Hausmittel gegen Läuse - Hilft Backpulver gegen Kopfläuse?
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Hausmittel reichen nicht aus: Essig, Backpulver oder Heißluft zeigen keine nachgewiesene Wirkung gegen Kopfläuse. Ihre Anwendung kann den Läusebefall verlängern und die Kopfhaut verletzen.
Professionelle Mittel wirken zuverlässig: Nur zugelassene Läuseshampoos, wie das Silberkraft Läuseshampoo entfernen Läuse effektiv.
Kopfläuse haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, sondern werden durch direkten Kontakt übertragen.
Das Auskämmen mit einem Nissenkamm ist entscheidend, um Rückfälle zu vermeiden.
Ein Jucken auf dem Kopf, ein Anruf aus der Kita oder Schule und schon ist es Gewissheit: Läusealarm! Viele Eltern greifen in dieser Situation zuerst zu vermeintlich sanften Hausmitteln. Doch was ist dran am Mythos Backpulver und Co.?
In diesem umfassenden Ratgeber erfährst du, warum Hausmittel allein nicht ausreichen, welche Öle tatsächlich eine gewisse Wirkung zeigen und wie du Kopfläuse zuverlässig und effektiv mit professionellen Produkten wie dem Silberkraft Läuseshampoo loswirst. Wir haben dir die aktuellen Empfehlungen von Experten zusammengefasst und liefern dir faktenbasierte Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Läusebefall.
Befall durch Läuse kann verschiedene Formen annehmen, je nachdem mit welcher Läuseart du es zu tun hast. In Deutschland ist die Kopflaus am stärksten verbreitet und für den überwiegenden Teil der Probleme mit Läusen in Kitas und Schulen verantwortlich. Kopfläuse sind lästig, haben aber nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, wie das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit betont. Die Parasiten befallen die Kopfhaut und werden durch direkten Kontakt auf andere Menschen übertragen. Deswegen sind Orte, an denen Menschen eng zusammen sind, immer verstärkt von Läusebefall betroffen. Gerade nach der Ferienzeit können Läuse von Auswärts in Kindergärten und Schulen eingeschleppt werden und sich durch den Kontakt der Kinder schnell verbreiten. Laut Robert-Koch-Institut sind Kopfläuse weltweit verbreitet und im Gegensatz zu anderen Läusearten nicht nur in Regionen mit schlechten Hygienezuständen zu finden. Aber wie kann man einen Läusebefall erkennen?
Wir haben dazu schon den ausführlichen Ratgeber Läusebisse erkennen und behandeln! verfasst, in dem du die Details gerne nachlesen kannst. Läusebefall durch Kopfläuse erkennt man ab besten durch:
starken Juckreiz auf der Kopfhaut
Nissen oder sichtbare Läuse beim Kämmen mit einem Nissenkamm
Läusebefall im Kindergarten oder Schule deines Kindes
In Deutschland sind vor allem drei Läusearten relevant, wobei die Kopflaus (Pediculus humanus capitis) die häufigste ist. Neben ihr kommen in Deutschland vereinzelt noch die Kleiderlaus und die Filzlaus auf. Diese Parasiten befallen Haare im Schambereich oder Fasern von Kleidungsstücken. Beide Arten sind eher selten, da sie sich besonders in schlechten hygienischen Verhältnissen ausbreiten. Ein Befall wird in Deutschland deswegen hauptsächlich bei Obdachlosen und in Flüchtlingsunterkünften beobachtet. Weltweit sind Kleider- und Filzläuse vor allem in Kriegs- und Krisengebieten verbreitet.
Kopflaus: Leben auf der Kopfhaut und befallen die Haare. Sie sind sehr häufig, v.a. bei Kindern (3–12 Jahre). Übertragung erfolgt durch direkten Kopf-zu-Kopf-Kontakt.
Kleiderlaus: Befall in Kleidung und auf Textilien. Sehr selten in Deutschland, meist bei mangelnder Hygiene.
Filzlaus: Befall der Scham- und Körperbehaarung. Sehr selten in Deutschland, Übertragung meist durch sexuellen Kontakt.
