 1,5 bis 6 Zentimetern und einer Breite von 0,8 bis 1,6 Zentimetern.[1][3] Oberseits sind die Blätter dunkelgrün, glänzend und kahl, gelegentlich jedoch schwach beschuppt. Ein entscheidendes Bestimmungsmerkmal ist die Unterseite der Blätter, die dicht mit rostbraunen Schuppen besetzt ist, was zum Artnamen „ferrugineum“ (rostfarben) führte. Die Blattränder sind leicht nach unten umgerollt. Die Blüten stehen in endständigen Trauben von fünf bis zehn Einzelblüten zusammen, die sich aus schuppigen Knospen entwickeln.[3] Die trichter- bis glockenförmige Krone misst 12 bis 15 Millimeter im Durchmesser und weist fünf ausgebreitete, längliche Lappen auf. Die Blütenfärbung variiert von tiefem Rosa bis Purpurrot, selten treten weiße Formen auf, wobei die Außenseite der Krone oft schuppig und behaart ist.[1][3] Jede Blüte ist zwittrig und besitzt zehn Staubblätter sowie einen kahlen Griffel. Nach der Befruchtung bilden sich 5 bis 8 Millimeter lange, verholzte Kapseln, die spärlich mit Schuppen bedeckt sind. Diese Kapseln öffnen sich septizid und entlassen zahlreiche kleine, geflügelte Samen, die an die Windausbreitung angepasst sind.[3] Im Gegensatz zur nah verwandten Art *Rhododendron hirsutum*, die auf kalkhaltigen Böden wächst, zeichnet sich *R. ferrugineum* durch die spezifische rostbraune Beschuppung der Blattunterseiten aus. In Kontaktzonen können Hybriden (*Rhododendron* × *intermedium*) auftreten, die intermediäre Merkmale beider Elternarten aufweisen.[3]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Rhododendron ferrugineum erfüllt eine wichtige ökologische Funktion bei der Stabilisierung erodierter Böden und bietet Lebensraum für alpine Tierarten wie das Birkhuhn.[3] Aufgrund enthaltener Grayanotoxine (Andromedotoxine) in Blättern und Nektar wird die Pflanze jedoch als giftig für Weidetiere und Menschen klassifiziert.[2] Bei Wiederkäuern wie Schafen und Ziegen kann bereits die Aufnahme von 0,2 % des Körpergewichts an Blattmasse tödlich wirken, wobei Symptome wie übermäßiger Speichelfluss, Ataxie und Krämpfe auftreten.[8] Für den Menschen besteht ein Risiko durch sogenannten "Tollhonig" aus dem Nektar, der Herzrhythmusstörungen und Hypotonie auslösen kann, wenngleich schwere Vergiftungen spezifisch durch diese Art selten dokumentiert sind.[2] Im Gartenbau gilt die Art als anfällig für den Gefurchten Dickmaulrüssler, dessen Larven das Wurzelsystem zerstören, während die adulten Käfer typischen Buchtenfraß an den Blatträndern verursachen.[9] Ein weiteres häufiges Schadbild ist die Chlorose (Gelbfärbung der Blätter) auf kalkhaltigen Böden, da die Pflanze zwingend saure Substrate benötigt. Staunässe begünstigt zudem den Befall durch Phytophthora-Wurzelfäule, weshalb eine gute Bodendrainage die wichtigste bauliche Präventionsmaßnahme darstellt. Zur Pflege und Vorbeugung sollten Böden mit ericoidem Kompost oder Torf angereichert und auf die Gabe von Kalk strikt verzichtet werden.[3] Das Monitoring erfolgt durch visuelle Kontrolle auf Blattkerben als Indikator für Rüsselkäferbefall sowie auf Verfärbungen durch Nährstoffmangel.[9] Rechtlich ist R. ferrugineum im Anhang V der EU-FFH-Richtlinie gelistet, was die Entnahme aus der Natur reglementiert, um die Bestände trotz Bedrohungen durch Klimawandel und Tourismus ("Trampling") zu sichern.[2][3] Obwohl die Art laut IUCN als "nicht gefährdet" (Least Concern) gilt, erfordern lokale Populationen in Schutzgebieten ein Management zur Begrenzung von Weideschäden und Trittbelastung.[4][3]

