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Warum heißen Silberfische auch Zuckergast? – Die Herkunft des Namens
Februar 4, 2026 Patricia Titz

Warum heißen Silberfische auch Zuckergast? – Die Herkunft des Namens

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Wenn Sie nachts das Licht im Badezimmer einschalten und ein kleines, silbrig glänzendes Insekt über die Fliesen huschen sehen, denken die meisten sofort an das Silberfischchen. Doch wussten Sie, dass dieses Urinsekt in älteren deutschsprachigen Überlieferungen und volkstümlichen Bezeichnungen oft als „Zuckergast“ tituliert wurde? Dieser beinahe charmant klingende Name ist kein Zufall, sondern ein direkter Hinweis auf die biologischen Vorlieben und die wissenschaftliche Klassifizierung dieses faszinierenden Hausbewohners. Die Bezeichnung „Zuckergast“ verrät uns mehr über die Lebensweise, die Ernährungsgewohnheiten und die Geschichte der Schädlingsbekämpfung, als man auf den ersten Blick vermuten mag. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Etymologie, die Biologie und die daraus resultierenden Konsequenzen für Ihren Haushalt ein.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Wissenschaftlicher Name: Der lateinische Name Lepisma saccharinum (Linnaeus, 1758) bedeutet übersetzt „Zuckerschuppe“ oder „Zucker-Schuppentier“, was den deutschen Namen „Zuckergast“ direkt erklärt.
  • Ernährungsvorlieben: Silberfischchen sind auf kohlenhydratreiche Nahrung spezialisiert, insbesondere auf Zucker, Stärke und Dextrin.
  • Synanthropie: Der Begriff „Gast“ verweist auf die synanthrope Lebensweise; sie leben fast ausschließlich in menschlichen Behausungen und teilen unseren Lebensraum.
  • Historischer Kontext: Bereits im 18. und 19. Jahrhundert war das Insekt als „Zuckergast“ bekannt, da es häufig in Vorratskammern an zuckerhaltigen Lebensmitteln gefunden wurde.
  • Abgrenzung: Der Name hilft auch bei der Unterscheidung zu verwandten Arten wie dem Papierfischchen, das sich stärker auf Zellulose (Papier) spezialisiert hat, wenngleich die Übergänge fließend sind.

Die Etymologie: Von Linnaeus zum Zuckergast

Um zu verstehen, warum das Silberfischchen als Zuckergast bezeichnet wird, müssen wir einen Blick in die Geschichte der Taxonomie werfen. Der schwedische Naturforscher Carl von Linné (Linnaeus), der als Vater der modernen botanischen und zoologischen Taxonomie gilt, beschrieb das Insekt im Jahr 1758 in seinem fundamentalen Werk Systema Naturae.

Die Entschlüsselung von Lepisma saccharinum

Linné gab dem Insekt den wissenschaftlichen Namen Lepisma saccharina (heute oft als Lepisma saccharinum geführt). Dieser Name ist der Schlüssel zum Verständnis der deutschen Bezeichnung: 1. Lepisma: Dieser Teil stammt aus dem Griechischen (lepis) und bedeutet „Schuppe“ oder „Schuppentier“. Dies bezieht sich auf die feinen, silbrigen Schuppen, die den Körper des Insekts bedecken und ihm seinen metallischen Glanz verleihen. Diese Schuppen sind sehr empfindlich und lösen sich bei Berührung leicht ab [1]. 2. Saccharinum: Dieser Artname leitet sich vom lateinischen saccharum (Zucker) ab. Linné wählte diesen Namen ganz bewusst, um auf die damals schon bekannte Vorliebe des Tieres für süße, kohlenhydratreiche Substanzen hinzuweisen. Der deutsche Trivialname „Zuckergast“ ist somit eine fast wörtliche Übersetzung der wissenschaftlichen Beobachtung, kombiniert mit dem Status des Insekts als Mitbewohner (Gast) in menschlichen Häusern. In der Literatur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, etwa in „Brehms Tierleben“, war das Insekt unter diesem Namen weit verbreitet und bekannt [2].

Wussten Sie schon?

Der Name „Silberfischchen“ bezieht sich rein auf das Äußere und die Bewegungsart. Die Bezeichnung „Zuckergast“ hingegen beschreibt die biologische Funktion und das Verhalten. In anderen Sprachen finden sich ähnliche Phänomene: Im Englischen („Silverfish“) dominiert die Optik, während der wissenschaftliche Name international die Ernährung betont.

