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Zucchini Cucurbita pepo

Zucchini

Taxonomische Klassifikation

Reich Pflanzen (Plantae)
Stamm Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordnung Cucurbitales (Cucurbitales)
Familie Cucurbitaceae
Gattung Cucurbita
Art Cucurbita pepo
Wissenschaftlicher Name: Cucurbita pepo L.
Akzeptierter Name
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Einleitung

*Cucurbita pepo* ist eine einjährige, krautige Kletterpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse (*Cucurbitaceae*), die eine große morphologische Vielfalt an essbaren und zierenden Früchten wie Zucchini, Gartenkürbisse und Zierkürbisse hervorbringt. Die ursprünglich in Mesoamerika beheimatete Art wurde vor etwa 8.000 bis 10.000 Jahren domestiziert und wird heute weltweit in gemäßigten bis tropischen Klimazonen kultiviert.[2] Taxonomisch gliedert sich die Spezies in mehrere Unterarten und Kultivargruppen, wobei historisch für bestimmte Linien auch Synonyme wie *Cucurbita melopepo* oder *Cucurbita ovifera* verwendet wurden.[3][2]

Fakten (kompakt)

- Für ein optimales Wachstum benötigt die Art eine jährliche Niederschlagsmenge zwischen 600 und 1.500 mm. - Die Ernte von Sommerkürbissen erfolgt im unreifen Zustand bereits nach etwa 50 Tagen, während Winterkürbisse erst nach rund 120 Tagen Reifezeit geerntet werden. - Traditionelle medizinische Anwendungen nutzen Pflanzenteile als Diuretikum oder als Anthelminthikum zur Bekämpfung von Bandwürmern. - Der Erhaltungsstatus der Art wird aufgrund der weiten Verbreitung als sicher (G4) eingestuft. - In der Kultur erreichen die Pflanzen typischerweise eine Wuchshöhe von 30 bis 76 cm bei einer Breite von 61 bis 91 cm. - Im Vergleich zu wilden Vorfahren weisen domestizierte Formen oft eine reduzierte Stacheligkeit an Stängeln und Blättern auf. - Die Blattstiele (Petiolen) sind gefurcht und erreichen Längen zwischen 6 und 24 cm. - Neben dunkelgrünen Blättern treten bei verschiedenen Kultivaren auch gelb-grüne Färbungen oder grau-grüne Zeichnungen auf.[8] - Taxonomisch werden unter anderem die Varietäten *C. pepo* var. *pepo* (Feldkürbisse) und *C. pepo* var. *ovifera* (Zierkürbisse) unterschieden.[8]