Biologie & Lebenszyklus

Rhododendron ferrugineum ist ein zwittriger Zwergstrauch, der eine gemischte Fortpflanzungsstrategie aus sexueller Reproduktion und vegetativer Vermehrung durch Absenker verfolgt.[2][3] Die Blütenknospen werden bereits im vorangegangenen Herbst angelegt, um eine synchrone Blüte von Juni bis August kurz nach der Schneeschmelze zu gewährleisten. Die Bestäubung erfolgt primär durch Insekten (Entomophilie), wobei Hummeln (*Bombus* spp.) und Honigbienen (*Apis* spp.) aufgrund ihrer Körpergröße die effektivsten Vektoren sind. Obwohl die Art selbstkompatibel ist, überwiegt in größeren Beständen die Fremdbestäubung, um Inzuchtdepressionen zu vermeiden.[3] Nach der Befruchtung entwickeln sich verholzte Kapseln, die im Herbst aufspringen und zahlreiche kleine, geflügelte Samen (ca. 0,03 mg) freisetzen, die durch den Wind verbreitet werden (Anemochorie).[2][3] Die Samen weisen eine Dormanz auf und benötigen eine Kältebehandlung (Stratifikation), um zu keimen. Die Keimung verläuft langsam, und Sämlinge benötigen oft zwei bis drei Jahre oder länger, um die Blühreife zu erreichen.[3] Adulte Exemplare sind extrem langlebig und können ein Alter von über 300 Jahren erreichen, wobei das Wachstum mit 3 bis 5 cm pro Jahr sehr langsam ist.[2][3] Die Ernährung basiert auf einer obligaten Symbiose mit erikoiden Mykorrhizapilzen (z. B. *Kurtia argillacea*), die in den nährstoffarmen, sauren Böden (pH 4,5–5,5) die Aufnahme von Stickstoff und Phosphor ermöglichen.[3] Physiologisch ist *R. ferrugineum* an extreme Bedingungen angepasst und toleriert im ruhenden Zustand Temperaturen unter -30 °C durch die Einlagerung von Frostschutzproteinen wie Dehydrinen. Die immergrünen, lederartigen Blätter besitzen eine dicke Kutikula, um Wasserverlust durch Transpiration und Austrocknung durch Wind zu minimieren. Anthocyane schützen das Gewebe vor intensiver UV-Strahlung in alpinen Höhenlagen.[2] Zu den natürlichen Feinden zählen Dickmaulrüssler, deren Larven das Wurzelsystem schädigen, sowie pilzliche Erreger wie *Phytophthora*, die Wurzelfäule auslösen. Fraßdruck durch Herbivoren wie Gämsen (*Rupicapra rupicapra*) ist aufgrund toxischer Grayanotoxine in den Blättern limitiert, obwohl geringe Mengen im Herbst aufgenommen werden. In Kontaktzonen mit *Rhododendron hirsutum* hybridisiert die Art auf Böden mit intermediärem pH-Wert zu *Rhododendron* × *intermedium*.[3]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Deutschland