Die biologische Gier nach Zucker und Stärke

Der Name „Zuckergast“ ist nicht nur eine historische Anekdote, sondern beschreibt präzise die physiologischen Bedürfnisse des Insekts. Silberfischchen sind zwar Omnivoren (Allesfresser), haben aber eine ausgeprägte Präferenz für Polysaccharide (Vielfachzucker).

Was fressen Zuckergäste wirklich?

Obwohl der Name Zucker impliziert, ernähren sich die Tiere in modernen Haushalten selten von reinem Kristallzucker. Ihr Verdauungssystem ist darauf spezialisiert, komplexe Kohlenhydrate aufzuspalten. Zu den bevorzugten Nahrungsquellen gehören: * Stärke: Dies ist die Hauptenergiequelle. Stärke findet sich in Tapetenkleister, Buchbindungen, gestärkter Kleidung und verschüttetem Mehl oder Haferflocken. * Dextrin: Ein Abbauprodukt von Stärke, das häufig in Klebstoffen verwendet wird. * Zellulose: Silberfischchen besitzen körpereigene Cellulasen (Enzyme), die es ihnen ermöglichen, Zellulose zu verdauen – eine Fähigkeit, die sie mit nur wenigen anderen Tierarten teilen. Dies erklärt ihren Fraß an Papier und Baumwolle [3]. * Zuckerhaltige Lebensmittel: In Vorratskammern werden offene Verpackungen von Keksen, Trockenobst oder zuckerhaltigen Cerealien befallen. Die Bezeichnung „Zuckergast“ rührt daher, dass die Tiere früher, als Lebensmittel oft weniger dicht verpackt gelagert wurden, häufig direkt an Zucker- oder Mehlvorräten gefunden wurden. Sie wurden quasi als ungebetene Gäste am Tisch oder in der Speisekammer wahrgenommen.

Verdauungsspezialisten

Die Fähigkeit, diese Stoffe zu verwerten, macht sie zu so erfolgreichen Überlebenskünstlern. Studien zeigen, dass Silberfischchen sogar Papier verdauen können, wobei sie etwa 8 bis 15 mm lang werden und bis zu 6 Jahre alt werden können [4]. Diese Langlebigkeit in Kombination mit ihrer genügsamen Ernährung (sie können monatelang hungern) rechtfertigt ihren Status als dauerhafte „Gäste“.

Praxis-Tipp: Die Köder-Strategie

Da Silberfischchen ihrem Namen „Zuckergast“ alle Ehre machen, basieren viele effektive Hausmittel und professionelle Köder auf Zucker oder Stärke. Ein einfacher Test, um Befall festzustellen: Legen Sie ein mit Honig bestrichenes Stück Papier oder eine Kartoffel über Nacht aus. Wenn Sie am nächsten Morgen Fraßspuren oder Tiere finden, haben Sie den Beweis.

Warum „Gast“? – Das synanthrope Leben

Der zweite Teil des Wortes, „Gast“, ist ebenso bedeutsam. In der Biologie spricht man von Synanthropie, wenn eine Art den menschlichen Siedlungsbereich als Lebensraum bevorzugt. Lepisma saccharinum ist ein klassischer Kulturfolger.

Ein Gast, der Wärme und Feuchte liebt

Silberfischchen stammen ursprünglich aus wärmeren Klimazonen (vermutlich Südeuropa oder den Tropen) und könnten in Mitteleuropa im Freiland kaum überleben, vor allem nicht im Winter. Sie sind auf die künstlich geschaffenen Bedingungen in unseren Häusern angewiesen: * Temperatur: Sie bevorzugen Temperaturen zwischen 20 °C und 30 °C. Unter 10 °C stellen sie ihre Aktivität ein, und Frost überleben sie nicht [2]. * Feuchtigkeit: Essentiell für den „Zuckergast“ ist eine hohe relative Luftfeuchtigkeit von mindestens 70 %, besser noch 80-90 %. Da sie Feuchtigkeit auch über die Luft aufnehmen können, sind Badezimmer, Waschküchen und feuchte Keller ihre bevorzugten „Gästezimmer“ [5]. Der Begriff „Gast“ ist hierbei fast euphemistisch, da Gäste normalerweise eingeladen werden und wieder gehen. Das Silberfischchen hingegen zieht ein und bleibt, solange die Bedingungen (Wärme, Feuchte, Stärke) stimmen.

