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Gewöhnlicher Teufelsabbiss
Gewöhnlicher Teufelsabbiss – heimische Wildstaude für feuchte Wiesen
Gewöhnlicher Teufelsabbiss

Gewöhnlicher Teufelsabbiss – heimische Wildstaude für feuchte Wiesen

Botanischer Name: Succisa pratensis

  • Standort: Sonne, Halbschatten
  • Endhöhe 30–80 cm
  • Winterhärte: bis −34 °C
  • Laub: wintergrün
  • Blüte Juli–Oktober · blauviolett, halbkugelige Blütenköpfchen
  • Insektenfreundlich
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  • Im Topf – ganzjährig pflanzbar, solange der Boden nicht gefroren ist
  • Lieferzeit 2–5 Werktage · Versand aus unserer Baumschule · Paketversand
  • Jetzt ist Pflanzzeit · Beste Pflanzzeit: März–Mai, September–Oktober
  • 9–11 Stück pro m² · Zum Beetrechner
  • Herbst/Winter: Im Herbst und Winter kommt die Pflanze ohne Blüte und eventuell zurückgeschnitten.

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    Steckbrief

    Gewöhnlicher Teufelsabbiss im Überblick

    Endbreite
    25–40 cm
    Zuwachs
    langsam
    Wuchsform
    flache Blattrosette, darüber aufrechte, wenig verzweigte Blütenstiele
    Boden
    feucht, frisch, mager, sauer, lehmig, humosFrischer bis feuchter, gern wechselfeuchter und magerer Boden, auch tonig oder leicht sauer. Trockene, nährstoffreiche Beete sagen dem Teufelsabbiss nicht zu.
    Blüte
    Juli–Oktober · blauviolett, halbkugelige Blütenköpfchen
    Verwendung
    Beet, Schnittblume, Bienenweide
    Pflanzabstand
    30 cm
    Lebensbereich
    Freiflächefrisch bis feucht
    Pflanzdichte
    9–11 Stück pro m²
    Insektenfreundlich
    ja – Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
    Standort
    Sonne, Halbschatten
    Endhöhe
    30–80 cm
    Winterhärte
    bis −34 °C · WHZ 4a
    Laub
    wintergrün · lanzettlich, ganzrandig, dunkelgrün, in grundständiger Rosette
    Botanischer Name
    Succisa pratensis
    Giftigkeit
    keine Giftigkeit bekannt

    Der Gewöhnliche Teufelsabbiss (Succisa pratensis) ist eine typische Pflanze feuchter, magerer Wiesen. Von Juli bis Oktober schweben seine halbkugeligen, blauvioletten Blütenköpfchen auf schlanken Stielen über einer flachen, wintergrünen Blattrosette. Spezialisierte Sandbienen sammeln hier Pollen, Bläulinge und andere Falter holen sich Nektar, und die Raupen des seltenen Goldenen Scheckenfalters fressen an den Blättern.

    • Späte Blüte: bis in den Oktober
    • Für Spezialisten: Pollenquelle für spezialisierte Wildbienen
    • Wintergrün: die Rosette bleibt im Winter grün
    • Für feuchte Böden: auch auf wechselfeuchtem Ton

    Im Garten

    Der Teufelsabbiss mag Sonne bis Halbschatten und frischen bis feuchten, eher mageren Boden. Er gehört in Feuchtwiesen, an Teichränder und in naturnahe Beete. Sehr schön ist die Kombination mit Großem Wiesenknopf, Färber-Scharte, Pracht-Nelke und Blutweiderich. Da er konkurrenzschwach ist, pflanze ihn nicht neben stark wuchernde Arten. Rechne mit 9 bis 11 Pflanzen pro m².

    Pflanzen und Pflege

    Pflanze im Frühjahr oder Herbst und halte den Boden im ersten Jahr gleichmäßig feucht. Dünger ist nicht nötig. Im März schneidest du die alten Blütenstiele ab und lässt die Rosette stehen. An zusagenden Plätzen sät sich der Teufelsabbiss selbst aus.

    Beetrechner

    Wie viele Gewöhnlicher Teufelsabbiss brauche ich?

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      Stückzahl: 18 × Preis: 82,80 €41,40 € pro m²

    Richtwert für ein Beet mit einer Staudenart. Im Mischbeet teilst du die Fläche auf die einzelnen Arten auf.

    Pflegekalender

    Das Gartenjahr mit Gewöhnlicher Teufelsabbiss

    Wann pflanzen, düngen und schneiden? Der Kalender zeigt die empfohlenen Monate.

    Pflegekalender: empfohlene Monate
    Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
    PflanzenMärz: empfohlenApril: empfohlenMai: empfohlenSeptember: empfohlenOktober: empfohlen
    SchneidenMärz: empfohlen
    BlüteJuli: empfohlenAugust: empfohlenSeptember: empfohlenOktober: empfohlen

    Gießen

    Gieße im ersten Jahr und in trockenen Sommern regelmäßig – der Teufelsabbiss mag es gleichmäßig frisch bis feucht.

    Düngen

    Nicht düngen; er ist an magere Wiesen angepasst.

    Schneiden

    Schneide die alten Blütenstiele im März bodennah ab und lass die wintergrüne Rosette stehen.

    Pflanzanleitung

    Gewöhnlicher Teufelsabbiss richtig pflanzen

    In sechs Schritten ins Beet – so wachsen Stauden schnell an.

    1. Schritt 1: Beet vorbereiten

      Boden spatentief lockern, Unkraut mit den Wurzeln entfernen und schwere Böden mit Sand oder Kompost verbessern.

    2. Schritt 2: Pflanzplan legen

      Verteile die Töpfe vor dem Pflanzen auf dem Beet – mit etwa 30 cm Abstand und in Gruppen von 3 bis 5.

    3. Schritt 3: Wurzelballen tauchen

      Stelle die Töpfe in einen Eimer Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

    4. Schritt 4: Einpflanzen

      Das Pflanzloch etwas größer als den Topf ausheben und die Staude genau so tief setzen, wie sie im Topf stand.

    5. Schritt 5: Andrücken und angießen

      Die Erde rundum gut andrücken und kräftig angießen, damit sie sich um die Wurzeln schließt.

    6. Schritt 6: Anwachspflege

      In den ersten 4–6 Wochen bei Trockenheit regelmäßig gießen. Eine dünne Mulchschicht hält den Boden feucht und unkrautfrei.

    Häufige Fragen

    Woher hat der Teufelsabbiss seinen Namen?

    Sein kurzer Wurzelstock stirbt von unten ab und wirkt dadurch wie abgebissen. Der Volksglaube schrieb das dem Teufel zu.

    Welcher Standort ist ideal für den Teufelsabbiss?

    Sonne bis Halbschatten auf frischem bis feuchtem, magerem Boden – etwa in einer Feuchtwiese oder am Teichrand. In trockenen, nährstoffreichen Beeten kümmert er.

    Warum ist der Teufelsabbiss für Insekten wichtig?

    Er blüht spät im Jahr und versorgt Wildbienen, darunter spezialisierte Arten, sowie Falter bis in den Herbst. Außerdem fressen die Raupen des gefährdeten Goldenen Scheckenfalters an seinen Blättern.

    Fragen zu diesem Produkt

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