    01.01.2026

  • Schönau a. Königssee, 83471 Schönau am Königssee, Deutschland

    24.08.2025

  • Deutschland

    18.08.2025

  • Halblech, Bavaria, Deutschland

    12.07.2025

  • Garmisch-Partenkirchen, DE-BY, Deutschland

    29.06.2025

Daten: iNaturalist

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Rhododendron ferrugineum* umfasst die Gebirgsregionen Mittel- und Südeuropas, wobei der Schwerpunkt in den Alpen und Pyrenäen liegt.[1][4] Das Areal erstreckt sich von Spanien und Frankreich über die Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien bis in den Balkan, einschließlich Slowenien und der Dinarischen Alpen.[1][2] Aufgrund pleistozäner Gletscherzyklen weist die Verbreitung ein disjunktes Muster auf, mit isolierten Reliktpopulationen im Jura, dem nördlichen Apennin und dem Riesengebirge (Karkonosze) in Polen. Die polnische Population gilt als glaziales Relikt und ist mit etwa 68 Individuen sehr klein und räumlich isoliert. Vertikal besiedelt die Art vorwiegend die subalpine bis alpine Höhenstufe und kommt typischerweise in Höhenlagen zwischen 1.500 und 2.500 Metern, vereinzelt bis 2.800 Metern vor. Zu den bevorzugten Habitaten zählen Zwergstrauchheiden, lichte Bergwälder und Matten knapp oberhalb der Baumgrenze, oft an West- oder Nordwesthängen.[1][3] Als kalkmeidende Art ist *Rhododendron ferrugineum* strikt an saure, kalkfreie Böden mit einem pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5 gebunden.[1][2] Die Pflanze bevorzugt humusreiche, gut durchlässige Substrate über silikatischem Grundgestein wie Granit oder Gneis und meidet basische Standorte konsequent. In diesen sauren Zwergstrauchgesellschaften bildet sie oft dichte Matten und vergesellschaftet sich mit anderen Heidekrautgewächsen wie *Vaccinium myrtillus*, *Vaccinium uliginosum* und *Empetrum nigrum*. Durch den dichten Wuchs dominiert die Art häufig ihren Standort und konkurriert Gräser aus, was die Artenvielfalt im direkten Unterwuchs reduziert.[1][3] Klimatisch ist die Pflanze an kühle, gemäßigte Bedingungen angepasst und auf eine dauerhafte Schneedecke im Winter angewiesen, die als Isolierung gegen extremen Frost und Frosttrocknis dient.[1][4] Spezialisierte Mikrohabitate umfassen Felsspalten und Geröllhänge, in denen Feuchtigkeit verfügbar, aber Staunässe durch gute Drainage ausgeschlossen ist.[1][2] Im Gegensatz zur nah verwandten, kalkliebenden Art *Rhododendron hirsutum* meidet *R. ferrugineum* Karbonatböden, wobei in Kontaktzonen mit intermediärem pH-Wert Hybriden (*R. × intermedium*) auftreten können.[1][3] Obwohl der weltweite Bestand laut IUCN als nicht gefährdet gilt, prognostizieren Modelle bis zum Jahr 2100 habitatbedingte Verluste in Regionen wie den Pyrenäen durch den Klimawandel und verringerte Schneehöhen.[1][5]

Saisonalität & Aktivität

Die Blütezeit von *Rhododendron ferrugineum* erstreckt sich in den subalpinen und alpinen Lagen primär von Juni bis August.[2] Der Austrieb der Blütenstände erfolgt kurz nach der Schneeschmelze, wobei die Blütenknospen bereits im vorangegangenen Herbst angelegt wurden, um ein synchronisiertes Blühen zu ermöglichen. Während der Sommermonate findet die Bestäubung durch Insekten statt, wobei vor allem Hummeln (*Bombus* spp.) und Honigbienen (*Apis* mellifera) die Blüten frequentieren.[3] Nach der Befruchtung reifen die Kapselfrüchte über den Sommer heran und öffnen sich im Herbst, um die Samen freizugeben.[2] In den Wintermonaten ist die Pflanze auf eine dauerhafte Schneedecke angewiesen, die sie vor extremen Frösten und Austrocknung schützt.[5] Im ruhenden Zustand toleriert der Strauch Temperaturen bis zu -30°C, indem ruhende Knospen in einen Zustand der Unterkühlung (Supercooling) versetzt werden.[2] Dank der immergrünen Belaubung kann *Rhododendron ferrugineum* in milderen Winterphasen selbst unter der Schneedecke eine begrenzte Photosynthese betreiben.[5] Die Art zeichnet sich durch ein langsames Wachstum aus und ist langlebig, wobei Individuen ein Alter von über 300 Jahren erreichen können.[2] Ergänzend zeigt das öffentliche Suchinteresse an der Gattung saisonale Spitzenwerte im Frühjahr, insbesondere in den Monaten Mai und April.[3]