Name & Einordnung

Die wissenschaftliche Erstbeschreibung von *Cucurbita pepo* erfolgte 1753 durch Carl von Linné in dessen Werk *Species Plantarum*.[2] Der Gattungsname *Cucurbita* leitet sich vom lateinischen Wort für 'Kürbis' (ursprünglich bezogen auf den Flaschenkürbis) ab, während das Art-Epitheton *pepo* auf das griechische *pepōn* (reif oder große Melone) zurückgeht.[4] Taxonomisch wird die Art der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) und der Ordnung der Kürbisartigen (Cucurbitales) zugeordnet.[2] Historisch wurden bestimmte kultivierte Linien unter Synonymen wie *Cucurbita melopepo* L. und flaschenförmige Varianten als *Cucurbita ovifera* L. geführt, bevor sie in der modernen Systematik zusammengefasst wurden.[4] Die Art wird heute in drei Hauptunterarten unterteilt: *C. pepo* subsp. *pepo* (Kultursorten wie der Gartenkürbis), *C. pepo* subsp. *ovifera* (Zierkürbisse) und die wilde *C. pepo* subsp. *fraterna*. Innerhalb dieser Unterarten existieren acht Kultivargruppen, darunter die Zucchini-, Pumpkin- und Scallop-Gruppe (Patisson), die auf der enormen morphologischen Vielfalt der Früchte basieren.[2] Im deutschen Sprachraum ist die Art allgemein als Gartenkürbis bekannt, wobei spezifische Bezeichnungen wie Zucchini für die unreif geernteten Sommerkürbisse oder Zierkürbis für hartschalige Varianten dominieren.[1] Der Begriff 'Zucchini' etablierte sich im Zusammenhang mit der kulinarischen Nutzung der jungen Früchte, die im 16. Jahrhundert in Italien als neues Gemüse populär wurden.[2]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Cucurbita pepo ist eine einjährige, krautige Pflanze, die typischerweise als kriechende oder kletternde Ranke wächst, wobei kultivierte Formen oft einen buschigen Habitus annehmen.[2][1] Die charakteristisch fünf-kantigen Stängel sind rau und mit steifen Borstenhaaren (setos) bedeckt. Sie erreichen Längen von 0,3 bis 3 Metern und bilden verzweigte Ranken zur Unterstützung aus, die an den Knoten wurzeln können.[1] Die wechselständigen Blätter sind handförmig gelappt mit drei bis fünf dreieckigen Lappen und gesägten Rändern.[2] Die Blattspreite misst 20 bis 35 cm in der Breite und bis zu 30 cm in der Länge, wobei die Oberfläche rau behaart ist und die Farbe von Dunkelgrün bis Gelbgrün variiert, gelegentlich mit graugrünen Zeichnungen. Die 6 bis 24 cm langen Blattstiele sind gefurcht und ebenfalls borstig behaart.[1] Die Art ist monözisch, bildet also getrennte männliche und weibliche Blüten auf derselben Pflanze aus, die hellgelb bis orange leuchten und 5 bis 10 cm im Durchmesser messen. Männliche Blüten sitzen auf langen, schlanken Stielen, während weibliche Blüten durch einen unterständigen Fruchtknoten unterhalb der Blütenblätter erkennbar sind.[2] Die Früchte sind botanisch als Panzerbeeren (Pepos) klassifiziert und variieren morphologisch extrem stark zwischen den Sortengruppen. Während Zucchini-Typen meist länglich und 10 bis 20 cm lang sind, können Kürbis-Varietäten massive, sphärische Formen mit einem Gewicht von bis zu 50 kg erreichen. Die Fruchthaut reicht von weich und essbar bei Sommerkürbissen bis zu einer harten, lederartigen Rinde bei Winterkürbissen.[1] Im Inneren befinden sich flache, ovale Samen von typischerweise 1 bis 2 cm Länge mit einer glatten, papierartigen Schale.[2] Domestizierte Formen zeichnen sich im Vergleich zu wilden Vorfahren oft durch eine reduzierte Stacheligkeit an Stängeln und Blättern sowie proportional größere vegetative Strukturen aus.[1] Morphologisch lassen sich Unterarten unterscheiden, wobei C. pepo subsp. fraterna kleine, bittere Früchte bildet, während C. pepo subsp. pepo und C. pepo subsp. ovifera vergrößerte, fleischige Früchte aufweisen.[1] Neuere Züchtungen weisen teils parthenokarpe Eigenschaften auf, entwickeln also Früchte ohne Befruchtung, oder zeigen verlängerte Internodien für den geschützten Anbau.[5]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Cucurbita pepo ist primär eine wirtschaftlich bedeutende Kulturpflanze, tritt jedoch in warmen Regionen gelegentlich als verwilderter Kulturflüchtling auf, wobei das invasive Potenzial im Vergleich zu anderen Neophyten als gering gilt.[1][2] Zu den bedeutendsten Schädlingen gehören der Kürbisbohrer (*Melittia cucurbitae*), dessen Larven Stängel aushöhlen und zum Absterben der Pflanze führen, sowie Kürbiswanzen (*Anasa tristis*), die durch Saugtätigkeit Welke verursachen und Krankheiten übertragen. Gurkenkäfer (*Acalymma vittatum*) schädigen Laub und Blüten und fungieren als Vektoren für die Bakterienwelke (*Erwinia tracheiphila*). Pilzliche Pathogene wie Echter Mehltau (*Podosphaera xanthii*) und Falscher Mehltau (*Pseudoperonospora cubensis*) führen oft zu massiven Blattverlusten und Ertragseinbußen. Das durch Blattläuse übertragene Zucchini-Gelbmosaikvirus (ZYMV) verursacht deformierte Früchte und verringerte Pflanzenvitalität.[2] Präventiv ist eine Fruchtfolge von drei bis fünf Jahren essenziell, um Nährstoffverarmung und die Anreicherung bodenbürtiger Pathogene zu verhindern. Neuere mechanische Schutzmaßnahmen umfassen teleskopartige Hüllen für Setzlinge, die mit Wirkstoffen angereichert sind, um Wurzelfäule physikalisch und chemisch abzuwehren. Im Rahmen des integrierten Pflanzenschutzes (IPM) werden Fangpflanzen eingesetzt, um Wurzelgallennematoden (*Meloidogyne* spp.) biologisch zu kontrollieren und den Pestizideinsatz zu minimieren. Saatgutbehandlungen mit Pflanzenextrakten und Fungiziden stärken die Keimkraft und schützen vor früher Keimlingsfäule.[5] Der chemische Einsatz von Neonicotinoiden ist kritisch abzuwägen, da diese Rückstände in Pollen bilden und spezialisierte Bestäuber wie die Kürbisbiene (*Peponapis pruinosa*) gefährden.[7] Züchterische Innovationen zielen auf die Überexpression spezifischer Transkriptionsfaktoren zur Erhöhung der Kälteresistenz sowie auf parthenokarpe Sorten für den geschützten Anbau ohne Bestäuber.[5] Medizinisch relevant sind die Samen, die traditionell als Anthelminthikum gegen Bandwürmer sowie zur Linderung von Prostatabeschwerden genutzt werden.[1]