Verwechslungsgefahr: Andere „Gäste“

Nicht jeder silbrige Gast ist ein klassischer Zuckergast (Silberfischchen). In den letzten Jahren breitet sich das **Papierfischchen** (Ctenolepisma longicaudata) massiv aus. * Unterschied: Während das Silberfischchen (Zuckergast) Feuchtigkeit liebt, kommt das Papierfischchen auch mit deutlich trockenerer Luft (ca. 50 % r.F.) zurecht [5]. * Ernährung: Auch Papierfischchen fressen Stärke und Zucker, verursachen aber deutlich massivere Schäden an Papier, Büchern und Kartonagen, da sie noch effizienter Zellulose verwerten.

Schäden durch den Zuckergast

Obwohl der Name niedlich klingt, kann der Appetit auf „Zucker“ (im weitesten chemischen Sinne) zu Problemen führen. Silberfischchen gelten primär als Lästlinge und Hygieneschädlinge, können aber auch Materialschäden verursachen.

Typische Fraßbilder

Der Schabefraß der Tiere hinterlässt charakteristische Spuren: 1. Tapeten: Sie fressen den stärkehaltigen Kleister hinter der Tapete, was dazu führen kann, dass sich diese löst oder Löcher entstehen. 2. Bücher und Dokumente: Sie schaben die Oberfläche von Papier ab (Oberflächenfraß) oder fressen an Buchbindungen (Leim). Dies ist besonders in Archiven und Museen ein Problem [6]. 3. Textilien: Gestärkte Baumwolle, Leinen oder Kunstseide können ebenfalls angefressen werden, was zu unregelmäßigen Löchern führt. 4. Lebensmittel: Offene zucker- oder stärkehaltige Lebensmittel können verunreinigt werden.

Warnung: Gesundheitsrisiko?

Silberfischchen übertragen nach aktuellem Wissensstand keine Krankheiten auf den Menschen. Sie sind jedoch ein Indikator für zu hohe Feuchtigkeit, was oft mit Schimmelpilzbildung einhergeht. Schimmelsporen wiederum stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Der „Zuckergast“ ist also oft der Bote eines größeren Problems (Feuchtigkeit).

Den „Zuckergast“ ausladen: Bekämpfung und Prävention

Wenn Sie verstanden haben, warum das Tier so heißt, haben Sie bereits den Schlüssel zur Bekämpfung in der Hand: Entziehen Sie ihm den „Zucker“ (Nahrung) und die gemütliche „Gaststube“ (Feuchtigkeit/Verstecke).

1. Nahrungsentzug (Die Anti-Zucker-Strategie)

Da Lepisma saccharinum von Kohlenhydraten angezogen wird, ist Hygiene der erste Schritt: * Vermeiden Sie offene Lebensmittelverpackungen. Füllen Sie Mehl, Zucker, Haferflocken und Nudeln in dicht schließende Glas- oder Kunststoffbehälter um. * Saugen Sie regelmäßig, um Hautschuppen (Protein) und Haare zu entfernen, die als Ergänzungsnahrung dienen. * Entfernen Sie unnötige Kartonagen und Altpapier, da diese sowohl Versteck als auch Nahrung (Zellulose/Stärke) bieten.

2. Klimakontrolle

Machen Sie es dem Gast ungemütlich: * Lüften: Stoßlüften Sie mehrmals täglich, um die Luftfeuchtigkeit unter 60 % (besser 50 %) zu senken. * Trocknen: Vermeiden Sie das Trocknen von Wäsche in fensterlosen Räumen. * Heizen: In Kombination mit Lüften entzieht Heizen den Wänden Feuchtigkeit.