Wissenschaftliche Forschung & Patente

CN-112544639-A Biological Anmeldung

Ungiftiges Insektizid und Sterilisationsmittel auf Pflanzenbasis und dessen Herstellungsverfahren

Hunan Hengsheng Innovation Building Technology Company Ltd. (2020)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Ein natuerliches Insektizid, das Extrakte aus Rhododendron mollis (Chinesische Azalee) als Wirkstoff nutzt. Es wirkt effektiv gegen Schaedlinge wie Blattlaeuse, Spinnmilben und Weisse Fliegen an Blumen. Das Mittel ist ungiftig fuer die behandelten Pflanzen und nutzt die toxischen Eigenschaften des Rhododendrons zur Schaedlingsbekaempfung.

CN-112410362-A Biological Anmeldung

Rhododendron micranthum TPS-Gen, Primer zur Klonierung, Klonierungsverfahren und Anwendung

University of Zhejiang Wanli (2020)

Relevanz: 6/10

Zusammenfassung

Das Patent beschreibt die Isolierung und Klonierung des Terpensynthase-Gens (RhTPS) aus Rhododendron micranthum. Dieses Gen ist massgeblich fuer die Duftbildung der Pflanze verantwortlich. Die Erfindung liefert die genetische Basis, um den Duft von Rhododendron mittels Gentechnik zu modifizieren oder zu verbessern. Es dient als Grundlage fuer weitere Forschungen zur metabolischen Regulation von Terpenen.

CN-113403307-A Biological Anmeldung

RhCHS-Genpromotor aus Rhododendron erythropolis Bluetenblaettern und Anwendung in der Farbzuuchtung

University of Zhejiang Wanli (2020)

Relevanz: 6/10

Zusammenfassung

Identifizierung und Isolierung eines Promotors fuer das Chalconsynthase-Gen (CHS) aus Rhododendron roseum. Dieser Promotor steuert die Synthese von Anthocyanen und damit die Pigmentierung der Blueten. Die Innovation ermoeglicht es, die Bluetenfarbe von Rhododendron durch gentechnische Eingriffe gezielt zu veraendern und die Zuechtung neuer Farbvarianten zu beschleunigen.

CN-110810034-A Biological Unbekannt

Stecklingsvermehrungsverfahren fuer Rhododendron xiangzhou

Yuancheng Env Company Ltd. (2019)

Relevanz: 6/10

Zusammenfassung

Eine Methode zur vegetativen Vermehrung von Rhododendron parvifolium mittels Stecklingen. Die Schnittstellen werden mit einer Loesung aus Natriumalginat behandelt, um Embolien im Xylem zu verhindern. Dies verbessert die Wasserleitfaehigkeit, erhoeht die Ueberlebensrate der Stecklinge und foerdert die Wurzelbildung.

CN-108552261-A Biological Unbekannt

Eine Art natuerliches Pestizid

Wuhu Yangzhan New Materials Technology Service Company Ltd. (2018)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Formulierung eines natuerlichen Pestizids, das unter anderem Extrakte aus Blueten von Rhododendron molle enthaelt. Kombiniert mit Knoblauch, Zitronengras und Neem-Oel bietet es ein breites Wirkungsspektrum. Es ist eine umweltfreundliche Alternative zu chemischen Pestiziden und nutzt die insektiziden Inhaltsstoffe des Rhododendrons.

Quellen & Referenzen

  1. https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:332420-1
  2. https://floraveg.eu/taxon/overview/Rhododendron%20ferrugineum
  3. https://www.rhs.org.uk/plants/15203/rhododendron-ferrugineum/details
  4. https://doi.org/10.2305/IUCN.UK.2013-2.RLTS.T203007A2758537.en
  5. https://www.frontiersin.org/journals/plant-science/articles/10.3389/fpls.2014.00654/full
  6. https://nsojournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.2981/wlb.2004.008
  7. https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/j.efsa.2023.7866
  8. https://poisonousplants.cvmbs.colostate.edu/plant/111
  9. https://shop.glendoick.com/Rhododendron-Problems
  10. Literaturzusammenfassung (mit Bibliographie, siehe Primärquellenliste)