♥ Silberkraft Kollektion
Erdflöhe bekämpfen & loswerden
Viele kleine runde Löcher in den Blättern von Radieschen, Rucola, Kohl oder Rettich sind ein typisches Zeichen für Erdflöhe. Die 1,5 bis 3 mm kleinen Blattkäfer springen bei Berührung weg wie Flöhe, sind aber Käfer. Sie lieben warmes, trockenes Wetter und schädigen vor allem junge Pflanzen im Frühjahr. Hier findest du Mittel und Tipps gegen den Befall im Gemüsebeet.
Gegen die Larven im Boden gibt es SF-Nematoden gegen Erdflöhe, die du mit der Gießkanne auf feuchten Boden ausbringst. Halte Beete gleichmäßig feucht, mulche und hacke regelmäßig, denn Erdflöhe mögen keine Feuchtigkeit. Zur allgemeinen Pflanzenpflege findest du hier außerdem Neemöl-Konzentrat. Weitere Nützlinge und Mittel für den Gemüsegarten findest du unter Nematoden und Pflanzenschutzmittel.
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Häufige Fragen (FAQ)
Erdflöhe sind 1,5 bis 3 mm kleine Blattkäfer, oft schwarz, metallisch blau oder mit gelben Längsstreifen. Sie springen bei Berührung weg. Typisch ist der Lochfraß: Die Blätter junger Pflanzen sind von vielen kleinen, runden Löchern durchsiebt. Betroffen sind vor allem Kreuzblütler wie Radieschen, Rucola, Kohl und Rettich.
Erdflöhe mögen es warm und trocken. Halte den Boden deshalb gleichmäßig feucht, hacke regelmäßig und mulche zwischen den Reihen. Gegen die Larven im Boden kannst du SF-Nematoden mit der Gießkanne ausbringen. Stark geschädigte Jungpflanzen säst du am besten nach, denn ältere Pflanzen verkraften den Fraß deutlich besser.
Die Käfer überwintern im Boden oder in Pflanzenresten und werden im Frühjahr bei warmem Wetter aktiv. Den größten Schaden richten sie von April bis Juni an jungen Sämlingen an, bei trockener Witterung auch im Sommer. Die Larven der meisten Arten leben im Boden und fressen an Wurzeln, bevor sich daraus neue Käfer entwickeln.
Nein. Erdflöhe sind kleine Käfer aus der Familie der Blattkäfer. Den Namen haben sie von ihren kräftigen Hinterbeinen, mit denen sie bei Störung weit springen. Für Menschen und Haustiere spielen sie keine Rolle, sie fressen ausschließlich an Pflanzen, besonders an Kohlgewächsen und anderen Kreuzblütlern.