Wichtig: Der Befall mit Kopfläusen ist kein Zeichen für mangelnde Hygiene, da sie leicht auf jeden Menschen übertragen werden können. Kleiderläuse können vor allem beim Second-Hand-Shopping übertragen werden, während Filzläuse außer bei sexuellem Kontakt im Alltag nur schwer auf andere Menschen übergehen.
Das größte Problem in der Behandlung und Bekämpfung von Läusen sind nicht die Parasiten selbst, sondern die Eier der Tiere. Die sogenannten Nissen sind nämlich sehr widerstandsfähig und ein zentraler Treiber dafür, dass sich der Befall so hartnäckig hält. Eine Behandlung muss deswegen immer auch die Nissen bekämpfen, damit keine neue Generation von Läusen schlüpfen kann. Genau daran scheitern aber die meisten Hausmittel.
Die ausgewachsenen Kopfläuse sind etwa 2 bis 3 Millimeter groß, sind meist grau-bräunlich und bewegen sich schnell. Die Parasiten ernähren sich vom Blut des Menschen und benötigen es auch für die Eiablage. Dazu stechen die Läuse in die Kopfhaut, verletzen diese und trinken das austretende Blut. Als Reaktion auf die Stiche der Läuse können kleine Papeln von etwa 2 bis 3 mm Größe entstehen, schreibt das Umweltbundesamt, die aufgrund eines Speichelsekrets zu Jucken beginnen können. Werden diese Stellen aufgekratzt, können bakterielle Sekundärinfektionen auftreten, so das Umweltbundesamt weiter. In unserem Ratgeber Läusebisse erkennen und behandeln! haben alle weiteren Infos zusammengestellt.
Die Nisse sind die Eier der Läuse. Sie sind oval, weißlich-durchscheinend und werden von der Laus fest an den Haaransatz geklebt, meist weniger als 1 cm von der Kopfhaut entfernt. Im Gegensatz zu Schuppen lassen sich Nissen deshalb nicht einfach abschütteln oder ausbürsten. Sie bleiben fest im Haar und können auch mit Wasser nicht leicht ausgespült werden. Sie sind am Haaransatz nahe der Kopfhaut mit bloßem Auge gerade so zu erkennen. Von Schuppen lassen sie sich durch die deutliche runde Form erkennen. Nissen können am besten durch einen Nissenkamm entfernt und auch entdeckt werden.
Kopfläuse können sich in Kindergärten und Schulen sehr schnell ausbreiten. In Deutschland gilt deswegen eine Meldepflicht für Läuse. Bei einem festgestellten Kopflausbefall ist deswegen wichtig schnell und konsequent zu handeln, um die Verbreitung zu stoppen.
Meldepflicht: Informiere umgehend die Gemeinschaftseinrichtung (Kita, Schule) deines Kindes. Mehr zur Meldepflicht von Läusen haben wir dir in unserem Ratgeber Meldepflicht bei Kopfläusen zusammengefasst. Wir erklären dir auch, wer das Gesundheitsamt informieren muss und wann dein Kind wieder in die Einrichtung darf.
Behandlung: Beginne sofort mit der Behandlung und lasse deine betroffenen Kinder zu Hause. Das RKI empfiehlt eine zweimalige Behandlung im Abstand von 7 bis 10 Tagen mit einem professionellen Läusemittel. Genaueres erklären wir später.
Abstand: Versuche selbst einen gewissen Abstand zu deinen Kindern zu halten. Insbesondere sollten deine Haare nicht zu nah an befallene Kopfhaut gelangen. Dadurch verhinderst du, dass du dich selbst ansteckst.
Viele Hausmittel versprechen eine schnelle und sanfte Lösung gegen Kopfläuse zu sein. Online findet man Tipps, wie man können Läuse durch Heißluft (also einen heißen Föhn), durch Saunaaufenthalte oder durch Essigwasser bekämpfen. Nicht nur sind diese Tipps zum Teil gefährlich, sondern zeigen oft keine Wirkung, wie das Robert-Koch-Institut zusammenfasst. So kann der Tipp mit dem heißen Föhn zu ernsten Verletzungen der Kopfhaut führen, ohne gegen einen Befall zu helfen. Auch Essigwasser sei zur Abtötung von Läusen ungeeignet.