Biologie & Lebenszyklus

*Cucurbita pepo* ist eine einjährige, monözische Pflanze, die getrennte männliche und weibliche Blüten an demselben Individuum ausbildet.[2][1] Die Bestäubung erfolgt obligatorisch durch Insekten, wobei spezialisierte Bienen der Gattungen *Peponapis* und *Xenoglossa* eine koevolutionäre Anpassung an die großen, schüsselförmigen Blüten aufweisen.[2][6] Die Blüten öffnen sich typischerweise am frühen Morgen und schließen bereits gegen Mittag, was die Aktivitätsphasen dieser Bestäuber widerspiegelt.[2] In der Züchtung existieren auch parthenokarpe Linien, die ohne Befruchtung Früchte ansetzen, was besonders für den geschützten Anbau relevant ist.[2][5] Der Lebenszyklus beginnt mit der Keimung der flachen, ovalen Samen, die eine Bodentemperatur von mindestens 15,5 °C erfordern.[5] Die Pflanze entwickelt sich rasch zu einer kriechenden oder buschigen Ranke mit fünfkantigen Stängeln, die auf volle Sonneneinstrahlung für die Photosynthese angewiesen ist.[2][5] Die Entwicklungsdauer bis zur Ernte variiert stark je nach Nutzungstyp: Sommerkürbisse wie Zucchini werden physiologisch unreif nach etwa 40 bis 60 Tagen geerntet, während Winterkürbisse 80 bis 120 Tage bis zur vollen Reife und Aushärtung der Schale benötigen.[1] Physiologisch ist die Art äußerst frostempfindlich, wobei Gewebe bereits bei Temperaturen unter 0 °C geschädigt werden, und reagiert sensibel auf Trockenstress während des Fruchtansatzes.[2][5] Neuere genetische Forschungen identifizierten spezifische Transkriptionsfaktoren wie Cq-bHLH92, deren Expression die Kältetoleranz von Keimlingen reguliert.[5] *Cucurbita pepo* zeigt zudem allelopathische Eigenschaften, indem Wurzelexsudate das Wachstum benachbarter Unkräuter wie *Amaranthus retroflexus* hemmen können. Zu den bedeutendsten Mortalitätsfaktoren zählen Larven des Melonenbohrers (*Melittia cucurbitae*), die in die Stängelbasis eindringen und die vaskuläre Versorgung unterbrechen.[2] Adulte und Larven von Gurkenkäfern (*Acalymma vittatum*) sowie die Wanze *Anasa tristis* schädigen Blätter und Früchte und fungieren als Vektoren für bakterielle Welken und Viren. Das Wurzelsystem ist zudem anfällig für Wurzelgallennematoden (*Meloidogyne* spp.), deren Kontrolle teilweise durch biologische Fangpflanzenstrategien erfolgt.[5] Pilzliche Pathogene wie der Echte Mehltau (*Podosphaera xanthii*) beeinträchtigen die Photosynthese massiv und können zu vorzeitigem Blattverlust führen.[1] Obwohl *C. pepo* keine stickstofffixierenden Symbiosen eingeht, fördert sie durch ihr reichhaltiges Pollen- und Nektarangebot die Populationen bodennistender Spezialistenbienen in Agrarökosystemen.[2]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Bonn, North Rhine-Westphalia, Deutschland

    29.10.2024

  • Deutschland

    27.09.2024

  • St. Johann (Saarbrücken)

