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Gewöhnliches Ferkelkraut
Gewöhnliches Ferkelkraut – heimische Wildstaude für Wildbienen
Gewöhnliches Ferkelkraut

Gewöhnliches Ferkelkraut – heimische Wildstaude für Wildbienen

Botanischer Name: Hypochaeris radicata

  • Standort: Sonne
  • Endhöhe 20–60 cm
  • Winterhärte: bis −30 °C
  • Laub: sommergrün
  • Blüte Juni–September · goldgelb, löwenzahnähnliche Blütenkörbe
  • Insektenfreundlich
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  • Im Topf – ganzjährig pflanzbar, solange der Boden nicht gefroren ist
  • Lieferzeit 2–5 Werktage · Versand aus unserer Baumschule · Paketversand
  • Jetzt ist Pflanzzeit · Beste Pflanzzeit: März–Mai, September–Oktober
  • 9–12 Stück pro m² · Zum Beetrechner
  • Herbst/Winter: Im Herbst und Winter kommt die Pflanze ohne Blüte und eventuell zurückgeschnitten.

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    Steckbrief

    Gewöhnliches Ferkelkraut im Überblick

    Endbreite
    20–30 cm
    Zuwachs
    mittelstark
    Wuchsform
    flache Blattrosette mit gabelig verzweigten, fast blattlosen Blütenstängeln
    Boden
    sandig, mager, trocken, frisch, sauer, durchlässigMagerer, sandiger bis lehmig-sandiger und eher kalkarmer Boden, trocken bis frisch. Auf nährstoffreichen Böden wird es von Gräsern verdrängt.
    Blüte
    Juni–September · goldgelb, löwenzahnähnliche Blütenkörbe
    Verwendung
    Steingarten, Rasenfläche, Bienenweide
    Pflanzabstand
    30 cm
    Lebensbereich
    Freiflächetrocken bis frisch
    Pflanzdichte
    9–12 Stück pro m²
    Insektenfreundlich
    ja – Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge
    Standort
    Sonne
    Endhöhe
    20–60 cm
    Winterhärte
    bis −30 °C · WHZ 4b
    Laub
    sommergrün · grün, rau behaart, buchtig gezähnt
    Botanischer Name
    Hypochaeris radicata
    Giftigkeit
    schwach giftig

    Das Gewöhnliche Ferkelkraut (Hypochaeris radicata) ist eine heimische Wildstaude magerer Wiesen, Sandrasen und Wegränder. Aus einer flachen Rosette rau behaarter, buchtig gezähnter Blätter wachsen gabelig verzweigte, fast blattlose Stängel. Von Juni bis September tragen sie goldgelbe, löwenzahnähnliche Blütenkörbe. Diese sind eine wichtige Pollenquelle für Wildbienen, die auf Korbblütler spezialisiert sind, etwa für die Hosenbiene, und werden außerdem von Schwebfliegen und Faltern besucht.

    • Heimische Wildpflanze für magere Böden
    • Lange Blüte von Juni bis September
    • Verträgt Mahd, ideal für Blumenrasen
    • Pollenquelle für spezialisierte Wildbienen

    Im Garten

    Das Ferkelkraut mag volle Sonne und einen mageren, sandigen bis lehmig-sandigen, eher kalkarmen Boden. Es passt in Blumenrasen, Magerwiesen, Sandbeete und Pflasterfugen. Da die Rosette flach am Boden liegt, verträgt es regelmäßiges Mähen. Gute Partner sind Kleines Habichtskraut, Heide-Nelke, Feld-Thymian und Berg-Sandglöckchen. Pflanze 9 bis 12 Stück pro m².

    Pflanzen und Pflege

    Pflanze im Frühjahr oder Herbst und gieße nur zum Anwachsen. Dünger schadet eher, denn auf nährstoffreichem Boden wird es von Gräsern verdrängt. Ein Rückschnitt ist nicht nötig. Dank der tiefen Pfahlwurzel übersteht es Trockenheit gut. Nachwuchs entsteht durch Selbstaussaat oder durch Aussaat im Frühjahr und Spätsommer. Auf Pferdeweiden solltest du es nicht ansiedeln.

    Beetrechner

    Wie viele Gewöhnliches Ferkelkraut brauche ich?

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    m²
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      Stückzahl: 18 × Preis: 82,80 €41,40 € pro m²

    Richtwert für ein Beet mit einer Staudenart. Im Mischbeet teilst du die Fläche auf die einzelnen Arten auf.

    Pflegekalender

    Das Gartenjahr mit Gewöhnliches Ferkelkraut

    Wann pflanzen, düngen und schneiden? Der Kalender zeigt die empfohlenen Monate.

    Pflegekalender: empfohlene Monate
    Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
    PflanzenMärz: empfohlenApril: empfohlenMai: empfohlenSeptember: empfohlenOktober: empfohlen
    SchneidenMärz: empfohlen
    BlüteJuni: empfohlenJuli: empfohlenAugust: empfohlenSeptember: empfohlen

    Gießen

    Gieße nur zum Anwachsen, danach versorgt es sich über die Pfahlwurzel selbst.

    Düngen

    Kein Dünger – sonst setzen sich Gräser durch.

    Schneiden

    Ein Rückschnitt ist nicht nötig. Im Blumenrasen verträgt es das Mähen, weil die Rosette flach am Boden liegt.

    Pflanzanleitung

    Gewöhnliches Ferkelkraut richtig pflanzen

    In sechs Schritten ins Beet – so wachsen Stauden schnell an.

    1. Schritt 1: Beet vorbereiten

      Boden spatentief lockern, Unkraut mit den Wurzeln entfernen und schwere Böden mit Sand oder Kompost verbessern.

    2. Schritt 2: Pflanzplan legen

      Verteile die Töpfe vor dem Pflanzen auf dem Beet – mit etwa 30 cm Abstand und in Gruppen von 3 bis 5.

    3. Schritt 3: Wurzelballen tauchen

      Stelle die Töpfe in einen Eimer Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

    4. Schritt 4: Einpflanzen

      Das Pflanzloch etwas größer als den Topf ausheben und die Staude genau so tief setzen, wie sie im Topf stand.

    5. Schritt 5: Andrücken und angießen

      Die Erde rundum gut andrücken und kräftig angießen, damit sie sich um die Wurzeln schließt.

    6. Schritt 6: Anwachspflege

      In den ersten 4–6 Wochen bei Trockenheit regelmäßig gießen. Eine dünne Mulchschicht hält den Boden feucht und unkrautfrei.

    Häufige Fragen

    Du hast Fragen? Hier findest du die wichtigsten Antworten auf einen Blick.

    Ist das Ferkelkraut giftig?

    Für Menschen ist keine Giftwirkung bekannt. Bei Pferden wird die Aufnahme größerer Mengen mit der Bewegungsstörung Hahnentritt in Verbindung gebracht – auf Pferdeweiden solltest du es deshalb nicht ansiedeln.

    Kann ich Ferkelkraut im Rasen ansiedeln?

    Ja, es eignet sich gut für Blumenrasen. Die Blattrosette liegt flach am Boden und übersteht das Mähen, magere Böden sind dafür ideal.

    Wie unterscheidet sich das Ferkelkraut vom Löwenzahn?

    Seine Stängel sind gabelig verzweigt und tragen mehrere Blütenkörbe, beim Löwenzahn trägt jeder Stängel nur einen. Außerdem blüht es vor allem im Sommer und hat rau behaarte Blätter.

    Fragen zu diesem Produkt

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