Die Wirksamkeit vieler Hausmittel ist oft nicht wissenschaftlich belegt und kann im schlimmsten Fall zu einer Verschleppung des Befalls führen. Viele Maßnahmen berücksichtigen außerdem nicht die Gefahr für einen Wiederbefall, der von den Nissen ausgeht. Sie sind deutlich widerstandsfähiger als viele denken und lassen sich durch Hausmittel nicht bekämpfen. Wenn die Nissen nachschlüpfen, beginnt der Befall von Neuem.
Deswegen ist es wichtig: Nur zugelassene und geprüfte Läusemittel bieten die notwendige Zuverlässigkeit, um den Befall schnell und vollständig zu beenden. Heißes Föhnen ist unwirksam und kann die Kopfhaut verletzen.
Grundsätzlich solltest du dich bei der Behandlung von Läusen auf professionelle Läusemittel verlassen. Sie können nicht nur die ausgewachsenen Läuse bekämpfen, sondern auch die Nissen lösen oder direkt töten. Die Anwendung von Hausmitteln wie Essig, Mayonnaise oder Speiseöle wird zum Beispiel vom Umweltbundesamt nicht empfohlen, da diese nicht ausreichend wirksam sind. Obwohl Hausmittel allein zur Behandlung nicht ausreichen, haben manche Mittel und Substanzen in der Tat einen Wirkmechanismus gegen Kopfläuse.
Einige pflanzliche Öle werden online immer wieder als mögliche Behandlung gegen Läuse und als Ersatz für geprüfte Läusemittel empfohlen. An diesen Tipps ist leider nicht viel dran. Aber manche Öle können eine Wirkung zeigen. Allerdings wirken die Öle nicht chemisch, sondern physikalisch gegen die Parasiten, indem sie die Atemöffnungen der Läuse verstopfen und sie so ersticken. Gegen Nissen helfen Öle aber leider nicht zuverlässig, sodass ein Befall nicht langfristig bekämpft wird. Öle können in Kombination mit einem Nissenkamm eine unterstützende Rolle spielen, sind aber kein Ersatz für professionelle Läusemittel. Alle Studien und weitere Quellen findest du am Ende der Seite.
Kokosöl: Eine Studie aus den Philippinen, die von der WHO veröffentlicht wurde, weist auf eine gewisse Wirkung von Kokosöl-Essig-Präparaten gegen Läuse hin. Die Wirkung wurde mit einem 1% Permethrin-Präparat verglichen und schnitt nur leicht schlechter ab. Das gewöhnliche Kokosöl alleine zeigte aber verglichen mit anderen Methoden die schlechteste Heilungsquote bei der Behandlung. Zudem muss das Öl lange einwirken und zeigt keine Wirkung gegen Nissen.
Neemöl: Verschiedene In-vitro-Untersuchungen (also Labordaten) zeigen eine gute Wirkung von Neem-Öl oder Neem-Extrakt gegen Kopfläuse sowie gegen ihre Nissen. Eine Studie konnte auch eine Bekämpfung der Nissen nachweisen. Allerdings sind die Ergebnisse nicht so eindeutig, wenn es um den Befall am Menschen geht. Die Wirkung gegen Läuse und Nissen ist deutlich reduziert, da das Öl im Alltag nicht präzise genug aufgebracht werden kann. Außerdem hängt die Wirkung stark von Konzentration und Einwirkzeit ab.
Teebaumöl: In In-vitro-Studien unter idealisierten Bedingungen zeigt Teebaumöl ähnliche Effekte wie Neemöl. Allerdings sind die Ergebnisse nicht zwangsläufig übertragbar auf die Anwendung am Menschen. Die Wirkung gegen Niss ist deutlich geringer und reicht deswegen nicht zur Bekämpfung des Befalls. Das Robert-Koch-Institut rät aufgrund fehlender Wirksamkeitsnachweise und möglicher Nebenwirkungen von ätherischen Ölen ab.
Die kurze und klare Antwort lautet: Nein. Der Mythos, dass Backpulver (Natron) gegen Kopfläuse hilft, hält sich hartnäckig. Die Theorie besagt, dass die alkalische Substanz die Läuse austrocknet oder die klebrige Hülle der Nissen auflöst. Leider gibt es aber keinen Nachweis dafür, dass Backpulver irgendeinen Effekt auf Läuse hat. Wir empfehlen dir deswegen, bei Läusebefall auf geprüfte und vor allem wirksame Shampoos wie unser Silberkraft Läuseshampoo zu setzen.