    06.09.2024

  • LSG "Mulden- und Chemnitztal", Rochlitz, Sachsen, Deutschland

    13.08.2024

  • Deutschland

    21.07.2024

Daten: iNaturalist

Vorkommen & Lebensraum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von *Cucurbita pepo* liegt in Mesoamerika und dem zentralen bis östlichen Nordamerika, wobei wilde Populationen vom nordöstlichen Mexiko über die südlichen Vereinigten Staaten bis nach Südkanada reichen.[1][4] In diesen natürlichen Arealen besiedeln die Pflanzen vorwiegend gestörte Habitate wie Flussufer, Überschwemmungsgebiete sowie Sand- und Kiesbänke in offenen, sonnigen Lagen.[1][5] Die Habitatpräferenzen variieren dabei je nach Unterart: Während *C. pepo* subsp. *fraterna* arides Hochland und Dornbuschvegetation in Mexiko bevorzugt, wächst die Unterart *texana* in Grasländern und Prärien. In den östlichen USA finden sich Varietäten wie *ozarkana* typischerweise in Auenwäldern und entlang von Flussläufen. Die vertikale Verbreitung der Art erstreckt sich in ihren nativen Gebieten vom Meeresspiegel bis in Höhenlagen von etwa 2.000 Metern. Historisch begann die Domestizierung bereits vor 8.000 bis 10.000 Jahren in Mexiko, bevor die Art im Zuge des Columbian Exchange im frühen 16. Jahrhundert nach Europa gelangte.[1][2] Erste bildliche Nachweise in europäischen Aufzeichnungen datieren auf die Jahre 1503 bis 1508, und bis zum Ende des 16. Jahrhunderts hatte sich die Pflanze in gemäßigten und subtropischen Regionen weltweit etabliert. Heute wird *Cucurbita pepo* in über 100 Ländern auf allen Kontinenten kultiviert, wobei China, Indien und die USA zu den globalen Hauptproduzenten zählen. In Europa und der DACH-Region ist die Art ein weit verbreiteter Kulturfolger in Gärten und landwirtschaftlichen Flächen, benötigt jedoch frostfreie Wachstumsperioden mit Temperaturen zwischen 17 und 30 °C.[1][2] Außerhalb der gezielten Kultivierung verwildert *Cucurbita pepo* gelegentlich in warmen Klimazonen wie dem Mittelmeerraum oder Teilen Australiens und tritt dort als Kulturflüchtling in gestörten Biotopen auf. Trotz dieser Ausbreitung wird die Art im Allgemeinen nicht als stark invasiv eingestuft, da ihre ökologische Dominanz in natürlichen Ökosystemen begrenzt bleibt.[1]

Saisonalität & Aktivität

Als einjährige Pflanze ist *Cucurbita pepo* strikt an die warme Jahreszeit gebunden und gedeiht optimal bei Temperaturen zwischen 20 und 30 °C.[5] Die vegetative Aktivität beginnt erst, wenn die Bodentemperatur mindestens 15,5 °C erreicht, da die Art kälteempfindlich ist und Frost unter 0 °C das Gewebe schädigt.[5][2] Für einen vollständigen Entwicklungszyklus benötigt die Pflanze eine frostfreie Periode von 100 bis 150 Tagen.[5] Im Tagesverlauf zeigen die Blüten eine ausgeprägte Rhythmik, indem sie sich am frühen Morgen öffnen und bereits gegen Mittag wieder schließen.[2] Dieses Zeitfenster ist evolutionär auf die Flugzeiten spezialisierter Bestäuber wie Bienen der Gattungen *Peponapis* und *Xenoglossa* abgestimmt.[2][6] Die Entwicklungsgeschwindigkeit der Früchte variiert je nach Varietät erheblich: Sommerkürbisse wie Zucchini erreichen ihre Erntereife im unreifen Zustand bereits 40 bis 60 Tage nach der Pflanzung.[5][1] Im Gegensatz dazu benötigen Winterkürbisse 80 bis 120 Tage, um an der Rebe vollständig auszureifen und eine lagerfähige Schale zu bilden.[1] Während der Wachstumsphase treten spezifische Schädlinge auf, darunter Larven des Glasflüglers *Melittia cucurbitae*, die sich in die Stängelbasis bohren. Als Anpassung an den Klimawandel wird beobachtet, dass sich die Pflanztermine verfrühen, um wärmere Frühlingstemperaturen für eine verlängerte Saison zu nutzen.[2] Das öffentliche Suchinteresse korreliert mit dieser phänologischen Verfügbarkeit und verzeichnet in Deutschland deutliche Spitzenwerte in den Haupt-Erntemonaten Juli und August.[5]