3. Gezielte Bekämpfung mit Ködern

Hier schließt sich der Kreis zum Namen. Die effektivsten Bekämpfungsmittel nutzen die Gier nach Zucker und Stärke aus: * Fraßgelköder: Diese enthalten für Silberfischchen unwiderstehliche Lockstoffe (Zucker/Stärke) gemischt mit einem Insektizid (z.B. Indoxacarb oder Acetamiprid). Die Tiere fressen den Köder und verenden. Da Silberfischchen Kannibalen sind und tote Artgenossen fressen, entsteht ein Kaskadeneffekt (Sekundärvergiftung), der ganze Nester auslöschen kann [5]. * Klebefallen: Diese dienen eher dem Monitoring (Befallsermittlung) als der Tilgung, nutzen aber oft ebenfalls Pheromone oder Nahrungslockstoffe.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum sehe ich Silberfische oft in der Badewanne?

Die Badewanne ist oft der feuchteste Ort im Haus. Silberfische fallen auf der Suche nach Feuchtigkeit und Nahrung hinein, können aber an den glatten Wänden nicht mehr hochklettern. Sie kommen nicht aus dem Abfluss, wie oft fälschlich angenommen, sondern fallen hinein.

Fressen Silberfische wirklich Zucker?

Ja, sie lieben Zucker. Der Name Lepisma saccharinum weist direkt darauf hin. In Experimenten und bei der Köderwahl zeigen sie eine starke Präferenz für Kohlenhydrate, Stärke und Zuckerverbindungen.

Sind Zuckergäste nützlich?

In gewissem Maße ja. Sie fressen Hausstaubmilben und Schimmelpilze. Ein geringes Vorkommen ist biologisch gesehen unbedenklich und hilft sogar bei der Beseitigung organischer Reste. Bei Massenbefall überwiegen jedoch die hygienischen und materiellen Nachteile.

Woher kommt der Name "Silberfischchen"?

Während "Zuckergast" auf die Ernährung anspielt, bezieht sich "Silberfischchen" auf die Optik: Der Körper ist stromlinienförmig, silbrig beschuppt und die schlängelnde Fortbewegung erinnert an einen schwimmenden Fisch.

Wie alt werden Zuckergäste?

Sie sind erstaunlich langlebig. Ein Silberfischchen kann bis zu 4 oder sogar 5 Jahre alt werden und sich in dieser Zeit vielfach häuten und fortpflanzen [2].

Fazit

Der Name „Zuckergast“ ist weit mehr als eine veraltete Bezeichnung für das Silberfischchen. Er ist eine präzise Beschreibung der biologischen Essenz dieses Urinsekts: Ein Mitbewohner (Gast), der seit Jahrhunderten unsere Behausungen teilt, angezogen von Wärme, Feuchtigkeit und vor allem von kohlenhydratreichen Nahrungsquellen wie Zucker und Stärke. Die wissenschaftliche Bezeichnung Lepisma saccharinum, die Carl von Linné bereits 1758 vergab, zementiert diese Eigenschaft.

Das Verständnis dieser Hintergründe hilft uns heute, effektiver gegen einen Befall vorzugehen. Indem wir dem „Zuckergast“ seine Lebensgrundlagen entziehen – durch Reduktion der Luftfeuchtigkeit und sichere Lagerung von Vorräten – können wir ihn höflich, aber bestimmt wieder ausladen. Sollte ein Befall dennoch überhandnehmen, greifen moderne Bekämpfungsmethoden genau dort an, wo der Name herkommt: mit zucker- und stärkehaltigen Fraßködern, die die biologischen Schwachstellen des Insekts nutzen.

Quellen und Referenzen

  1. Grokipedia: Silverfish (Lepisma saccharinum Linnaeus), Fact-checked content, 2024.
  2. Reichholf, Josef H.: Altersaufbau und Aktivität einer Population des Silberfischchens Lepisma saccharina L., Mitteilungen der Zoologischen Gesellschaft Braunau, Bd. 8, Nr. 2, 2002.
  3. Nithack, Friederike J.: Bestandserhaltung konkret: Strategien zur Bekämpfung von Papierfischchen, LWL-Archivamt für Westfalen, 2019.
  4. Sellenschlo, U.: Silberfischchen (Lepisma saccharina), Steckbrief und Biologie, Handbuch für den Schädlingsbekämpfer, 2015.
  5. Aak, Anders et al.: Long-tailed silverfish (Ctenolepisma longicaudata) – biology and control, Norwegian Institute of Public Health (NIPH), Report 2019.
  6. Museumsschädlinge.de: Papierfischchen Ctenolepisma longicaudata – Materialschädling in Archiven, Bibliotheken, Galerien und Museen, abgerufen 2024.

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