Möglicherweise kommt der Mythos von der Bekämpfung von Blattläusen, wo Backpulver auch immer wieder empfohlen wird. Durch den Einsatz von Natron soll der pH-Wert der Oberfläche der Pflanzen gesenkt und so die Schädlinge bekämpft werden. Auch dieser Tipp entbehrt aber jeder wissenschaftlichen Grundlage. Zwar haben Bikarbonat-Salze schon Effekte gegen Pilzbefall gezeigt, das hat aber weder etwas mit Backpulver noch mit Befall durch Blattläuse zu tun.
Fakt ist: Es gibt keine einzige kontrollierte wissenschaftliche Studie, die eine zuverlässige Wirksamkeit von Backpulver oder Natron gegen Kopfläuse oder Nissen belegt. Die Anwendung kann das Haar und die Kopfhaut unnötig reizen und verzögert lediglich die notwendige, effektive Behandlung.
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Kleiderläuse leben im Gegensatz zu der Kopf- oder Filzlaus nicht direkt auf der Haut, sondern in Nähten von Kleidungsstücken. Dadurch lassen sie sich verhältnismäßig leicht und ohne komplizierte Mittel bekämpfen. Ist man von Kleiderläusen betroffen, sollte man trotzdem schnell handeln. Sämtliche Textilien, Kleidungsstücke, Bettwäsche und -bezüge sollten entweder bei mindestens 60°C gewaschen werden oder für 24 Stunden bei mindestens -18°C ins Gefrierfach gelegt werden. Erst ab diesen Temperaturen sterben Kleiderläuse ab. Für mehr Informationen zu Kleiderläusen haben wir den Ratgeber Kleiderläuse erkennen und bekämpfen erstellt.
Blattläuse befallen die Blätter verschiedener Pflanzen und sind deswegen als Schädlinge in Gärten und Gewächshäusern ein Problem. Am besten lassen sich Blattläuse im Garten mit Nützlingen bekämpfen. Florfliegenlarven sind zum Beispiel kleine Insekten, die Blattläuse auf biologische Weise bekämpfen und den Läusebefall im Garten stoppen. Über Blattläuse haben wir bereits einen eigenen Ratgeber Blattläuse erkennen zusammengestellt. Dort erklären wir, wie du deine Pflanzen zuverlässig gegen Blattläuse schützen kannst.
Für Kleider- und Blattläuse aber wie auch bei Kopfläusen: Du solltest dich nicht auf Hausmittel wie Essig oder Backpulver verlassen, da sie keine Wirkung haben. Nutze Florfliegenlarven gegen Blattläuse, heißes Waschen gegen Kleiderläuse und professionelle Läuseshampoos gegen Kopfläuse.
Gegen Filzläuse, Kleiderläuse oder Kopfläuse ist eine schnelle und vor allem richtige Behandlung wichtig. Wie bereits erklärt, sind Hausmittel für die Bekämpfung der Parasiten nicht geeignet und du solltest dich gerade bei Läusen nicht auf vage Heilversprechen verlassen. Es ist wichtig, einen Läusebefall schnell unter Kontrolle zu bringen, um zu verhindern, dass Freunde oder andere in der Familie nicht auch noch getroffen werden.
Ein Nissenkamm ist sowohl für die Diagnose von Läusen als auch zur Behandlung unglaublich hilfreich. Durch seine dichten Zähne können Nissen aus den Haaren gekämmt und so entfernt oder auch erst entdeckt werden. Auch ausgewachsene Läuse bleiben in dem Kamm hängen und können so nachgewiesen werden. Selbst die besten Mittel können nicht garantieren, dass alle Nissen abgetötet werden. Der Nissenkamm entfernt die Nissen zuverlässig und ist damit die einzige Garantie dafür, dass der Lebenszyklus der Läuse unterbrochen wird. Du kannst einen Nissenkamm einzeln zur Vorbeuge anschaffen oder ihn direkt in Kombination mit unserem Silberkraft Läuseshampoo erwerben.