Wissenschaftliche Forschung & Patente

CN-113817746-A Biological Anmeldung

Cucurbita pepo bHLH-Transkriptionsfaktorgen Cq-bHLH92 und dessen Anwendung

Vegetable Research Institute OF Guangdong Academy OF Agriculture Sciences (2021)

Relevanz: 6/10

Zusammenfassung

Es wird ein spezifisches Gen (Cq-bHLH92) in Zucchini identifiziert, das die Kaeltebestaendigkeit reguliert. Durch Ueberexpression dieses Transkriptionsfaktors kann die Widerstandsfaehigkeit von Keimlingen gegen Kaeltestress signifikant verbessert werden. Dies ist ein biotechnologischer Ansatz zur Ertragssicherung bei niedrigen Temperaturen.

CN-108283096-A Mechanical Unbekannt

Medikamentoese Schutzhuelle und Herstellungsverfahren zur Vorbeugung von Zucchini-Wurzelfaeule

University of Shandong Technology (2017)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Das Patent beschreibt eine teleskopartige Schutzhuelle fuer Zucchini-Setzlinge, die Wurzelfaeule verhindert. Die Huelle besteht aus Fasern und Zellstoff, die mit Chitin, Kupferverbindungen und anderen Wirkstoffen angereichert sind. Sie wird um die Wurzel gelegt, setzt Wirkstoffe langsam frei und foerdert das Wachstum sowie die Krankheitsresistenz. Dies ist eine innovative mechanisch-chemische Barriere gegen Bodenkrankheiten.

CN-107079936-A Chemical Unbekannt

Verfahren zur Saatgutbehandlung zur Vorbeugung und Behandlung von Zucchini-Keimlingsfaeule

Minqin County Maoyuan Agricultural Science And Technology Development Company Ltd. (2017)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Beschrieben wird eine Methode zur Saatgutbehandlung, die Desinfektion, Einweichen in Kraeuterextrakten und Beizen mit Chemikalien kombiniert. Wirkstoffe wie Chitosan, Metalaxyl und Pflanzenextrakte werden genutzt, um Keimlingsfaeule zu verhindern. Das Verfahren staerkt die Keimkraft, reduziert den Pestizidbedarf im Feld und erhoeht den Ertrag durch fruehzeitigen Schutz.

CN-105993730-A Biological Unbekannt

Verfahren zur Kontrolle und Praevention von Meloidogyne spp. bei Cucurbita pepo durch biologisches Abfangen

HU Yongjun (2016)

Relevanz: 9/10

Zusammenfassung

Das Patent beschreibt eine Methode zur Bekaempfung von Wurzelgallennematoden durch das Zwischenpflanzen von Fangpflanzen (Trap Crops). Diese biologische Strategie reduziert den Nematodenbefall ohne chemische Pestizide erheblich. Die Methode ist umweltfreundlich und steigert den Zucchini-Ertrag durch effektive Schaedlingskontrolle.

EP-2510780-A1 Biological Unbekannt

Neue Kuerbispflanze fuer den geschuetzten Anbau

Syngenta Participations AG (2011)

Relevanz: 6/10

Zusammenfassung

Das Patent stellt neue Zucchini-Pflanzen vor, die parthenokarp sind (Fruchtansatz ohne Bestaeubung) und verlaengerte Internodien aufweisen. Diese Eigenschaften sind genetisch fixiert und optimieren den Anbau in Gewaechshaeusern. Die Innovation liegt in der Zuechtung von Pflanzen, die unabhaengig von Bestaeubern oder Hormonbehandlungen zuverlaessig Fruechte tragen.

Quellen & Referenzen

  1. https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Cucurbita+pepo
  2. https://www.missouribotanicalgarden.org/PlantFinder/PlantFinderDetails.aspx?taxonid=279566
  3. https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:292416-1/general-information
  4. http://floranorthamerica.org/Cucurbita_pepo
  5. https://extension.okstate.edu/fact-sheets/squash-and-pumpkin-production.html
  6. https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rspb.2019.1440
  7. https://www.pollinator.org/pollinator.org/assets/generalFiles/Squash-Bees-2-Pager-2025.pdf
  8. Literaturzusammenfassung: Cucurbita pepo