Tipp: Wasche das Haar zunächst gut mit Wasser durch. Nutze eine Haarspülung, um die Haare fürs Durchkämmen möglichst geschmeidig zu machen. Kämme das nasse Haar Strähne für Strähne, am besten über einem weißen Tuch, um die entfernten Läuse und Nissen sofort zu erkennen.
Wir empfehlen dir unser Silberkraft Läuseshampoo, das für Menschen jeden Alters geeignet und zur akuten Bekämpfung gedacht ist. Haben sich die Parasiten und ihre Eier einmal im Haar eingenistet, ist es ohne gezielte Mittel kaum möglich, sie wieder vollständig zu entfernen. Unser spezielles Shampoo gegen Kopfläuse schafft hier wirksam Abhilfe und bietet dir mehrere Vorteile gleichzeitig:
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Nissenkamm enthalten: Für eine vollständige Entfernung müssen sowohl ausgewachsene Läuse als auch ihre Eier beseitigt werden. Dafür hat unser Shampoo einen Nissenkamm inklusive. Die Kombination aus effektivem Shampoo und robustem Nissenkamm ermöglicht eine gründliche Bekämpfung der Parasiten.
Verträgliche Formel: Das Shampoo ist für die Anwendung an Kindern ab einem Jahr geeignet. Da Kopfläuse besonders häufig im Kindergarten und in der Schule auftreten, ist diese Verträglichkeit ideal. Unser Shampoo ist aber auch bei Erwachsenen wirksam.
Kurze Einwirkzeit: Bereits nach nur 15 Minuten kann das Shampoo ausgespült werden. Anschließend einfach mit dem beiliegenden Nissenkamm auskämmen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Nein, das ist meistens unnötig. Kopfläuse können ohne menschliches Blut nur maximal 2 bis 3 Tage überleben und sind außerhalb des Kopfes kaum überlebensfähig. Es reicht, die Gegenstände, die direkten Kopfkontakt hatten (Kämme, Bürsten, Mützen, Handtücher), bei 60° zu waschen oder für 48 Stunden in einem Plastiksack einzufrieren. Bei Kleiderläusen sollten alle befallenen Kleidungsstücke heiß gewaschen werden.
Der Befall beginnt von vorne. Die Eier schlüpfen nach etwa 7 bis 10 Tagen. Wenn du sie nicht entfernst oder die zweite Behandlung vergisst, schlüpfen neue Läuse und der Kreislauf des Befalls beginnt von vorn.
Nein. Kopfläuse sind auf den Menschen spezialisiert. Einige Floharten, wie Hunde- oder Katzenflöhe, können auf den Menschen übergehen, bei Läusen ist dies aber in aller Regel nicht der Fall. Filz- und Kopfläuse werden von Mensch zu Mensch übertragen.
Nein, davon raten wir dringend ab. Die Läuse müssten über längere Zeit einer sehr hohen Temperatur ausgesetzt werden, was die Kopfhaut deines Kindes verbrennen würde. Das RKI rät von dieser Methode ab. Nutze lieber ein Läuseshampoo, um die Parasiten loszuwerden.
Im Abstand von 14 Tagen für ca. 3 bis 4 Tage. Sobald du mit der Behandlung der Läuse beginnst, solltest du für die nächsten Tage die Haare kontrollieren. Da nach etwa zwei Wochen die letzten noch übrig gebliebenen Eier schlüpfen, ist eine zweite Kontrolle erneut hilfreich.
Nein, das ist nicht notwendig. Kurze Haare erleichtern zwar das Auskämmen, aber die Behandlung ist auch bei langen Haaren mit gründlichem Kämmen und dem richtigen Mittel erfolgreich.
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (2025): Woran Sie Kopflausbefall erkennen
Umweltbundesamt (2019): Kopflaus
Robert-Koch-Institut (2025): Kopflausbefall
Studie zu Bicarbonaten gegen Pilze (1997): Palmer et. al.
Studie zu Neem-Extrakt gegen Nissen von Kopfläusen (2011): Mehlhorn et. al.
Studie in-vitro zu Neemöl gegen Läuse (2011): Abdel-Ghaffar et. al.
Studie zu Kokosöl und Essig gegen Läuse (2016): Moreno-Alsasua